(openPR) Die fünfte Auflage des Salzkammergut Mozartfestivals startet am Samstag, den 10. Juli um 20.00 Uhr in der evangelischen Kirche in Bad Goisern. Nach der Eröffnungsrede von Felix Mitterer stehen Mozart, Pirchner und Schostakowitsch auf dem Programm.
Bevor Dirigent und künstlerischer Leiter Peter WesenAuer die fünfte Auflage des Mozartfestivals musikalisch intoniert, greift der österreichische Schriftsteller Felix Mitterer zum Mikrofon, um den diesjährigen Reigen mit literarischen Worten zu eröffnen. Danach folgen Werke jener drei Künstler, die in diesem Jahr den Festivalschwerpunkt bilden. Die Sinfonietta da Camera spielt Werke von Mozart, Pirchner und Schostakowitsch, dessen Orchesterfassung der Suite nach Gedichten von Michelangelo sogar eine österreichische Erstaufführung ist. Mit dabei, die für bisherige Festivalbesucher schon bekannte Bassstimme von Apostol Milenkov.
Zu Beginn begleitet das Festivalorchester den Besucher durch Mozarts Sinfonie Nr. 30 in D-Dur, KV 202. Mit diesem Werk hat Mozart sein sehr produktives sinfonisches Schaffen der Jahre 1773/74 abgeschlossen, in dem die Erfahrungen seiner italienischen Reise und seine künstlerische Entwicklung gleichsam verschmolzen sind. Es folgt Werner Pirchners Kammer-Sinfonie Soirée Tyrolienne, zu der Pirchner selbst sagte: „1980 komponierte ich die Soirée Tyrolienne als Ballettmusik zu einem Theaterstück des Dichters und Bühnenkünstlers Otto Grünmandl. Der Auftraggeber, die Sparkasse der Stadt Innsbruck, lehnte jedoch das Werk als Nestbesudelung ab und bezahlte weder die Komposition noch die Musiker. Nach einer Einladung des Dirigenten Peter Keuschnig holte ich 1984 diese Musik aus dem Heizraum und instrumentierte sie neu für das Ensemble ‚Kontrapunkte‘. 1987 erhielt ich dafür u. a. den deutschen Schallplattenpreis.“
Zum Abschluss dirigiert Peter WesenAuer das Festivalorchester zu Dmitri Schostakowitschs Suite nach Gedichten von Michelangelo, op. 145. Dieses Werk für Bass Solo und Klavier schrieb der Meister im Herbst 1974 anlässlich des 500. Geburtstages von Michelangelo nach selber ausgesuchten Versen. Kurz vor seinem Tod hat er das Werk für Orchester bearbeitet. Es wurde zwei Monate nach seinem Dahinscheiden uraufgeführt. Seine op. 145 bezeichnete der Künstler schwärmerisch als seine 16. Sinfonie.
Schon am Vormittag des 10. Juli eröffnet die Witwe von Werner Pirchner, Frau Dr. Elfriede Pirchner, im Museum Hallstatt um 11 Uhr eine Sonderausstellung über das Leben und Werk ihres verstorbenen Mannes. Für die musikalische Umrahmung sorgt das Tiroler Duo AkkoSax mit Akkordeon und Saxophon.
Das Eröffnungskonzert findet im Rahmen des Salzkammergut Mozartfestivals statt, das mit der szenisch aufgeführten Mozartoper „La nozze di Figaro“ am 12. und 14. August seinen Höhepunkt erleben wird und am 22. August mit einer Konzertmatinee endet. Karten für alle Veranstaltungen gibt es online unter www.mozartfestival.org, in vielen Tourismusbüros des Salzkammergutes und natürlich in zahlreichen Kartenbüros und Vorverkaufsstellen in ganz Österreich. Weitere Infos am Festivaltelefon unter 0664/596 69 11.








