openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Der Kosten-Airbag für Software-Projekte

16.06.201014:27 UhrIT, New Media & Software
Bild: Der Kosten-Airbag für Software-Projekte
Henning Koch (links) und Robert Sonnberger (rechts), beide makandra GmbH, freuen sich mit kit-Vorstand Stefan Schimpfle über den gelungenen Vortrag zu Test Driven Development. (Foto: Sabine Roth)
Henning Koch (links) und Robert Sonnberger (rechts), beide makandra GmbH, freuen sich mit kit-Vorstand Stefan Schimpfle über den gelungenen Vortrag zu Test Driven Development. (Foto: Sabine Roth)

(openPR) kitExpert im aiti-Park: Test Driven Development

Softwareprojekte planbar machen, Fehler erkennen und Kosten reduzieren mit Test Driven Development. Darum ging es beim aktuellen kitExpert-Vortrag am 20. Mai 2010 im aiti-Park. Henning Koch und Robert Sonnberger, beide makandra GmbH, informierten zu dieser Methode, mit der die gewünschte Funktionsweise einer Anwendung auf Knopfdruck überprüft werden kann. Und dass der Weg zu dieser modernen und überlegenen Entwicklungsmethode nicht so schwierig ist, wie allgemein angenommen, zeigten die beiden Software-Profis den Entscheidern und Projektleitern im Rahmen einer lebhaften Frage- und Antwortrunde auf.


Alle wollen es - makandra macht es: Testgetriebene Software-Entwicklung oder neudeutsch „Test Driven Development“. Mit dieser Methode kann die gewünschte Funktionsweise einer Anwendung auf Knopfdruck überprüft werden. „Das spart viel Zeit und Geld bei der Qualitätskontrolle, da man beim Veröffentlichen einer neuen Programmversion nicht mehr hunderte Bildschirme durchklicken muss, um herauszufinden, ob das Update etwas vernichtet hat, das gestern noch funktionierte. Stattdessen drückt man einfach auf einen Knopf, der dann sagt, ob alles funktioniert oder nicht“, so Henning Koch, Entwicklungsleiter der makandra GmbH.

Test Driven Development: bessere Kostenkontrolle

Ohne automatisierte Tests wird durch den ständigen Einbau neuer Features ein Programm immer komplexer zu warten. Es ergibt sich ein Teufelskreis mit explodierenden Projektkosten für Qualitätskontrolle, Support und Fehlerbehebung. Koch erklärt: „Hier helfen automatisierte Tests, indem jedes neue Feature gemeinsam mit dem Test implementiert wird, der die korrekte Funktionsweise des Features beschreibt. So wächst mit dem Programm eine Sammlung von Tests heran, die dem Entwickler auf Knopfdruck mitteilen kann, ob sich das Programm nach einer Änderung weiterhin so verhält wie gewollt. Sollte ein neues Feature ein bestehendes kaputt machen, erhält der Entwickler sofort Feedback und kann den Fehler ohne Umwege über die Qualitätssicherung (oder gar den Kunden) beheben. Probleme werden beseitigt, bevor sie teuer werden.“

Test Driven Development: bessere Planbarkeit
Früher schwankte die Produktivität der Entwickler durch das unkontrollierte Wuchern der Komplexität aufgrund des Einbaus neuer Features enorm. Teile des Programms wurden derartig unwartbar, dass sich die Entwickler gelegentlich mehrere Tage mit dem Entwirren der Programmstruktur beschäftigen mussten, um überhaupt wieder eine neue Änderung einpflegen zu können. Durch die extrem schwankende Produktivität ist es für einen Projektplaner schwer abzusehen, wie viel noch bis zum Projektende zu tun ist. Automatisierte Tests helfen den Entwicklern durch regelmäßige kleine Aufräumaktionen die Komplexität ihres Programms im Rahmen halten. Die Produktivität während des Projektverlaufs schwankt viel weniger. Projektplaner können so ein mögliches Projektende viel besser abschätzen. Sie messen dazu, wie produktiv das Entwicklerteam in den letzten Wochen war und nimmt die gleiche Produktivität für die verbleibenden Arbeitspakete an.

