(openPR) Augsburg | Stade, Juni 2010 (mmm) – Die Verarbeitung und Bearbeitung neuer Komposite und kohlefaserverstärkter Kunststoffe (CFK) gilt derzeit noch als Kostentreiber in der Produktion und im Umgang mit den neuen Werkstoffkombinationen. Automatisierte Prozesse und optimierte Produktionsabläufe sind hier der Schlüssel, der aus dem Kostendilemma führt.
Auf der diesjährigen CFK-Valley Stade Convention im Stadeum präsentiert KUKA Systems vom 15. bis 16. Juni 2010 wieder Lösungen zur Prozessauto-mation im Umgang mit CFK-Bauteilen. Schwerpunkt ist der Einsatz im Aerospace-Sektor, in dem verschiedenste Technologien zur automatischen Verarbeitung, Bearbeitung, Handhabung und Montage in Einzellösungen oder in kompletten flexiblen Automationslinien integriert werden. Aber auch Branchen, wie z.B. der Windenergie-Anlagenbau oder der Fahrzeug- und Automobilbau profitieren von den Innovationen des Automationsspezialisten KUKA Systems. Technologisches Highlight im Sektor Aero ist unter anderem der Multifunktionale Endeffektor, der, an einem Roboterarm montiert, stressfreies Bohren, Vermessen des Bohrlochs und setzen eines Niets in einem Arbeitsschritt ermöglicht. Aber auch das Vermessen von Bauteilen und einzelnen Bearbeitungsschritten zur dokumentierten Qualitätssicherung ist im Technologierepertoire des Augsburger Systemintegrators und Automationsspezialisten fester Bestandteil. Die automatisierte Montage von CFK-Bauteilen zu kompletten, hochkomplexen Strukturelementen im Flugzeugbau wird derzeit mit internationalen Flugzeugherstellern erprobt und zur Serienreife entwickelt.
Die Technologien halten aber nicht nur im Luft- und Raumfahrtbereich Einzug, sondern auch in weiteren Branchen, wie im Energiesektor, beim Bau von Schiffen oder Automobilen oder vielfältig im Bereich der CFK-Bearbeitung.






