(openPR) Die Unternehmensberatung für Facility Management, CKC – Carl Knäbe Consulting®, mit Sitz in Köln, präsentiert die Zweite Ausgabe des Newsmagazins für Facility Management, mit der Thematik: Outsourcing – oder die Kostenfalle?
Innerhalb des Magazins werden die Möglichkeiten der Outsourcingvarianten aufgezeigt und die Frage beantwortet, ob mit Outsourcing innerhalb des Facility Managements Kostenvorteile für Unternehmen realisierbar sind oder diese Vorgehensweise zu Mehrkosten führt.
Ausgangspunkt ist die Frage nach den Gründen für ein mögliches Outsourcing?
Bei der Überlegung, ob ein mögliches Outsourcing Sinn machen könnte, stellt sich zunächst die Frage nach der Motivation.
Was steht bei der Vergabe von Dienstleistungen an Dritte im Vordergrund?
Entscheidet der niedrige Preis? Oder steht die Reduzierung der Verwaltung im Mittelpunkt? Geht es rein aus strategischen Gesichtspunkten um den Abbau von eigenem Personal – oder ist es der Wunsch nach mehr Flexibilität und Kostentransparenz?
Betriebswirtschaftlich sollte die Frage nach mehr Flexibilität und Kosten-transparenz im Vordergrund stehen.
Organisationen verändern sich im Laufe der Zeit und haben einen wechselnden Dienstleistungsbedarf. Die Veränderungsgeschwindigkeit nimmt zu und damit auch die Notwendigkeit, Dienstleistungen an den aktuellen Bedarf anzupassen.
Der Wunsch nach mehr Kostentransparenz und dessen Umsetzung wird zwangsläufig dazu führen, zugleich eine erhöhte Leistungstransparenz zu erreichen, die Verwaltungsaufwendungen zu minimieren und eine Beeinflussung von Kosten zu erlangen.
Allen Varianten des Outsourcings ist eines gemein: Die Auswahl der richtigen Dienstleister.
Die Auswahl der richtigen Dienstleister ist ein sehr steiniger Weg. Das heute oft praktizierte Modell der Dienstleistungsvergabe ist vermeintlich einfach und bietet alle Chancen, alle Fehler zu machen, die in diesem Fall gemacht werden können. In 85 % aller untersuchten Fälle fehlen die exakten Leistungsbeschreibungen zu den Leistungsarten. Service – Level Beschreibungen und mithin deren Dokumentation sind selten vorhanden. Vielfach sind Leistungsmengen für die jeweiligen Leistungsarten nicht immer abschätzbar.
Ein wesentlicher Grund liegt in der mangelnden Bestandsdokumentation. Zum einen ist die mangelnde Bestandsdokumentation in der fehlenden Personalressource und den erforderlichen Hilfsmitteln, zum anderen an der Führung des Anlagenverzeichnisses in der Anlagenbuchhaltung, die anderen Regeln folgt, begründet.
Wer allerdings nicht ermitteln kann was er tatsächlich benötigt, kann auch im Wege eines möglichen Outsourcings nicht übersehen, ob die Kosten für die Externen angemessen sind.
Die Suche nach einem geeigneten Dienstleister ist langwierig. Je nach Outsourcing Modell muss mit mindestens einem Jahr gerechnet werden. Währenddessen fallen Kosten für die Prüfung der Unternehmen und für Juristen an. In den Verhandlungen, die endlich zu einem Vertrag führen, müssen die beiden Vertragsparteien sogenannte Service-Levels definieren, die bisher noch nicht festgelegt sind. Kostenpunkt ca. 4 – 6 % der bisherigen Dienstleistungen, die zusätzlich anfallen.
Als Überführungskosten fallen weitere Zusatzkosten in Höhe von 2 - 3,5 % der bisherigen Ausgaben an.
Weitere Nachbesserungskosten in Höhe von ca. 4 – 6 % der bisherigen Kosten fallen an, um Lücken im Vertrag zu schließen; mit ca. 5 – 8 % der bisherigen Kosten schlagen die Abwicklungskosten zu Buche.
Weitere ca. 5 - 7% der ursprünglichen Ausgaben fallen als Mehrkosten für ein mangelhaftes Dienstecontrolling an.
Summa Summarum entspricht dies bereits 31 % Mehrkosten bezogen auf die ursprünglichen Kosten.
Unberücksichtigt sind Kosten für Entlassungen und Imageschaden.
Im neu eingerichteten Bereich Newsmagazin für Facility Management haben interessierte Leser die Möglichkeit sich über die Managementmethode Facility Management und den aktuellen Entwicklungen in dieser spannenden Thematik regelmäßig zu informieren. Diese Dienstleistung ist kostenlos.
Thematik des aktuellen Newsmagazins: Outsourcing – Die Kostenfalle?