Darüberhinaus geben automatisierte Tests mehr Flexibilität bei der Einteilung von Mitarbeitern auf verschiedene Projekte. „Da die Tests das gewünschte Verhalten der Gesamtanwendung kodieren, muss ein Entwickler nicht mehr alle Teile des Programms kennen, um an einer Ecke des Programms eine Änderung durchführen zu können. Sollte doch mal durch einen unbedachten Nebeneffekt ein anderer Programmteil kaputt gehen, wird der Entwickler sofort durch den betroffenen Test darauf aufmerksam gemacht und kann den Defekt umgehend beheben. So kann ich in der Planung meine Entwickler freier auf verschiedene Projekte einteilen, denn die nötige Einarbeitung ist viel geringer“, so Koch.

Test Driven Development: Time to Market

Hauptvorteil ist, dass es kein aufwändiges Durchklicken mehr gibt. Denn ohne automatisierte Tests sicherte man die Softwarequalität, indem man die Anwendung anhand von langen Checklisten durchklickte. Das händische Durchklicken konnte in großen Projekten Tage, Wochen oder gar Monate beanspruchen. Nun entfällt dies und die händische Qualitätskontrolle muss nur noch für neue Features durchgeführt werden. Menschliche Tester müssen sich nun mit den wichtigen Aspekten auseinandersetzen, die eine Maschine schlecht beurteilen kann: Entspricht das neue Feature den fachlichen Anforderungen? Wie ist es um Gestaltung und Ergonomie bestellt? Durch die schnell und kostengünstig durchführbare Qualtitätssicherung steht einem häufigen Veröffentlichen neuer Programmversionen nun nichts mehr im Wege. „Beispielsweise kann man nun jeden Tag eine neue Version online stellen. Die Durchlaufzeit von der Beauftragung eines neuen Features bis zur fertigen, online stehenden Implementierung ist minimiert. Entwickler erhalten so umgehend Feedback von realen Benutzern und beschäftigen sich stets mit den Dingen, die aktuell für den Kunden am wichtigsten sind“, so das Fazit von Henning Koch.

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 439071
 975

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Der Kosten-Airbag für Software-Projekte“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von kit e. V.

Cloud-Konferenz 2012 wieder ein voller Erfolg
Cloud-Konferenz 2012 wieder ein voller Erfolg
Die Konkurrenz für IT-Fachveranstaltungen ist groß: Infoveranstaltungen der großen Hersteller, Konferenzen und Kongresse namhafter Verlage, Messen der Distributoren und eine Vielzahl von Roadshows werben um die Gunst der IT-Entscheider. In der Region erarbeitet die kitTransfer-Arbeitsgruppe jährlich ein Konferenzprogramm. Der Titel der diesjährigen Konferenz „Apps & Cloud – sicher genug für den Unternehmenseinsatz?“ traf den Nerv der Zielgruppe. Bereits zum Dritten Mal in Folge trafen sich knapp 100 Interessierte zum Dialog an der Universität…
Cloud Konferenz am 11.10.2012 in Augsburg
Cloud Konferenz am 11.10.2012 in Augsburg
Sind Apps und die Cloud sicher genug für den Unternehmenseinsatz? Cloud Computing wird - auch durch den stärkeren Einsatz mobiler Lösungen - weiter zunehmen. Doch das Thema Sicherheit schreckt noch immer potenzielle Nutzer ab. Wie kann man von den Produktivitätszuwächsen profitieren und die Risiken minimieren? Antworten darauf will die 3. Augsburger Cloud Konferenz der Kommunikations- und Informationstechnologie Initiative kit e.V. am 11.10.2012 an der Universität Augsburg liefern. Mehr Produktivität und Wirtschaftlichkeit Die Arbeitsgrupp…

Das könnte Sie auch interessieren:

