(openPR) Kupferzell, 19.06.2010: Maximum Machines stellt die erste automatische Bogenpresse her. Im Gegensatz zu allen bekannten Bogenpressen, die mit voreingestellter, fixer, Preßkraft arbeiten, ist es nun möglich die Preßkraft produktbezogen über Parametereingabe zu definieren. Bei fixer Voreinstellung ist es für den Bediener im Falzprozeß nicht möglich, die Preßkraft exakt und reproduzierbar einzustellen. Lediglich eine Grobjustierung ist möglich und nur sehr zeitwendig durchführbar. Anzeigen werden nicht angeboten. Eine Prozeßdefinition ist damit nicht möglich.
Da alle Systeme gegen Federpakete arbeiten, ist noch dazu die aufgebrachte Preßkraft von der Produktdicke direkt abhängig. Ein dünnes Produkt wird wenig gepreßt, ein dickes Produkt entsprechend stärker. Dies führt zu einer permanenten Fehleinstellung der Presse, die Ergebnisse sind in den meisten Fällen suboptimal.
Die Spaltweite wird bei bisherigen Pressen über das Beilegen von Produkt reguliert. Der einlaufende Falzbogen muß die Preßwalzen auseinander drücken, was bei nicht korrekter Beilage zu erhöhter Faltenbildung und damit zu Qualitätsproblemen führt. Eine Reproduzierbarkeit ist damit so gut wie ausgeschlossen.
Mit dem neuen PCS kontrolliert MM sämtlich relevanten Parameter. Sowohl die Preßkraft wird für jedes Preßwalzenpaar kontrolliert als auch die Spaltweite wird entsprechend der Produktdicke justiert. Die Eingabe erfolgt über das Bedienpanel an der Maschine. Die SPS berechnet die exakte Einstellung und steuert die Bewegung. Sämtliche Einstellungen werden abgespeichert und sind damit für Wiederholaufträge nutzbar.
Verfügbar ist diese Neuerung nun in den Baureihen PU 600/800 – Bogenpresse als Solopresse mit Eigensteuerung , in den Auslagen für Falzmaschinen wie PSS 600/800 Bogenpresse mit Schuppenauslage, PSH 600/800 – Bogenpresse mit Flachstapelauslage, PSV 600/800 – Bogenpresse mit Stehendbogenauslage sowie den automatischen Päckchenauslagen PSH und PSHB 600/800 mit und ohne Banderolierung. Geschäftsführer Achim Bauer ist überzeugt, damit eine Entwicklung in Gang gesetzt zu haben, die den Markt überzeugen wird. Vor allem Kunden mit großvolumigen Aufträgen werden auf Dauer an dieser Technologie nicht vorbeigehen.









