(openPR) Am 7. Mai 2010 richtete die teras Akademie Saarbrücken in den Räumen des AGV Bau Saar, dem Arbeitgeberverband der saarländischen Bauwirtschaft in Saarbrücken, ein Ganztagsseminar aus, das sich mit Themen zur erfolgreichen Bearbeitung von Bauprojekten in Frankreich beschäftigte. Als Referenten standen am Vormittag langjährig erfahrene Unternehmens- und Steuerberater der in der Großregion SaarLorLux tätigen luxemburgischen LC Partners S.A. sowie deren Netzwerkpartner von der französischen SFM (Société Fiduciaire Mosellane) mit mehreren Standorten in Lothringen (Metz, St. Avold, Creutzwald, Forbach) den Bauunternehmern und Handwerksmeistern gegenüber.
Zunächst wurden die Marktgegebenheiten und Formalitäten in unserem Nachbarland Frankreich, das noch immer Deutschlands wichtigster und größter Handelspartner in der EU ist, dem interessierten Teilnehmerkreis näher gebracht. Nachdem die Basisinformationen insbesondere auch über die derzeit in Frankreich laufenden staatlichen Konjunkturpakete und Förderprogramme zur Bewältigung der Krise erläutert waren, wurden anhand von praktischen Beispielen wichtige Informationen zur korrekten Entsendung von Mitarbeitern auf französische Baustellen (Mindestlohn, Sicherheitsvorschriften etc.), zur richtigen Rechnungsstellung und vor allem zur korrekten Handhabung der Mehrwertsteuer in Frankreich weitergegeben. Nicht nur die richtige Registrierung sondern vor allem auch die wesentlichen Unterschiede zur Handhabung in Deutschland wurden dabei in allen Themengebieten aufgezeigt, damit die gute Arbeit in Frankreich nicht durch Formfehler bei der Fakturierung zu bösen nachteiligen Überraschungen führt. Ebenso wurden wichtige Themen wie das der Besteuerung, der Betriebsstättenproblematik (wenn Baustellen eine gewisse Dauer erreichen) aber auch der sozialversicherungsrechtlichen Aspekte ausführlich beleuchtet. Die interkulturellen Unterschiede und wie sich deutsche Unternehmer in Frankreich verhalten sollten, rundeten das informative Vormittagsprogramm ab.
Am Nachmittag gaben unter dem Titel „In Frankreich rechtssicher agieren“ Rechtsanwälte der deutschen Kanzlei Dr. Geiben aus Saarlouis sowie der französischen Kanzlei Richard & Mertz aus Metz die Gelegenheit, ihr Expertenwissen aus der beruflichen Praxis grenzüberschreitender Projekte zum Besten. Themen dabei waren insbesondere die grundsätzliche Vertragsgestaltung mit französischen Geschäftspartnern und das franz. Werkvertragsrecht. Fragen wie es sich z.B. mit den deutschen AGB im Ausland verhält beziehungsweise inwieweit deutsche VOB im Ausland eine Rolle spielen, wurden umfassend beantwortet. Ein in grenzüberschreitenden Bauprojekten versierter Versicherungsmakler gab in einem kleinen Exkurs Informationen an die Unternehmer weiter, die in ihren Gewerken von der sogenannten Assurance R.C. décennale betroffen sind. Auch das französische Arbeitsrecht sowie Infos bei der Niederlassung in Frankreich wurden angesprochen. Ein wichtiges Thema zum Abschluss bildete dann das Forderungsmanagement, d.h. wie sich abgerechnete Leistungen in Frankreich auf gerichtlichem Wege durchsetzen lassen. Aber auch was zu beachten ist, dass es soweit erst gar nicht kommt und wie die Abweichung gegenüber dem deutschen Rechtsverständnis ist, stießen auf großes Interesse der Teilnehmer.
In den Pausen und im Anschluss an die Fachvorträge nutzten viele der Teilnehmer die Gelegenheit, die angesprochenen Themenbereiche mit den Referenten sowie weiteren Experten des Netzwerks zu vertiefen.
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