(openPR) Mit viel Optimismus sieht Multivac dem Verlauf des Geschäftsjahres 2010 entgegen. Auf der IFFA, der internationalen Leitmesse für die Fleischereiwirtschaft in Frankfurt/Main, bekräftigte Hans-Joachim Boekstegers, Geschäftsführer und Sprecher der Geschäftsleitung von Multivac: "Wir erwarten ein gutes Jahr." In den ersten vier Monaten des Jahres 2010 legte der Umsatz des Verpackungsmaschinenherstellers aus Wolfertschwenden im Allgäu um 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu und liegt damit auf dem Niveau von 2007. Wachstumspotential verspricht sich Multivac vor allem in neuen Märkten.
Vor Pressevertretern aus zahlreichen Ländern wies Hans-Joachim Boekstegers in Frankfurt auf deutlich verbesserte Auftragseingänge und Umsatzsteigerungen im Vergleich zum Vorjahr hin: "Wir registrieren verstärkt Bestellungen aus aller Welt - auch aus Ländern, in denen wir gar nicht damit gerechnet hatten". Angesichts der guten Auftragslage prognostizierte Boekstegers, dass Multivac im Geschäftsjahr 2010 wieder das Ergebnis von 2007 erreichen werde. Optimistisch fügte er hinzu: "Eventuell können wir es sogar noch übertreffen." Letztlich zufrieden zeigte sich der Geschäftsführer und Sprecher der Geschäftsleitung auch darüber, wie das Unternehmen die Wirtschaftskrise meisterte: Der Umsatz des Weltmarktführers für Tiefziehverpackungsmaschinen verringerte sich 2009 lediglich um vier Prozent auf 459 Millionen Euro. Damit überstand Multivac die Krise deutlich besser als der Wettbewerb. Besonders erfreulich: Es musste kein Mitarbeiter entlassen werden.
Mit einer Reihe von Neuheiten präsentierte sich Multivac auf der IFFA in Frankfurt. Vor der Presse verwies Boekstegers dabei auf die hohe Zahl von 70 Patenten, die der Hersteller von Verpackungsmaschinen alleine in den vergangenen zwei Jahren angemeldet beziehungsweise erteilt bekommen hat: "Wir wollen und werden weiterhin Maßstäbe setzen." Zu den technologischen Highlights, die Multivac in Frankfurt zeigte, gehörte neben einer vollautomatischen Verpackungslinie auch der Prototyp einer Tiefziehmaschine, in der konsequent alle pneumatisch betriebenen Baugruppen durch elektrische Antriebstechnologie ersetzt wurden. Durch den Verzicht auf Druckluft- und Wasseranschlüsse ist die kompakte Tiefziehmaschine flexibel im Verpackungsraum aufstellbar, denn sie benötigt lediglich einen Stromanschluss. Im Ergebnis beträgt die Energieeinsparung bei der e-concept von Multivac 20 Prozent. Hans-Joachim Boekstegers und seine Geschäftsführerkollegen Guido Spix und Christian Traumann erwarten, dass sich die neue Technologie trotz der höheren Anschaffungskosten mittelfristig durchsetzen wird, weil die Amortisationszeit für die Mehrkosten gerade einmal ein Jahr betrage.
Wachstum verspricht sich der Hersteller aus Wolfertschwenden vor allem auf neuen Märkten in Asien und in Südamerika. Boekstegers sprach von "exzellenten Chancen" für die Multivac-Produkte unter anderem in Australien und Neuseeland, China, Indien, Malaysia, den Ländern der früheren Sowjetunion, der Türkei und Brasilien. Rund 60 Millionen Euro setzt das Unternehmen jährlich bereits auf diesen Märkten um. Tendenz: steigend. Stolz vermerkte Hans-Joachim Boekstegers, dass Multivac sich besonders gut in Osteuropa etablieren konnte - so beträgt der Marktanteil der Marke zum Beispiel in Rumänien rund 70 Prozent.
Den guten Ruf und die steigende Nachfrage nach Produkten führte Hans-Joachim Boekstegers nicht zuletzt auf den umfassenden Multivac-Service zurück, bei dem die Kunden von kurzen Wegen und schnellen Reaktionszeiten profitieren können. So sind von den rund 3.000 Mitarbeitern der Unternehmensgruppe etwa 1.400 im Bereich Vertrieb und Kundenservice beschäftigt. 500 Servicetechniker bieten die Gewähr dafür, dass die Verpackungsmaschinen von Multivac zuverlässig und viele Jahre ihren Dienst leisten.



