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Outsourcing: Mehr Transparenz, weniger Kosten

10.06.201011:33 UhrLogistik & Transport
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(openPR) Outsourcing liegt im Trend – auch und gerade in der logistischen Praxis. Durch die Vergabe des Palettenmanagements – eher Randkompetenz eines produzierenden Unternehmens – an einen auf diese Leistungen spezialisierten Dienstleister bietet sich die Möglichkeit der optimalen Ressourcen-Allokation in der Supply-Chain. Das Ergebnis: eine deutliche Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens.



Im Logistikgeschäft haben vor allem zwei Technologien den Markt revolutioniert: der Container und die Palette. Der globalisierungsbedingte Logistikboom forciert indessen mit zunehmendem Wettbewerbsdruck die Nachfrage nach immer neuen kostensparenden Konzepten. Gleichzeitig entwickelt sich das Angebot logistischer Leistungen ständig weiter und erschließt neue Felder. Die Folge: Verlader und Logistikdienstleister sind gezwungen, ihre internationalen Prozessketten täglich mit Argusaugen auf mögliche Rationalisierungspotenziale hin zu durchleuchten. Eine zeitgemäße und deshalb verstärkt praktizierte Strategie ist das Outsourcing. Nicht nur Industrie und Handel lagern Aktivitäten aus Service- und Kostengründen auf adäquate Logistikdienstleister aus, sondern vor allem auch die Logistikbranche selbst.

Dass im Outsourcing des Palettenmanagements große Einsparungspotenziale vorhanden sind, liegt am hohen Tausch- und Administrationsaufwand. Denn schon bei Firmen mit 100.000 Palettenbewegungen pro Jahr entstehen unnötig hohe Rücklauf-, Personal- und Kapitalkosten – sowohl bei Verladern als auch bei Logistikern. So fehlt es im produzierenden Gewerbe häufig an Know-how und Übersicht: Ein Mangel an Transparenz über die eigenen Prozesskosten beim Palettenmanagement führt zu unproduktiven und ineffizienten Prozessen beim Ladungsträgermanagement führt und blockiert erhebliche Zeit und Freiräume für die Konzentration auf das Kerngeschäft. Die durchschnittlichen Palettenkosten für eine mittelständische Spedition (Beschaffung, Reparatur, Entsorgung, Personal und Software) beziffern Sammelgutexperten immerhin auf etwa 250.000 Euro.

Vielfältige Gründe

Die Anlässe für die Auslagerung der logistischen Dienstleistung „Palettenmanagement“ können vielfältig sein. „Häufig sind konkrete innerbetriebliche Qualitäts- und Effizienzprobleme beim Palettenmanagement als Form der logistischen Leistungserbringung ein Auslagerungsgrund. Wobei im Zeitalter der Globalisierung Fusionen auch in der Logistikbranche einen wesentlichen Treiber darstellen“, erklärt David Oing, Prokurist bei der Demes Logistics GmbH & Co. KG, Stadtlohn, und dort verantwortlich für das Ressort Business Controlling und IT. „Beispielsweise kann das Palettenmanagement zweier fusionierender Unternehmen gemeinsam auf einen externen Dienstleister ausgelagert werden, um drohende Konflikte in der Entscheidung zu vermeiden, wem ein zentrales Palettenmanagement zuzuordnen wäre“ so Oing.

Nicht selten ist auch ein Eigentümerwechsel Grund für das Outsourcing. Dabei kann der neue Eigentümer das Unternehmen strategisch neu positionieren und sich dabei aus Effizienzgründen für eine Auslagerung entscheiden. Beispielsweise wickeln kleine und mittelständische Unternehmen ihr Palettenmanagement bzw. den außerbetrieblichen Transport überwiegend mit externen Dienstleistern ab, weil ihnen oft die geeigneten Möglichkeiten zur Realisierung des Palettenmanagement fehlen.

