(openPR) Florin Niculescu, 1967 in Bukarest als Sohn einer sesshaften Gypsy-Familie geboren, zählt zu den besten Violinisten im Jazz von heute. Sein Vater, der Geiger Corneliu Niculescu, viele Jahre lang der Hauptpartner von Gheorghe Zamfir (Panflöte), war Florins erster Lehrer an der Violine. Im Alter von 6 Jahren trat der Junge in die Enescu-Akademie in Bukarest ein, wo er zum klassischen Violinsolisten ausgebildet wurde. Er wurde mit einem 1. Preis der Akademie ausgezeichnet und im Jahr 1984 mit einer „besonderen Erwähnung“ der Jury des internationalen Wieniawski-Wettbewerbs in Ljubljana. Neben der klassischen Karriere trat er mit seinem Vater auf Hochzeiten und anderen Festen auf. Im Jahr 1990 zog er von Rumänien nach Frankreich und ließ sich in Paris nieder. Dort begann er, mit vielen Jazz- und Gypsy-Jazz-Musikern zu arbeiten, darunter Boulou & Elios Ferré, Romane, Babik Reinhardt. Christian Escoudé, Marcel Azzola, Michel Graillier oder Angelo Debarre. 1999 nahm er das preisgekrönte Album „Gypsy Ballad“ auf, 2001 wurde er auf der Midem in Cannes zum „Jazz-Talent“ des Jahres gewählt. Er trat beim ersten Django Reinhardt Festival in New York auf (2000), zusammen mit Biréli Lagrène, Babik Reinhardt und Bucky Pizzarelli. Im gleichen Jahr wurde er Lagrènes Hauptpartner in dessen neuem „Gipsy Project“, das vielfach gelobt und ausgezeichnet wurde. Unter Florins weiteren Kooperationen finden sich Auftritte mit Charles Aznavour, Philip Catherine, Françoise Hardy und Henri Salvador.
Florin Niculescu gilt als der „Nachfolger Stéphane Grappellis“ (Jazz Hot) und als „einer der größten Violinisten aller Zeiten“ (Le Monde). Er ist der authentischste Violinist in der großen Gypsy-Jazz-Tradition, die einst von Django Reinhardt und Stéphane Grappelli begründet wurde. Mit klassischer Technik, Gypsy Temperament und einer swingenden Eleganz à la Grappelli liefert Niculescu nun eine besondere Django-Huldigung ab: sein neues Album „Django Tunes“, eine Kollektion überwiegend selten gehörter Django-Reinhardt Stücke. Die Gitarristen David Reinhardt, Djangos Enkelsohn, und Samson Schmitt, Sohn von Dorado Schmitt, tragen zum hohen künstlerischen Standard dieser Aufnahme bei. Doch anstatt an der alten schlagzeuglosen Gypsy-Jazz-Formel festzuhalten, lässt sich Florin Niculescu von einer kompletten Jazzband unterstützen. Dazu gehört auch der preisgekrönte US-Bassist Darryl Hall, bekannt als Mitstreiter von Geri Allen, Ravi Coltrane, Stefon Harris, Hank Jones, Dianne Reeves und anderen.
+++Besetzung+++
Florin Niculescu (violin)
David Reinhardt (guitar)
Samson Schmitt (guitar)
Thuryn Mitchell (piano)
Florent Gac (piano)
Darryl Hall (bass)
Bruno Ziarelli (drums)
+++Tracks+++
1. Coquette 03:43 | 2. Brick Top 02:44 | 3. Lentement Mademoiselle 03:11 | 4. Sweet Chorus 03:56 | 5. Souvenirs 03:10 | 6. Dream Of You 03:22 | 7. Impromptu 04:24 | 8. Vamp 04:39 | 9. Tears 04:19 | 10. Double Scotch 03:20 | 11. Nuit Saint-Germain-Des-Prés 02:13 | 12. Porto Cabello 04:19 | 13. Vipers Dream 03:56
+++Tourdaten 2010+++
19.6. Port-Royal-des-Champs (F)
25.6. Les Pavillons-sous-Bois
28.6. Ottawa-Gypsy Planet
30.6. Montreal-Gypsy Planet
1.7. Domaine Forget-Gypsy Planet
7.7. Montéléger with Ch. Escoudé (F)
8.7. Villefranche-sur-Saone (Trio)
13.-14.7. Perugia-Umbria Jazz
17.7. Pestara
24.7. Patrimonio (Korsika)
29.7. Saint Tropez
1.8. Châteauneuf-du-Faou
12.8. Mailand
9.-11.9. Bukarest-Philharmonic Hall
15.9. Saint-Rémy-de-Provence (F)
16.10. Bry sur Marne (Trio)
17.10. Athen-Gypsy Planet
30.10. Ravenna (I)
5.11. Ibos (F)
10.12. Elancour (F)
14.12. Monte Carlo
31.12. Caen-Gypsy Planet (F)













