(openPR) Als vor etwa 90 Jahren das Radio erfunden wurde, hätte man nicht geglaubt, dass im Jahre 2010 das Retro-Design eines alten Radios ein Verkaufsschlager werden könnte. Doch genau das dachten sich das Produktmanager der Firma Bernstein GmbH und entwickelte den PRA 30. Und damit das Produkt optimal kommunikativ vermarktet werden kann, wandten sie sich an die Junioren der Kommunikationswirtschaft.
„Vor drei Monaten wurden wir vom Auftraggeber gebrieft und erarbeiteten in den Marketingstunden das Kommunikationskonzept“ so Tim Probst, Auszubildender und Schüler des Joseph-DuMont-Berufskollegs. „Wir analysierten den Markt, führten eine Befragung durch und verschafften uns so einen genaueren Überblick.“ Die Konzepte wurden von drei Arbeitsgruppen in der Klasse KT08B erstellt. Jede Arbeitsgruppe gab sich einen Agenturnamen. ´360°´ analysierte, dass das Radio im Retro-Design in der Kommunikation emotional gestaltet werden muss, damit es von der Zielgruppe als ansprechend empfunden wird. Die Gruppe ´Kolibreeze´ wählte hingegen einen ´stylischen, modernen´ Gestaltungsansatz, um das Radio imagefördernd in Szene zu setzen.
Am 08.06.10 wars dann soweit. Die erarbeiteten Konzepte wurden dem Auftraggeber und dem sponsernden Ausbildungsbetrieb präsentiert. Die Entscheidung, welche Gruppe die besten, konzeptionellen Kommuni-kationsideen hatte, fiel noch am gleichen Tag: es war 360°, die eine sehr gute Internetkommunikation empfahl und knapp vor den anderen auf Platz eins kam.
Das Joseph-DuMont-Berufskolleg wendet sich regelmäßig an ihre Ausbil-dungsbetriebe und bittet sie um kleine Projektaufgaben aus dem Kommunikationsbereich. „Statt fiktive Projektaufgaben den Schülern/innen zu geben, haben reale Auftragsarbeiten einen ganz anderen Charme“, so Claus J. Vaaßen, Marketinglehrer und Bildungsgangleiter der Kaufleute für Marketingkommunikation. „Der festgelegte Präsentationstermin vor dem Kunden, bei dem das Booklet vorliegen muss, die Medientechnik klappen soll und die Präsentation überzeugend ´rüberkommen muss, wird von den Auszubildenden wie ein kleiner Prüfungstermin angesehen – nicht viel anders, wie bei einem klassischen Pitch im wirklichen Leben eines Kommunikationsprofis“











