(openPR) Seit Jahren wühlen sich in Köln U-Bahn-Bauer längs des Rheins in den Süden der historischen Stadt - zumeist unter den Resten aus zwei Jahrtausenden Siedlungsgeschichte hindurch. Doch überall dort, wo Bahnhöfe und Versorgungsschächte die Fundschichten durchstoßen, sind die Wissenschaftler mit Schaufeln, Kellen und Pinseln gefragt. Mit rund 30.000 Quadratmetern Ausgrabungsfläche und etwa 150.000 Kubikmetern fundträchtiger Kölner Erde, die akribisch durchsucht werden, ist das Arbeitspensum laut Verantwortlichen rund ein Drittel größer als ursprünglich geplant.
Semipermanenter Raum von De Boer für Ausgrabungen in Köln
Wie gut, dass es unter anderem für solche Projekte semipermanente Raumlösungen gibt. Der führende Anbieter in diesem Segment ist die De Boer Group mit Sitz im nordrheinwestfälischen Recklinghausen. „Seit Februar 2008 steht unmittelbar beim Alten Rathaus in der Kölner Judengassen eine Aluhalle mit etwa 600 Quadratmeter Grundfläche“, erzählt Jens Brömmel, Projektleiter bei De Boer. Auftraggeber war die Gebäudewirtschaft der Stadt Köln, die über ein Architektenbüro mit den Recklinghäuser Zeltspezialisten in Kontakt kam. „Damit Passanten sich von außen ein Bild über die Ausgrabungen machen können, haben wir große Teile der Temporärkonstruktion mit Glaspanelen versehen. Außerdem ermöglicht eine Türe, ebenfalls aus Glas, den Zugang für Besucher, die an Führungen teilnehmen“, erläutert De Boer Geschäftsführer Detlef Schmitz. Ein Planentor mache außerdem das Ein- und Ausfahren von schwerem Gerät möglich. „Verankert haben wir die Konstruktion mit Beton, so dass sie auch bei Wind und Wetter standhält“, so der Projektleiter Jens Brömmel. Große Teile der Männersynagoge und der Frauensynagoge sowie die umgebende Bebauung bis zur ehemaligen Jerusalemgasse werden seither unter dem markanten Grabungszelt von De Boer auf dem Kölner Rathausplatz konserviert.
De Boer kümmert sich auch und Heizung, Strom und Wasser
Der geplante Abbau der temporären Baukonstruktion ist für Februar 2011 geplant, dann stand das Gebäude aus Recklinghausen ca. drei Jahre in Köln. „Für derartige Projekte sind unsere Zelte und Alu-Konstruktionen ideal geeignet“, erklärt De Boer Geschäftsführer Detlef Schmitz, dessen Teams auch semitemporäre Raumlösungen für Supermärkte, Restaurants oder etwa Betriebskantinen bauen, die vorrübergehend ausgelagert werden müssen. De Boer kümmerte sich in Köln auch um die Beheizung des Objektes, was laut Projektleiter Jens Brömmel völlig normal sei: „Wenn wir für Messen bauen, wie z.B. im April für die Welt-größte Fachmesse bauma 2010 in München, die ILA und IFA in Berlin oder etwa die HUSUM Wind, dann kümmern wir uns nicht selten um die Koordination angerenzender Gewerke wie Strom, Wasser, Heizung oder etwa Sanitäranlagen. Bei Event-Lösungen wie dem G8-Gipfel in Heiligendamm oder Hospitality-Projekten wie der Tour de France können wir uns auch um die komplette Ausstattung unserer Zeltlandschaften kümmern.“