Auch die aktuellen Diskussionen über den Ausstieg der Speditionen aus dem Palettentauschgeschäft stärken den externen Outsourcing-Gedanken. Ein Dienstleister wie Demes ist in der Lage, über die „Transfer-Hire“-Philosophie den Palettentausch und das Management innerhalb der gesamten Supply-Chain zu organisieren. Dabei ist eine Kooperation zwischen Dienstleister und Spediteur durchaus sinnvoll, um möglichst hohe Synergien zu generieren.
Blick in die Praxis

Soweit die Theorie. Ein Beispiel aus der Management-Praxis verdeutlicht einen möglichen Ablauf der Palettenabwicklung: Ein deutscher Produzent liefert Klebstoffe auf EPAL/EUR-Flachpaletten an einen englischen Großhändler. Dieser packt die empfangene Ware um, so dass die Europaletten danach frei werden. Jetzt wäre ein Transport der Leerpaletten zurück zum deutschen Lieferanten wirtschaftlich nicht sinnvoll. Dem Großhändler in England sind die Paletten jedoch ein lästiges Übel, so dass er sich nicht weiter um eine mögliche Rückführung und Wiederverwertung bemüht. Der deutsche Hersteller hingegen muss ständig neue Paletten auf dem Markt kaufen. Hinzu kommt, dass die Europalette in England nicht häufig eingesetzt wird und dort im Normalfall ein Palettenüberhang besteht. Ein Dienstleister wie Demes kann seinerseits die Europaletten vereinnahmen und dem deutschen Kunden gutschreiben bzw. abkaufen. Nach der organisierten Rückführung der Leerpaletten vom Großhändler durchlaufen diese den gewöhnlichen Qualitätscheck in einem englischen Demes-Depot. Der deutsche Klebstoffproduzent erhält durch den Palettenverkauf liquide Mittel für die Beschaffung neuer Paletten. Demes setzt die übernommenen Paletten entweder in England ein, oder verwendet diese in einer anderen Branche, z. B. für eine deutsche Behälterglasproduktion in England. Die Europaletten gelangen dann über den Transport der Fertigprodukte wieder zurück nach Deutschland.

Vorteile, die sich rechnen

Als positive Effekte ergeben sich durch das Outsourcing des Palettenmanagements unter anderem strategische Chancen und Kosteneinsparungen, da sowohl das auslagernde Unternehmen als auch der externe Dienstleister in ihrem jeweiligen Kerngeschäft höchste Professionalität und Effizienz erzielen können.

In der Praxis trägt Demes als beauftragter Dienstleister sämtliche Risiken hinsichtlich Personal, Qualität, Beschaffung und Kapital. Gerade beim so genannten externen Outsourcing, das auf langfristig angelegte Kooperationen ausgelegt ist, ergeben sich in der Regel insbesondere in den logistischen Prozessen große Optimierungspotenziale. Darüber hinaus ist Demes auch beratend tätig bei der konzeptionellen Ausarbeitung des Verpackungsdesigns und bei der Materialflussplanung. „Dadurch findet eine ganzheitliche Betrachtung rund um das Palettenmanagement statt“, fasst David Oing zusammen, neben seiner Tätigkeit für Demes Logistics Doktorand bei Prof. Dr. Bogdan Franczyk am Institut für Wirtschaftsinformatik an der Universität Leipzig.

Das Palettenmanagement zeichnet sich nicht zuletzt dadurch aus, dass die Ladungsträger immer wieder in den Kreislauf zurückkehren, und die Lebensdauer durch fachmännische Qualitätsarbeit – beim Sortieren und Reparieren – verlängert werden kann. Für das auslagernde Unternehmen lässt sich so Verschwendung bei Palettenmaterialien vermeiden und eine Optimierung der Ressourcenallokation in der Supply-Chain verwirklichen. Durch den effizienteren Einsatz werden für Anwender signifikante Einsparungen, zum Beispiel gegenüber traditionellen Vermietgeschäften, verwirklicht.

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