(openPR) Kosten und Zeit spielen beim Straßenbau eine extrem große Rolle für den Auftraggeber. Neben dem Budget muss er auf möglichst kurze Verkehrsbehinderung achten. Hinzu kommt der hohe Qualitätsanspruch: die Straßen sollen auch stärksten Belastungen durch Verkehr und Witterung lange standhalten.
Für alle Anforderungen gleichermaßen hat HBT (Hamelner Bahn- und Tiefbau GmbH) die passende Lösung. Das Straßenbauunternehmen aus Coppenbrügge erweiterte im April seinen Maschinenpark um zwei neue, moderne Betongleitschalungsfertiger. Damit ist HBT wieder startklar für die Herstellung von Betonradwegen, Betonspurbahnen, Betongleitwänden, Bord- und Gossenanlagen.
Nach dem Motto „Nicht kleckern, sondern klotzen!“, investierte die Geschäftsleitung sinnvoll in die Zukunft des Unternehmens. Sie ersetzte einen im Januar dieses Jahres abgebrannten Betongleitschalungsfertiger und kaufte zusätzlich einen zweiten. Mit den technologisch innovativen Maschinen kann HBT nun beidseitig Betongleitwände herstellen, mit oder gegen die Fahrtrichtung. Diese flexiblere Arbeitsweise erlaubt es, auch auf Baustellen mit wenig Arbeitsraum hochwertige Produkte zu liefern.
HBT bietet damit die maßgeschneiderte Lösung für ein typisches Problem im Straßenbau: Denn in den verkehrsbedingt kleinen Bauabschnitten vor allem in Ortsdurchfahrten ist der Einsatz großer Maschinen normalerweise schwierig und unrentabel. Daher werden Gossenanlagen hier üblicherweise manuell hergestellt. Dabei baut man zwischen den Gossensteinen Betonfugen, die sich jedoch mit der Zeit durch den Schwerverkehr lösen können. Das zieht hohe Wartungskosten nach sich.
Darüber hinaus hat HBT für eine Maschine eine flexible, variable Betonform im Stecksystem konstruiert, die es erlaubt, in kürzesten Umbauzeiten mehrere Betongleitschalungsformen herzustellen. Durch die Umrüstung mit zusätzlicher Automatik können die Straßenbau-Fachleute aus Coppenbrügge nun auch Bord- und Gossenanlagen in einem minimalen Radius von 3 Metern maschinell herstellen.
Die Herstellung von Betongossen mit modernen Betongleitschalenfertigern auf kleinen Bauabschnitten ist zwar zunächst teurer als die der herkömmlichen Gossen mit Betongossensteinen. Dennoch wird diese Bauvariante immer häufiger ausgeschrieben, da sich der Wartungsaufwand der Ortsbetongossen in den nächsten 20 Jahren bedeutend reduzieren wird. Damit auch die baubedingten Verkehrsbehinderungen und alle Folgekosten. Letztlich ist diese Bauweise also für die Auftraggeber günstiger.
Selbst die Herstellungskosten reduzieren sich jedoch bei Bauabschnitten von mehr als 300 m Länge und einer gleichbleibenden Gossenform. Auch hier kann HBT jetzt die neuen Betongleitschalungsfertiger einsetzen. Dadurch sinken die Kosten der Herstellung um bis zu 10 Prozent im Vergleich zur konventionellen Bauweise mit Betongossensteinen. Die Reduzierung der Unterhaltungskosten im Gegensatz zur manuellen Ausführung kommt noch hinzu.
Öffentliche Auftraggeber haben den Vorteil der Herstellung einer Bord- und Gossenanlage mit einem Betongleitschalungsfertiger erkannt und sind von dem Produkt überzeugt. Insbesondere im Betonbau führt HBT vielseitige Oberflächenarbeiten aus und gehört im norddeutschen Raum zu den Marktführern, was den vielseitigen Einsatz dieser innovativen Technologie betrifft.
Noch rentabler wird das verbesserte Verfahren beim Bau von Bord- und Gossenanlagen auf Autobahnen. Gegenüber der herkömmlichen Bauweise reduzieren sich hier allein die Herstellungskosten um 20 Prozent – bei Produktionskosten von rund 35 Euro pro Meter bedeutet das eine erhebliche Einsparung. Hinzu kommt die enorme Bauzeitverkürzung: Statt wie früher 150 Meter am Tag kann damit ein Bauabschnitt von 400 Metern täglich fertiggestellt werden – mehr als das Zweieinhalbfache. Auch das spart unmittelbar viel Geld: Allein die Verkehrssicherung pro Tag reduziert sich drastisch: Sie schlägt allein schon mit rund 7.500 Euro zu Buche. Für einen Bauabschnitt von 4 Kilometern würden nun nur noch rund 75.000 Euro (für 10 Tage) anfallen gegenüber 200.000 Euro (für über 26 Tage).
Geschäftsführer Dietmar Kretschmer sieht die Erweiterung des Maschinenparks als wichtige Investition in die Zukunft: “Der Kauf des ersten Betongleitschalungsfertigers nach dem Brandschaden war notwendig, damit wir zum Frühjahr wieder arbeitsfähig sind. Mit dem zweiten erweitern wir unser Leistungsspektrum.“ Darüber hinaus betont Kretschmer, wie wichtig die eigenen technologischen Entwicklungen für Kostensenkungen und verkürzte Bauzeiten im Straßenbau sind: „Wir arbeiten im Betongleitschalungsbau an weiteren technologischen Verbesserungen. Damit wollen wir das Angebot unserer qualitativ hochwertigen Produkte künftig noch mehr ausbauen. Das sichert Arbeitsplätze und schafft weitere.“ Strategische Unternehmensplanung auch in anderen Bereichen soll die Zukunft von HBT sichern: zum Beispiel durch die hauseigene Boden-, und Bauschuttdeponie sowie die Kiesgrube mit Recyclingaufbereitung.











