(openPR) 400 Mesnerinnen und Mesner kamen zur Diözesanwallfahrt nach Benediktbeuern
Rund 400 Mesnerinnen und Mesner aus der ganzen Diözese Augsburg haben am Dienstag, 8. Juni 2010, an einer Wallfahrt nach Benediktbeuern teilgenommen. Nach einer kurzen Statio vor den Toren des ehemaligen Benediktinerklosters zogen sie in großer Prozession in die Basilika und Pfarrkirche St. Benedikt ein. Geistlicher Rat Pfarrer i. R. Franz Seiler (Augsburg-Inningen) stand zusammen mit mehreren Konzelebranten der Heiligen Messe in der vollbesetzten Kirche vor. In seiner Predigt würdigte er zum einen die verantwortungsvolle Tätigkeit der Frauen und Männer, die zumeist ehren- oder nebenamtlich dazu beitragen, dass ihre Gemeinden Gottesdienst feiern können. Zum anderen sprach er – ausgehend von der biblischen Lesung über den Propheten Elija und den leeren Mehltopf – über die schwierige Glaubenssituation in der heutigen Zeit. Die Mesner sollten sich nicht entmutigen lassen, sondern vertrauensvoll auf Christus schauen, so Pfarrer Seiler.
Nach der Eucharistiefeier hielt der Benediktbeurer Mesner Christian Höck eine Kirchenführung für seine Kollegen. Dabei ging er auf die Kunstschätze seines barocken Gotteshauses ein, insbesondere auch auf die hier befindliche Armreliquie des Mönchsvaters Benedikt, mit der Pfarrer Seiler den Segen gespendet hatte. Außerdem erwähnte er das Wirken der Salesianer Don Boscos, die das Kloster seit 80 Jahren zu einem wichtigen Ort der Jugend- und Bildungsarbeit ausgebaut hätten. Für das leibliche Wohl der Wallfahrer sorgte anschließend das Küchenteam der Benediktbeurer Jugendbildungsstätte »Aktionszentrum.«




