(openPR) "Drucksachen"
Robert Indiana, Birgit Jensen, Allen Jones, Michael van Ofen,
Julio Le Parc, Sigmar Polke, Christopher Winter
In der Ausstellung Drucksachen werden graphische Arbeiten unterschiedlicher Stilrichtungen gezeigt und einander gegenübergestellt. Von Pop-Art über Op-Art bis hin zur aktuellen Figuration. Siebdruck, Aquatintaradierung und Offset. Wie nutzen Künstler diese Techniken? Welche Möglichkeiten bieten sie ihnen? Diesen und anderen Fragen geht die Ausstellung nach.
Serigraphien des amerikanischen Pop-Art Künstler Robert Indiana, für dessen plakative Bildsprache der Siebdruck fast schon symbiotisch gemacht zu sein scheint, lösen die Grenze von Malerei zur Graphik auf. Julio Le Parc, südamerikanischer Vertreter der Op-Art Bewegung und mit Victor Vasarely einst Teil der Groupe de Recherche D’Art Visuel beweist, dass kinetische Kunst auch als Druck funktioniert. Allen Jones, einer der wichtigsten Vertreter der britischen Pop-Art zeigt, welche enorme Wirkung in der Wiederholung stecken kann. Sein als Tapete konzipiertes Multiple „Right-Hand-Lady“ brüskierte Anfang der 1970er Jahre die Besucher der Documenta. Zeitgenössische deutsche Maler, wie Michael van Ofen, nutzen das Plakative, das gerade eine Graphik vermitteln kann. Sigmar Polke erklärt eine Ausgabe des Süddeutsche Zeitung Magazins zur Edition. Andere, wie Birgit Jensen, experimentieren mit dem Material Papier als besonderes Trägermedium für Farbe. Der britische Künstler Christopher Winter schafft es, jegliche Spuren einer graphischen Reproduktion zu eliminieren. Seine Radierungen vermitteln die Ästhetik intimer Aquarelle oder Bleistiftzeichnungen.
Titel der Ausstellung:
"Drucksachen"
Dauer der Ausstellung:
12.6. 2010 - 31.7.2010
Öffnungszeiten:
Dienstag bis Freitag 10-12.30 und 14-17 Uhr
Samstag 12-15 Uhr












![Autorenschmuck - Dieter Reick & Ulrike Ullmann in der [galerie.bruehl] Bild: Autorenschmuck - Dieter Reick & Ulrike Ullmann in der [galerie.bruehl]](https://cdn.open-pr.de/pressemitteilung/7/d/1/7d171ea3.640x400.webp)