Lectra präsentiert mit FocusQuantum® die neue Generation Zuschnittlösungen für Airbags
Lectra präsentiert mit FocusQuantum® die neue Generation Zuschnittlösungen für Airbags
Aufbauend auf 30 Jahren Erfahrung stellt Lectra erneut seine Innovationskraft im Bereich Automotive unter Beweis Ismaning/Paris, 4. Dezember 2015 – Lectra, weltweit führender Anbieter von integrierten Technologien für Industriezweige, die weiche Materialien – wie Stoff, Leder, technische Textilien oder Verbundstoffe – verarbeiten, präsentiert seine neue Zuschnittlösung für Airbags FocusQuantum®. FocusQuantum soll die Zulieferer dabei unterstützen, ihre Airbags pünktlich, zu günstigen Preisen und in höchstmöglicher Qualität an die Autoherste…
Bild: RIC beleuchtet den globalen und den chinesischen Markt für die Automobil-Sicherheitssystem Industrie 2009-2010Bild: RIC beleuchtet den globalen und den chinesischen Markt für die Automobil-Sicherheitssystem Industrie 2009-2010
RIC beleuchtet den globalen und den chinesischen Markt für die Automobil-Sicherheitssystem Industrie 2009-2010
Der Terminus Traditionelle Fahrzeug-Sicherheitssysteme (oder Automobil-Sicherheitssysteme) bezieht sich hauptsächlich auf Airbag und Sicherheitsgurt. Der Fahrer-Airbag ist am Lenkrad installiert und hilft im Falle eines Unfalls nur wenn der Insasse den Sicherheitsgurt angelegt hat. Daraus resultierend sind die wichtigsten Produkte der traditionellen Automobil-Sicherheitssysteme Hersteller Sitze, Lenkrad, Gurt und Airbag. Ein Airbag-System besteht im Wesentlichen aus elektrischen Geräten und Komponenten, einschließlich der ECU, Crash-Sensor, …
Bild: „Better Airbags“ – Besserer Schutz durch adaptive SicherheitBild: „Better Airbags“ – Besserer Schutz durch adaptive Sicherheit
„Better Airbags“ – Besserer Schutz durch adaptive Sicherheit
PATEV Associates gab heute den Start der Innovationsvermarktung “Better Airbags” bekannt. “Better Airbags” ist der Projektname für den ersten so genannten adaptiven Kaltgasgenerator für Airbags, der nicht auf die herkömmliche Explosionstechnologie für das Aufblasen des Luftsacks angewiesen ist. Kaum Innovationen in der Airbag-Technologie seit 30 Jahren Die zugrundeliegende Technik hat sich bei Airbags in den letzten 30 Jahren nur unwesentlich verändert. So wird das Aufblasen des Luftsacks auch heute noch durch eine Explosion von Zündstoff a…
Bild: Die HWPA fügt ihrem Angebot die Software CONVERSE zur Analyse von glasfaserverstärkten Bauteilen hinzuBild: Die HWPA fügt ihrem Angebot die Software CONVERSE zur Analyse von glasfaserverstärkten Bauteilen hinzu
Die HWPA fügt ihrem Angebot die Software CONVERSE zur Analyse von glasfaserverstärkten Bauteilen hinzu
TROY, Mich. – 23. Mai 2012 – Altair gibt heute bekannt, dass die Software CONVERSE der Part Engineering GmbH der HyperWorks Partner Alliance (HWPA) hinzugefügt wurde. Damit steht den HyperWorks Nutzern nun auch ein spezialisiertes Werkzeug für die Prozess-Struktur-Kopplung von spritzgegossenen Kunststoffbauteilen zur Verfügung. Bestehende HyperWorks Partner Alliance Kunden können auch auf dieses Angebot ohne zusätzliche Kosten zugreifen. CONVERSE stellt Ingenieuren ein einfach handhabbares Werkzeug zur Verfügung, das die Lücke zwischen Spritz…
Bild: SaaS-Lösung von POET unterstützt führende Automobilhersteller und -zulieferer bei der EinkaufsoptimierungBild: SaaS-Lösung von POET unterstützt führende Automobilhersteller und -zulieferer bei der Einkaufsoptimierung
SaaS-Lösung von POET unterstützt führende Automobilhersteller und -zulieferer bei der Einkaufsoptimierung
Karlsruhe: 14. Dezember, 2010 – Wie die POET AG, Anbieter von eBusiness-Lösungen, jetzt bekannt gibt, ist TRW Automotive, ein weltweit führender Zulieferer der Automobilindustrie, neuer Anwender der als Softwareservice (SaaS) bereitgestellten eProcure-Lösung von POET. Diese soll den Bedarfsträgern bei TRW, wie es heißt, eine hocheffiziente und flexible elektronische Einkaufsplattform mit den entsprechenden Kosten- und Prozessvorteilen bieten. Für POET als Lösungslieferant sprach nach Aussage von TRW neben einer bereits bestehenden Geschäftsbe…
