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Wege zur Kooperation

24.06.201008:27 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Wege zur Kooperation
Karikatur von Philipp Heinisch
Karikatur von Philipp Heinisch

(openPR) Mediation, aber wie?

Die Justiz stellt wichtige Weichen, wenn es darum geht, den Parteien bei ihrer Konfliktbewältigung zur Seite zu stehen. Ihre Rolle ist dabei nicht unumstritten. Ist sie Entscheider, Vermittler oder Wegbereiter? Der Kongress setzt sich mit den rfahrungen verschiedener Modellprojekte auseinander und scheut auch keinen internationalen Vergleich.



Der Titel dieses 5. internationalen Kongresses des Verbandes „integrierte Mediation“ besagt, worum es eigentlich geht. Die Erkenntnis, dass Konflikte am Besten kooperativ zu lösen sind, stellt die Justiz vor eine besondere Herausforderung. Muss sie sich zurückziehen, damit die Parteien kooperieren können? Soll sie die Parteien zur Kooperation an-halten? Oder ist es gar ihr Auftrag die Parteien in eine Kooperation zu zwingen?

Die klassische Justiz ist konfrontativ aufgestellt. Gerichtliche Vergleiche stehen in dem Ruf, nur un-befriedigende Kompromisse zu sein. Konsensuale Vergleiche werden der Mediation vorbehalten. Die Gerichte behelfen sich mit den Kombinations-modellen der gerichtsnahen Mediation (ein Richter vermittelt den Fall an einen Mediator) oder der der gerichtsinternen Mediation (der erkennende Richter vermittelt den Fall an einen Richter-Mediator). In Rheinland-Pfalz wurde darüber hinaus das Modell der integrierten Mediation erprobt (der erkennende Richter mediiert in einem Hybridverfahren, indem er den mediativen Prozess in das Gerichtsverfahren integriert). Inzwischen liegen hinreichende In- und ausländische Erfahrungen vor, die es erlauben, das best practice Modell zu identifizieren. Auf dem Kongress stellen Ihnen erfahrene Referenten alle denkbaren Modelle vor. Wir laden Sie ein, die Chancen verschiedener Varianten der Gerichts-mediation auch für die Profession der Mediatoren zu erkennen und ihre Risiken für alle davon betroffenen Professionen und vor allem für die Parteien zu minimieren.

Die Gäste

Auch wenn das Thema justizlastig erscheint geht es Alle an. Denn jedermann ist davon betroffen, wie die Justiz mit den Konflikten der Parteien – aber auch mit eigenen Konflikten – umgeht. Die Veranstaltung wendet sich deshalb an Richter, Anwälte, Mediatoren, Psychologen, Sozialarbeiter, Politiker und an alle, die sich für die Möglichkeiten interessieren, wie die Justiz dem Bürger zu einer interessengerechteren Lösung verhelfen kann – oder auch nicht. Das Thema ist aktuell! Mediationsgesetze sind in Vorbereitung. Der Justiz kommt dabei - ob gewollt oder nicht - eine tragende Rolle zu. Die Justiz sollte dem Menschen dienen. Damit sich diese Regel nicht umkehrt und der Mensch am Ende zum Diener der Justiz wird ist es erforderlich, die Rolle der Justiz und der Politik zu hinterfragen.

Die Veranstalter

Dies ist der 2. Kongress in Piesport zur Frage nach Wegen zur Kooperation. Diesmal stehen die juristischen Schnittstellen im Vordergund. Ihre Gastgeber sind der Verband integrierte Mediation und das diesem angeschlossene AL-Institut. Die methodische Auseinandersetzung, wie und unter welchen Bedingungen die strategische Migration von der Konfrontation zur Kooperation als deren Folge gelingen kann ist ein Anliegen mit dem sich die nunmehr 250 Mitglieder des Verbandes Integrierte Mediation e.V. seit seiner Gründung im Jahre 2001 befassen. Näheres unter www.in-mediation.eu/gerichtsmediation

Die Referenten

Minister Dr. Heinz Georg Bamberger: Dr. Heinz Georg Bamberger ist seit 2006 Minister der Justiz in Rheinland-Pfalz. Davor war er seit 1995 Präsident des OLG in Koblenz.
Srdan Shimaz: Srdan Shimaz ist ein Vorreiter der gerichtsinternen Mediation in Kroatien mit internationalem Ruf. Er ist Richtermediator und der ehem. Präsident des High Commercial Court in Zagreb.
Manus Leyendecker: Manus Leyendecker ist MediatorIM. Er hat darüber hinaus an der Pepperdine Universität in Malibu Mediation studiert und die gerichtsnahe Mediation in Californien kennengelernt.
Prof. Dr. Josef Neuert: Prof. Dr. Josef Neuert ist der wiss. Leiter des Programms am Standort Kufstein; Geschäftsführer Forschung und Vize-Rektor für Forschung und Int. Graduiertenprogramme. Er evaluierte das Projekt „integrierte Mediation“ im OLG Bezirk Koblenz.
Arthur Trossen: Arthur Trossen ist MediatorIM und ein inter-national anerkannter Expert of Mediation sowie der Vorsitzende des Verbandes „integrierte Mediation“

Wann und wo?

Bürgerhaus Piesport, Ausoniusstraße 6, 54498 Piesport. 26. Juni 2010 ab 9.30

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