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Smarte Blechriesen

14.06.201011:34 UhrLogistik & Transport
Bild: Smarte Blechriesen

(openPR) Vor 50 Jahren traten die ersten Fracht-Container ihren Dienst an. Ihr Siegeszug rund um den Globus hat die Transportlogistik revolutioniert und ihren Erfinder Malcolm McLean zur Branchen-Ikone gemacht.

Innovationen beruhen meist auf einem gewissen Hang zur Bequemlichkeit. Schließlich kommen dem schöpferischen Geist die besten Ideen oft dann, wenn er sich oder anderen Menschen die Arbeit erleichtern möchte. Dies war bei der Erfindung des Rads so, zieht sich wie ein roter Faden durch die gesamte Technologiegeschichte und machte vor einem halben Jahrhundert den US-amerikanischen Reeder und Transportunternehmer Malcolm McLean zum „Vater des Containers“. Dabei war es nicht allein sein großer unternehmerischer Mut, sondern vor allem sein sprichwörtlich langer Atem, der McLean einen Ehrenplatz in der Hall of Fame der Logistik gesichert hat. Die Idee zu stahlverstärkten Großraumbehältern für Lagerung und Transport von Gütern aller Art hatte McLean nach eigenen Angaben schließlich schon sehr viel früher. Und zwar gegen Ende der 1930er, als er sich einmal mehr über die langen Wartezeiten beim Be- und Entladen von Schiffen, Lastkraftwagen und Eisenbahnwaggons ärgerte. Seine damalige Überlegung war so schlicht wie genial: Statt Stückgut einzeln umzuschlagen, könne man doch viel Zeit und Mühe sparen, indem gleich ein ganzer Haufen davon gewissermaßen als Gesamtpaket von dem einen Fahrzeug aufs andere gehievt wird.



Systematisch die Produktivität steigern

Dennoch vergingen noch 20 Jahre, bis der pfiffige Unternehmer endlich die ersten Container auf die eigens dafür umgerüsteten Schiffe seiner Frachtflotte verladen konnte. Zu groß war vorher der Widerstand der Gewerkschaften, Reeder und Spediteure gegen diese ungeliebte Neuerung. Außerdem galt es, zunächst einmal einen wiederverwertbaren, stapelbaren und höchst belastbaren Metallbehälter großen Maßstabs zu entwickeln, der sich systematisch auf die gängigen Transportkonzepte zu Wasser und zu Land übertragen ließ. Auch musste McLean sein gewagtes Unterfangen erst finanziell absichern.

Doch am 26. April 1956 ist es endlich soweit: Die Ideal X befördert die ersten „smarten Blechriesen“ mitsamt der darin verstauten Kisten, Säcke und Ballen von Newark in New Jersey nach Houston, Texas. Nur ein Jahr später wird ein USLiniendienst eingerichtet, und 1966 nehmen transatlantische Containerschiffe bereits Kurs auf Europa. Ein technologischer Quantensprung in der Transportlogistik, der der Einführung der Fließbandproduktion in der Automobilindustrie durch Henry Ford in nichts nachsteht. Fortan lässt sich Ladung durch cleveren Containereinsatz bis zu fünf Mal schneller löschen als zuvor. Bei entsprechend niedrigeren Kosten.

Globalisierung durch Containerisierung

Mittlerweile sind Container die mit Abstand wichtigsten Transportbehälter. Rund 100 Millionen sind ständig rund um den Globus unterwegs, sodass etwa 95 Prozent des Welthandels via Seecontainer erfolgen. Schätzungen zufolge wird sich die jährliche Umschlagsleistung von derzeit 266 Millionen Tonnen TEU bis 2015 nochmals verdoppeln. Denn durch „Containerisierung“ können Spediteure immer ein paar Gänge auf einmal hoch schalten.
Heutzutage gibt es Container für jeden nur erdenklichen Zweck, da sich das Mc-Leansche Grundkonzept durch diverse Extras flexibel auf die unterschiedlichsten Güter einstellen lässt. Doch während die „Innenausstattung“ individuell auf die jeweiligen Anforderungen abgestimmt werden kann, haben sich bei Standard-Containern Längenmaße von 20 und 40 Fuß durchgesetzt. Ganz im Sinne des Erfinders. Der wusste von Anfang an, dass letztlich die Norm der Schlüssel zum Erfolg ist, da in Logistik-Ketten nur so auch tatsächlich ein Rädchen reibungslos ins andere greift.
McLeans Weitblick wurde belohnt: Als der Logistik-Pionier 2001 im Alter von 87 Jahren starb, hatte ihn seine Idee längst steinreich gemacht. Die Stimmen der letzten Zweifler waren da schon seit vielen Jahren verstummt.

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