(openPR) Juni 2010: Tropische Früchte und das Urlaubsland Thailand standen im Mittelpunkt des „Thai Cultural Festivals“ vom 4.-6. Juni 2010 auf der Frankfurter Shoppingmeile Zeil. Das kulturelle Straßenfest wurde bei strahlendem Wetter von HSH Prinz Bhisatej Rajani, Stadtrat Uwe Becker und dem stellvertretenden Generalkonsul Chittipat TONGPRASROETH eröffnet. Prinz Rajani stellte auf dem Festival zum ersten Mal in Deutschland die „Royal Project Foundation“ des thailändischen Königshauses vor, die mit einem eigenen Stand vertreten war.
Thailand ist ein Paradies für tropische Früchte und einer der größten Erzeuger von Früchten weltweit. Rund 500.000 Urlauber aus Deutschland genießen jährlich thailändisches Essen und die Früchte des Sonnenparadieses. Kein Wunder also, dass exotische Köstlichkeiten wie Mango, Mangostane, Longan, Rambutan oder Gemüse wie Baby Mais, Papaya, Spargel, Chilli & Co auch hierzulande eine immer größere Anzahl von Liebhabern finden. In Europa ist Deutschland der zweitgrößte Abnehmer thailändischer Früchte (hinter Frankreich) und liegt in Bezug auf den Import von thailändischem Gemüse unter den „Top Ten“ weltweit. Tendenz steigend. Die Nachfrage ist enorm - die Exporte sind aktuell noch limitiert.
Auf dem Frankfurter Straßenfest konnten sich die Besucher bei einem bunten Unterhaltungs- und Kulturprogramm viel Urlaubsflair abholen und an zahlreichen Ständen die thailändische Küche und natürlich auch exotische Früchte aus dem beliebten Ferienparadies kosten. Einen Blick hinter die Kulissen der thailändischen Landwirtschaft ermöglichte der Stand der „Royal Project Foundation“, eine Initiative des Königs, die 1969 ins Leben gerufen wurde und sich seit mehr als 30 Jahren vor allem der nachhaltigen Landwirtschaft, dem Schutz der Natur und Projekten widmet, die der Landbevölkerung im Norden des Landes ein besseres Leben ermöglichen. International bekannt wurde die Stiftung des thailändischen Königs auch durch die Verdrängung des Opium-Anbaus durch die Schaffung von Getreideanbau-Flächen. Am Stand der „Royal Project Foundation“ konnten alle Besucher auch Kaffee und Tee aus dem Projektanbau probieren.
Hintergrund
Die 1969 aus Mitteln des Thailändischen Könighauses gegründete „Royal Project Foundation“ geht auf Studien Ihrer Majestät des Königs zurück, der als Ehrenpräsident einem Komitee unter Leitung von HSH Prinz Bhisatej Rajani vorsteht.
Die königliche Stiftung widmet sich insbesondere Projekten der nachhaltigen Landwirtschaft, dem Schutz der natürlichen Ressourcen und der Erhaltung des Gleichgewichts der Natur für zukünftige Generationen.
Vor allem bekannt wurde die Initiative des Königshauses durch ihre Bemühungen um die Ausrottung des Opiumanbaus. So wurde der armen Bevölkerung in den abgelegenen Gebieten Nordthailands ermöglicht, ihren Lebensunterhalt durch den Anbau von Getreide zu verdienen. Im Laufe der vergangenen 30 Jahre konnte der Mohnanbau um über 85% reduziert werden. Die Gesellschaft initiiert darüber hinaus eine Reihe weiterer Projekte, die der ländlichen Bevölkerung helfen, ein besseres Leben zu führen. So unterhält sie u.a. Forschungsstätten, Schulen, Kooperativen und bietet medizinische Unterstützung.
In Ang Khan, in der Provinz Chang Mai, werden heute zum Beispiel Obstbäume und Gemüse auf ihr Potenzial für den Export getestet und vielversprechende Produkte anschließend den Bauern der rund 300 angeschlossenen Dörfern vorgestellt.
Das königliche Projekt wird unterstützt von den Vereinten Nationen und zahlreichen ausländischen Regierungen. In seinen Gärten wachsen Früchte aus aller Welt, die früher importiert werden mussten. Heute kauft das Projekt seine Früchte von den Farmern, verpackt und vermarket sie und produziert unter anderem Marmeladen und Wein, Gemüsekonserven, Tiefkühl-Erdbeeren und Blumen für den Export.
Weitere Informationen unter:
www.royalprojectthailand.com/general/english/index.html








