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Südafrika - schwarze Mittelschicht macht das Rennen

Bild: Südafrika - schwarze Mittelschicht macht das Rennen
RegioData Kaufkraftveränderung Südafrika
RegioData Kaufkraftveränderung Südafrika

(openPR) Black yuppies oder black bourgoisie sind Bezeichnungen für die neue schwarze Mittelschicht Südafrikas. Immer mehr Schwarzafrikaner schaffen den Sprung aus der Armut in den Mittelstand und verleihen Südafrika ein neues Selbstbewusstsein. Die Hintergründe dieser Entwicklung hat RegioData Research anlässlich der in Kürze startenden Weltmeisterschaft in Südafrika analysiert.



Trend: Erholung in Sicht nach dem Krisenjahr 2009!
Nach einem ungebrochenen Wirtschaftswachstum über 16 Jahre lang machte sich die Wirtschaftskrise 2009 auch in dem reichsten Staat Afrikas bemerkbar. So gingen das BIP um 1,8% zurück und rund 900.000 Arbeitsplätze verloren. Insbesondere in der Automobilindustrie und im Bergbau waren deutliche Rückgänge zu spüren. Für 2010 wird nun ein BIP-Wachstum von rund 3% erwartet.

Trend: Schwarze Mittelschicht stark im Aufkommen!
Während die durchschnittliche Kaufkraft eines Weißen in Südafrika bei circa 8.000 Euro pro Jahr und damit nur knapp unter dem Niveau Sloweniens liegt, so verfügt ein Schwarzer im Schnitt über nur rund 1.000 Euro im Jahr. Die Situation der Schwarzen hat sich jedoch seit der Abschaffung der Apartheid im Jahr 1994 deutlich verbessert: Lag der Kaufkraftanteil der schwarzen Mehrheit bei rund 35% im Jahr 1993, so kletterte dieser Wert auf nahezu 50% im Jahr 2009.

Trend: Einzelhandelsumsatz wächst rasant!
Von zweistelligen Wachstumsraten im Bereich des Einzelhandelsumsatzes können westeuropäische Länder nur träumen. In Südafrika ist der Einzelhandelsumsatz zwischen 2003 und 2008 im Schnitt um über 10% jährlich gestiegen, lediglich im Krisenjahr 2009 wuchs dieser Bereich um „nur“ 4,9%.

Trend: Hohe Shopping Center-Dichte, wenig Retailer!
Shopping Center-Flächen gibt es in Südafrika zur Genüge, leider fehlen die ent-sprechenden Retailer. Manche Einkaufszentren verbuchten im Krisenjahr 2009 Leerstandsraten von nahezu 40%. Abgesehen von Namen wie Spar oder Wool-worth sind in Südafrika kaum international agierende Einzelhändler, dafür einige sehr starke lokale Player zu finden.

Südafrika ist der Wachstumsmotor Afrikas!
Trotz eines BIP-Rückgangs im vergangenen Jahr von 1,8%, der sich in einem Anstieg der Ar-beitslosigkeit um rund 900.000 Menschen niederschlug, ist Südafrika nach wie vor das reichste Land auf dem benachbarten Kontinent. Mit einem BIP pro Kopf von rund 4.500 Euro erreicht das Land einen Spitzenwert in Afrika. Südafrikas Reichtum ist insbesondere auf den Rohstoffbereich zurückzuführen. Das Land gehört zu den größten Goldproduzenten weltweit sowie zu den bedeutendsten Anbietern von Diamant, Kohle und Platin. Südafrika ist damit für etwa ein Viertel der Wirtschaftsleistung des gesamten afrikanischen Kontinents verantwortlich.
Für 2010 wird von einem Wirtschaftswachstum von rund 3 % ausgegangen, erste positive An-zeichen für eine Erholung der Wirtschaft gibt es aus der Automobilbranche.

Ethnische Segregation immer noch ein Problem?
Südafrikas Gesellschaft wurde im letzten Jahrhundert maßgeblich vom Apartheid-Konzept ge-prägt. Die Rassentrennung zwischen Schwarzen und Weißen wurde 1994 offiziell aufgehoben, Einkommens- oder Bildungsunterschiede sind jedoch nach wie vor spürbar. Schwarze bilden mit rund 80% die Mehrheit im rund 49 Millionen Einwohner-Staat, Weiße machen nur rund 9% der Bevölkerung aus.

Eine schwarze Mittelschicht erstarkt!
Dank des Wirtschaftswachstums der letzten Jahren und der besseren Bildungschancen nach der Abschaffung der Apartheid haben immer mehr Schwarze den Sprung aus der Armut in die Mit-telschicht geschafft. Zwar leben noch immer sehr viele Schwarze und Immigranten in bitterar-men Verhältnissen, jedoch zeigen langfristige Erhebungen, dass eine Bewegung nach oben möglich ist.
Verfügte die schwarze Mehrheit im Jahr 1993 über 35% der Kaufkraft, so lag dieser Wert im Jahr im Jahr 2009 bei 46%. Rund 3 Millionen Personen gehören heute der schwarzen Mittelschicht an. Diese Bilanz ist sowohl auf die positive wirtschaftliche Entwicklung des letzten Jahrzehntes sowie auf gezielte Fördermaßnahmen von Schwarzen zurückzuführen. Das durchschnittliche Pro-Kopf-Einkommen liegt in Südafrika bei circa 2.000 Euro pro Jahr und ist in etwa gleich hoch wie beispielsweise in Serbien.

Einzelhandelsmarkt wird von lokalen Playern dominiert!
Mit etwa 44 Milliarden Euro Einzelhandelsvolumen oder circa 900 Euro Einzelhandelsumsatz pro Kopf scheint der südafrikanische Einzelhandelsmarkt noch in den Kinderschuhen zu stecken. In Österreich liegt der Pro-Kopf-Wert bei circa 6.700 Euro. Allerdings kann ein westeuropäisches Land von zweistelligen Wachstumsraten, wie dies im südafrikanischen Einzelhandel zwischen 2003 und 2008 der Fall war, nur träumen.
Den Einzelhandelskuchen teilen sich im Wesentlichen einige große Retailer. Zu den größten gehören lokale beziehungsweise nur auf dem afrikanischen Kontinent tätige Unternehmen, wie Foschini, Shoprite Group oder Mr. Price. Von den auch in Europa bekannten Namen sind nur wenige in Südafrika vertreten, Spar und Woolworth sind zwei davon.

Shopping Center-Boom auch in Südafrika!
In Südafrika ist insbesondere im Bereich der überregionalen Einkaufszentren viel Fläche zu fin-den. So summiert sich die vermietbare Fläche in allen Einkaufszentren über 30.000 m² auf über 6 Millionen m² und ist damit höher als in Deutschland. Zu bedenken ist jedoch, dass die Anzahl der Retailer deutlich kleiner als in Deutschland ist. So führte die sehr rasche Flächenexpansion sowie die neueste Wirtschaftskrise zu einem Überangebot, manche Einkaufszentren waren mit Leerstandsraten von rund 40% konfrontiert. Aktuell gibt es in Südafrika rund 120 überregionale Einkaufszentren, im Jahr 1993 waren es knapp 40.

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