(openPR) Sie ist ein vertrauter Teil unseres Alltags geworden: die Google-Suchmaschine. Gibt es eine Frage, deren Antwort uns nicht bekannt ist, so befragen wir mit einer einfachen Texteingabe die allwissende Browserleiste unter den berühmten, bunten Buchstaben. Wer ein ganz gewöhnlicher Nutzer jener kostenlosen Dienstleistung ist, der ist oft fündig geworden und findet freudig eine Antwort zu seiner Frage. Dieses scheinbar einfache Konzept hat Google zu einem der weltweit schnellstwachsenden Unternehmen gemacht. Hinter der so simpelen Google-Fassade steckt ein wirres Treiben.
Beflügelt durch ihre weltweite Bekanntheit, hat die Suchmaschine mit ihrer Adwordsidee viele Gewinne erzielt. Mit diesen Adwords (Werbungsbegriffe) kann ein Betrieb oder Geschäft durch Google eine Anzeige erschaffen, damit diese, durch die Eingabe der passenden Suchbegriffe, als Suchergebnis erscheint und den Nutzer somit heranlockt. Das Erstellen der Adwords kostet an sich kein Geld, allerdings ist der Inhaber eines Adwords-Kontos verpflichtet, einen Betrag festzulegen, den er anhand der Anzahl von "Klicks" auf seine Anzeige zu begleichen hat. Auch hängt die Betragshöhe von den verwendeten Schlüsselbegriffen, die anschliessend angeklickt werden. Je höher vergangene Suchquoten für bestimmte Wörter gewesen sind, desto teurer werden ihre "Anklicks". Solche neuen Geschäftskonzepte hat Google auf den Markt gebracht und hat oft als Vorbild der Suchmaschine gedient. Doch der Spitzenführer hat selbst neulich gemerkt, wo es mangelt: Google schafft es nicht immer, die neuesten Seiten rechtzeitig aufzufassen. Unzufriedenheit gab es zum Teil wegen Ergebnissen, die auch veraltet oder nicht gänzlich zum Thema relevant waren. Mit Google Caffeine beabsichtigt der Suchmaschinenriese, jene unangenehmen Mängel zu beheben.
Google Caffeine funktioniert zum grössten Teil wie die normale Google-Suchmaschine, allerdings ist ihre "Suchkraft" und Geschwindigkeit um einiges mehr aufgerüstet. So wie ein Mensch auf Koffein, ist auch Google Caffeine "leistungsfähiger" geworden. Eine Überarbeitung der bereits gewaltigen Auffassungsfähigkeiten der Suchmaschine bezüglich neugeborener Seiten bietet Google Caffeine an. Das Internet wird in viel kleinere Portionen aufgeteilt und genau von der Suchmaschine analysiert. Indem Google Caffeine das weltweite Netz in kleineren "Bissen" einnimmt, versichert es, dass wenigere Informationen ungekaut oder ungemerkt durch das Sieb geraten. Google hofft hiermit, den neuesten Seiten mehr Vorrang zu geben, da die Information derselben aktueller ist. Wird beispielsweise "WM 2010" bei Google-Caffeine eingegeben, so werden die aktuellsten Ergebnisse der Fussballweltmeisterschaft sofort angezeigt. Das oft mangelhafte Gebiet der Multimedienauffassung ist ebenfalls um vieles aufgebessert worden. Videos und Musik lassen sich bei Google Caffeine genauer finden. Mit Google Coffeine vollführt Google auf dem Schachbrett des Suchmaschinenmarketings einen weiteren Zug gegen die Konkurrenz, Microsofts Bing.