Bild: Intelligente Fraunhofer-Software optimiert Endkontrolle in der Serienproduktion von Airbag-GeneratorenBild: Intelligente Fraunhofer-Software optimiert Endkontrolle in der Serienproduktion von Airbag-Generatoren
Intelligente Fraunhofer-Software optimiert Endkontrolle in der Serienproduktion von Airbag-Generatoren
Angewandte Forschung für die Automobilbranche Das Fraunhofer IGD hat die Software AEOLIA für die optische Endkontrolle von Airbag-Generatoren entwickelt, die bei der Qualitätssicherung Zeit und Kosten spart und Mitarbeiter entlastet. Sie kommt im mecklenburgischen Laage bei der ZF Airbag Germany GmbH zum Einsatz und wird derzeit weltweit auf weitere Standorte ausgeweitet. Deutlich mehr als 100.000 Airbag-Gasgeneratoren verlassen täglich das Werk der ZF Airbag Germany GmbH in Mecklenburg-Vorpommern und treten ihre weltweite Reise zu den Kund…
Hip’Air – Der erste tragbare Airbag für Senioren
Hip’Air – Der erste tragbare Airbag für Senioren
Sehr geehrte Damen und Herren, im September bringt die Firma Helite Hip’Air auf den Markt - den ersten tragbaren Airbag für Senioren mit elektronischer Sturzerkennung. Die Anzahl von Stürzen bei Senioren auf der ganzen Welt ist enorm. Hierbei kommt es häufig zu einem Oberschenkelhalsbruch. Die Folgen sind fatal für die Gesundheit und sorgen für immense medizinische Kosten. Im Jahre 2050 werden 5 Millionen Oberschenkelhalsbrüche weltweit geschätzt, 100.000 Oberschenkelhalsbrüche gibt es jedes Jahr allein in Deutschland. Mit Hip’Air werden …
Bild: Premiere: Mit dem Airbag gesichert die olympischen Ski-Cross-Pisten hinunterBild: Premiere: Mit dem Airbag gesichert die olympischen Ski-Cross-Pisten hinunter
Premiere: Mit dem Airbag gesichert die olympischen Ski-Cross-Pisten hinunter
Olympische Spiele Premiere: Mit dem Airbag gesichert die olympischen Ski-Cross-Pisten hinunter Der französische Hersteller Helite stattet erstmals das Team der Ski-Cross Fahrer aus Frankreich mit einem neuen Airbag-Schutzsystem aus. Die Fahrer des französischen Olympia-Teams tragen die neuartige Schutzkleidung erstmals während der Ski-Cross-Wettbewerbe bei den Winterspielen in Sotschi. Der Hersteller hat die Schutzwesten mit Airbag speziell für diese Extremsportart entwickelt. Bei einem Sturz lösen sich die in den Westen integrierten Airb…
Bild: FALL SAFE Airbag-Weste für Menschen mit erhöhtem SturzrisikoBild: FALL SAFE Airbag-Weste für Menschen mit erhöhtem Sturzrisiko
FALL SAFE Airbag-Weste für Menschen mit erhöhtem Sturzrisiko
Die innovative FALL SAFE Airbag-Weste erkennt einen Sturz innerhalb von Millisekunden und entfaltet einen schützenden Airbag, der Kopf, Rumpf, Schulter und Hüfte vor schweren Verletzungen bewahrt. Jährlich kommt es allein in Deutschland zu etwa 10 Millionen Stürzen von Menschen über 65 Jahren - oft mit dramatischen gesundheitlichen Folgen. So führen zum Beispiel rund 130.000 Hüftfrakturen pro Jahr in vielen Fällen zu dauerhafter Pflegebedürftigkeit oder sogar zum Tod. Auch Menschen mit bestimmten Erkrankungen, etwa starken Sehstörungen, Park…
Lectra liefert drei FocusQuantum® an Kolon Industries nach Asien
Lectra liefert drei FocusQuantum® an Kolon Industries nach Asien
Südkoreanischer Mischkonzern plant den Umsatz im globalen Airbag-Markt bis 2020 zu verdoppeln und baut dafür die Kapazität aus Ismaning/Paris, 2. Februar 2017 – Lectra, weltweit führend in integrierten Lösungen, die speziell ausgerichtet sind auf die Stoff-, Leder-, Textil- und Verbundwerkstoffindustrie, liefert drei FocusQuantum®-Laserzuschnittlösungen für Airbags an Kolon Industries. Der südkoreanische Mischkonzern plant, seinen Marktanteil im wachsenden, globalen Airbag-Markt auszubauen. Ein FocusQuantum für Flachgewebe-Airbags (cut-and-s…
Sie lesen gerade: Der Kosten-Airbag für Software-Projekte