(openPR) Ein einzigartiges Beispiel für die hohe Kunst mittelalterlicher Handschriften bietet der „Königsegger Codex“ (Verlag Philipp von Zabern), herausgegeben von S. E. Johannes Graf zu Königsegg-Aulendorf und André Schulze : In dieser prächtig illustrierten Handschrift schildert der berühmteste Fechtmeister des Mittelalters, Hans Talhoffer, die Geschichte eines seiner Schüler, des Junkers Lutold von Königsegg. Talhoffer beschreibt die Fechtunterweisung Lutolds, der sich schließlich in einem gerichtlichen Zweikampf auf Leben und Tod beweisen muss. Besitzer der Handschrift ist das württembergische Adelshaus Königsegg-Aulendorf, das diesen Codex hier zum ersten Mal als Faksimile der Öffentlichkeit zugänglich macht. Ein begleitender Kommentarband bietet Transkription und Übertragung der Texte, ein Glossar sowie Geschichte und Biographien der spätmittelalterlichen Fechtmeister und des Königsegger Adelsgeschlechts. Die Herausgeber Johannes Graf zu Königsegg-Aulendorf und André Schulze geben dem Leser so mit eindrucksvollen Bildern einen Einblick in die Ausbildung eines Ritters.
Die Herausgeber:
S. E. Johannes Graf zu Königsegg-Aulendorf ist Archivleiter im Gräflich Königsegg’schen Betrieb im württembergischen Oberschwaben. André Schulze, Herausgeber und Autor der Reihe „Mittelalterliche Kampfesweisen“, ist als Kenner der Fechtkunst des Mittelalters bekannt.
S. E. Johannes Graf zu Königsegg-Aulendorf und André Schulze (Hrsg.)
Der Königsegger Codex
Die Fechthandschrift des Hauses Königsegg
Faksimile und Kommentarband
Faksimile: 128 S., 128 Farbabb.
Kommentarband: 88 S., 78 Farb-, 6 s/w-Abb.
22 x 31 cm; beide Bände im bedruckten Schuber
ISBN 978-3-8053-3753-3












