(openPR) Der kontinuierliche Fluss hält Einzug in der Produktion von Pharmawirkstoffen und Feinchemikalien. Er wird für anspruchsvolle Prozesse zur ernsthaften Konkurrenz für die Batch-Technologie. Die Ingenieure der Grazer Microinnova haben bereits in der Vergangenheit unter Beweis gestellt, dass sie in der Realisierung von Mikroreaktorkonzepten im Produktionsmaßstab zu den besten der Welt gehören. Bereits vor mehreren Jahren wurde im Bereich der Feinchemikalien ein Mikroreaktor mit einem Durchsatz von 3 Tonnen pro Stunde realisiert. Im Mai 2010 haben diese Ingenieure die mit 200 l/h durchsatzstärkste Pharmaanlage Europas auf Basis der Mikroreaktortechnologie in Betrieb genommen.
Die Microinnova Engineering arbeitet im Rahmen des europäischen Forschungsprojektes COPIRIDE http://www.copiride.eu/ mit Partnern wie Evonik-Degussa und dem Institut für Mikrotechnik Mainz an der Chemieanlage der Zukunft und deren Infrastruktur. Im europäischen Forschungsprojekt CAEC http://caec.bci.tu-dortmund.de/ mit Partnern wie Novartis wird ein Konzept im Bereich der Trenntechnik entwickelt.
Auf der Chemspec 2010 http://www.chemspecevents.com/europe/ im Juni in Berlin (Halle 22, Stand CS13; Vortrag / Exhibitor Showcase: Mittwoch, 9. Juni, 13 Uhr) stellt die Microinnova erstmals drei verschiedene Konzepte vor, wie die Vorteile von Mikroreaktoren & Flowchemie im Produktionsmaßstab realisiert werden können. Große Konzerne wie Roche, Sigma Aldrich und Sandoz arbeiten mit der Microinnova Engineering unter Hochdruck an der Realisierung solcher Konzepte.
1. Plant-Redesign-Konzept
Bei diesem Konzept werden Mikroreaktoren oder andere mikrostrukturierte Bauteile an geeigneter Stelle in bestehende Produktionsanlagen integriert, um wesentliche Verbesserungen zu erzielen. Dabei wird der Ansatz verfolgt, mit möglichst geringen Eingriffen die besten Resultate zu erzielen.
2. Unit-Operation-Konzept
Beim Unit-Operation-Konzept wird ein chemischer Prozessschritt in einer Anlage mit allen zugehörigen Aggregaten und Messgeräten in Form einer Skid-Bauweise realisiert. Auf diese Art und Weise können einzelne Reaktionsschritte über einen kontinuierlichen Prozess realisiert werden, ohne dass die übrigen Prozess-Schritte verändert werden.
3. Modular-Multi-Purpose-Konzept
Das modulare Mehrzweckanlagenkonzept kombiniert den Vorteil der Batch-Technologie, der Flexibilität, mit dem Vorteil der kontinuierlichen Prozessführung, der Prozessleistung. Durch variabel zusammenstellbare und austauschbare Module wie zum Beispiel Feedmodul, Reaktormodul oder Verweilzeitmodul lassen sich für unterschiedlichste Anforderungen temporäre Chemieanlagen zusammenstellen, die für das jeweilige Produkt angepasst sind.












