(openPR) Zum Vortragsmontag am 05. Juli im Caritas-Haus Feldberg liest Petra Endres aus Ihrem Buch
Petra Endres hat ihren Mann durch Suizid verloren. Zurück gekehrt von einem Ausflug finden sie und ihre damals noch kleinen Kinder ihn erhängt am Ehehochbett. Ein schockierendes Erlebnis, dass das Leben der Hinterbliebenen von Grund auf verändert. Erst Jahre nach dem Tod kann sie wirklich begreifen, dass ihr Mann sich nicht gegen sie entschieden hat, sondern aus seiner psychischen Krankheit heraus gehandelt hat.
Petra Endres hat mit ihrem Buch ein Thema aufgegriffen, über das nicht gerne gesprochen wird, obwohl Suizid in unserer Gesellschaft keine Randerscheinung ist: Jährlich sterben etwa 10 000 Menschen in Deutschland durch Selbsttötung. Hinterbliebene quälen sich viele Jahre mit Schuldgefühlen und Selbstvorwürfen und sehen sich nicht selten von einer „Mauer des Schweigens“ umgeben. Dem entgegenzuwirken ist u.a. Ziel des Vortragsmontages mit Petra Endres.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei. Veranstaltungsort ist das Caritas-Haus Feldberg, Passhöhe 5 in Feldberg, die Lesung beginnt um 19:00 Uhr. Für Eltern bietet das Caritas-Haus Feldberg eine kostenlose Kinderbetreuung während des Vortrages an, eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig.Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.caritas-haus-feldberg.de.
Psychologie heute schrieb zu Wir wollen leben: »Aufrichtigkeit gegenüber den eigenen Gefühlen und den Fragen der Kinder – das ist das Leitthema dieser Bewältigung. Wie die Überlebenden wieder lernen zu leben, nun aber gereifter als vor der Tat, davon gibt diese anschaulich-alltagsnahe, eingängig geschriebene Erzählung ein bewegendes Zeugnis.«
Petra Endres: Wir wollen leben, Suizid in der Familie bewältigen, BALANCE buch + medien verlag, Bonn 2009, 228 S., 14,95 EUR
















