(openPR) Vernissage: Samstag, den 29. Mai 2010 ab 18 Uhr
Ausstellungsdauer: 29. Mai bis 28. Juni 2010
Galerie Ulf Saupe präsentiert zum ersten Mal in Berlin die junge Amerikanische Künstlerin Melissa Steckbauer. Die Ausstellung “I, the Hunter” umschließt den neuen Werkzyklus ihrer Malerei auf kleineren Papierformaten und großflächigen Leinwänden. Ihre Bilder berühren intime, sexuell aufgeladene Momente, sowie deren Vorstellungen. Die Eröffnung findet am 29. Mai 2010 um 18 Uhr in der Ulf Saupe Galerie in der Torstrasse 75 statt.
Fabelwesen, Personen des Alltags und manch übertriebene Karikatur finden sich in ihrer Malerei wieder. Die Künstlerin spitzt die Situationen zu und entschärft sie sogleich. In der Verkindlichung der Hauptdarsteller und in der mit Zärtlichkeit ausgeführten Malerei zeigt Steckbauer den eigentlichen Grund für die geheime Suche im Verborgenen - das menschliche Bedürfnis nach Nähe.
Vor der Geburtsstunde der Fotografie, lag das Monopol der Nacktheit und der Anstößigkeit bei der Malerei. Die katholische Zensur verbannte Berge von Bildern hinter verschlossenen Türen, fern der Augen der Öffentlichkeit. - Ein düsteres Zeitalter, welches die Maler dennoch nicht davon abhielt die verborgenen Phantasien und Abgründe der menschlichen Seele auf die Leinwand zu bringen.
Steckbauer führt diese Tradition, angepasst an das 21. Jahrhundert weiter. Hinter Ihren Bildern liegen Fragen offen, die weit über die Oberfläche der Körperlichkeit hinausgehen. In der meisterlichen Übertragung und Interpretation der digitalen Fotografien, die sie auf Papier und Leinwand bringt, gelingt es der Künstlerin die Frage nach ihrem Existenzgrund offen zu legen.













