(openPR) Die Entwicklung der Weltwirtschaft, des Welthandels und die weltweite Handelsschifffahrt sind eng miteinander verbunden. Weltweite wirtschaftliche Verpflechtungen und die Verlagerung von Produktionsstandorten machen die Handelsschifffahrt zum Fundament globaler Handelsströme. Rund 98% des interkontinentalen Warenverkehrs werden heutzutage über See abgewickelt.
Energiegewinnung und Industrieproduktion basieren insbesondere auf dem globalen Transport von Rohstoffen, da die Produktionsländer meist nicht über ausreichend Rohstoffe vor Ort verfügen. Massengutschiffe, so genannte Bulker, transportieren die dafür notwendigen trockenen, homogenen Ladungen, von Kohle und Eisenerz über Getreide bis hin zu Düngemitteln und Fertigprodukten. Mit gut einem Drittel repräsentiert die trockene Massengutschifffahrt das größte Segment des Weltseehandels.
Der seewärtige Handel mit trockenen Massengütern hat sich in der Vergangenheit dynamisch entwickelt. Über einen Zeitraum von 18 Jahren konnten Zuwachsraten von durchschnittlich 3,6% p. A. verzeichnet werden.
In 2009 sank erstmals seit 20 Jahren der seewärtige Handel mit trockenen Massengütern um 1,8%. Für das Jahr 2010 wird jedoch wieder ein Wachstum von 6,8% und bis zum Jahr 2015 ein durchschnittliches Wachstum von 7,3% p. A. erwartet.
Allein die Industrieproduktion Chinas ist in den Monaten Januar, Februar und März 2010 um durchschnittlich 20% gewachsen. Im Jahr 2009 wurden beispielsweise 800 Mio Tonnen an Eisenerz über den Seeweg transportiert, laut einer Studie der BHP Billiton werden über den Seeweg im Jahre 2025 ca. 1.800 Mio Tonnen an Eisenerz transportiert werden müssen.
Bei der Betrachtung der Flottenentwicklung stehen umfangreiche Ablieferungen von Bulker-Neubauten ein hohes Verschrottungspotenzial der aktuellen Flotte aufgrund der Altersstruktur, mögliche Orderstornierungen und eine Erholung der Weltwirtschaft mit einer Zunahme des Welthandels gegenüber, sodass ein positives Marktumfeld für die Bulker-Flotte zu erwarten ist.







