(openPR) München, 1. Juni 2010 – Die Linde AG war Gastgeber der diesjährigen „Economic Conference Pakistan“, die am 11. Mai in der Unternehmenszentrale des internationalen Gase- und Engineering-Konzerns in München stattfand und von Honorarkonsul Dr. Pantelis Christian Poetis moderiert wurde. Ausgerichtet wurde die Konferenz vom Bundeswirtschaftsministerium und dem Nah- und Mittel-Ost Verein (NUMOV), der es sich zur Aufgabe gemacht hat, die bilateralen Wirtschaftsbeziehungen zwischen Deutschland und den Ländern des Nahen und Mittleren Ostens zu fördern.
Linde-Vorstandsmitglied Dr. Aldo Belloni hieß die Teilnehmer willkommen und berichtete über die Handelsbeziehungen der Linde AG mit Pakistan. Das Unternehmen ist seit 2006 mit seiner Tochtergesellschaft BOC Pakistan Ltd. in Pakistan präsent und Marktführer im Bereich Industriegase. Die Linde AG sieht weiteres Wachstumspotential in der Region, so Dr. Belloni.
Dr. Poetis bedankte sich im Namen der anwesenden Vertreter Pakistans - unter anderem Staatminister Saleem H. Mandviwalla und Botschafter Shahid Kamal - für die Gastfreundschaft mit einem von Weltmeister Andreas Brehme signierten Lederfußball, der nach dem Muster des WM-Balls von 1954 in Pakistan handgenäht wurde. Wie in der Öffentlichkeit bislang kaum bekannt, ist die pakistanische Region Sialkot führend in der Produktion von handgenähten Fußbällen. Über 70% der weltweit produzierten Fußbälle werden in Sialkot gefertigt – ein beeindruckendes Beispiel für die oftmals unterschätzten Wirtschaftsbeziehungen des Landes mit dem Westen.
Pakistan rangiert im Doing-Business-Index der Weltbank mittlerweile auf Rang 85, noch vor Ländern wie China (Rang 89) oder Russland (Rang 120). Und auch in der wirtschaftlichen Kooperation zwischen Bayern und Pakistan gibt es zunehmend positive Signale. „Unsere Erfahrung hat gezeigt, dass das Interesse am Wirtschaftsstandort Pakistan stetig zunimmt“, so Mandviwalla. „Gerade nach Veranstaltungen wie der Economic Conference Pakistan ist das Interesse von potentiellen Investoren enorm.“
„In Pakistan ist man nicht nur ein Gast, man ist ein Freund“, betonte Dr. Gunter Mulack, Direktor des Deutschen Orient-Instituts Berlin, der damit die wohl treffendste Beschreibung des Investorenklimas im international bislang noch vergleichsweise wenig wahrgenommen Geschäftsstandort Pakistan fand. Dr. Mulack war zugleich in seiner Eigenschaft als Vertreter von NUMOV zugegen und warb in seiner Rede für einen Besuch der Wachstumsregion: „Man muss das Land Pakistan mit eigenen Augen sehen, um über das Land urteilen zu können.“
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