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Wirtschaftliche Eckdaten: 1. Januar – 31. März 2010

19.05.201017:43 UhrIndustrie, Bau & Immobilien
Bild: Wirtschaftliche Eckdaten: 1. Januar – 31. März 2010

(openPR) Evonik hebt nach starkem Jahresauftakt die Prognose für 2010 an

Deutschland, 11. Mai 2010.

- Umsatz klettert um 18 Prozent
- EBITDA legt um 126 Prozent zu, EBIT mehr als vervierfacht
- Robuster Cashflow, Nettofinanzschulden weiter reduziert


- Programm zur Effizienzsteigerung entfaltet Wirkung
- Ausblick 2010: EBITDA und EBIT über Vorjahr erwartet

Essen. „Wir sind mit starken Zahlen ins neue Jahr gestartet“, sagte Klaus Engel, Vorstandsvorsitzender der Evonik Industries AG, heute zur Vorstellung der wirtschaftlichen Eckdaten für das 1. Quartal 2010. Bei allen wesentlichen Finanzkennzahlen hat der Industriekonzern deutlich zulegen können. Insbesondere die Ergebnissituation verbesserte sich kontinuierlich. „Die Wirtschaft beginnt sich zu erholen. Unsere Zuversicht wächst. Doch das ökonomische Umfeld bleibt unsicher“, sagte Engel.

Der Umsatz des Evonik-Konzerns wuchs im 1. Quartal 2010 gegenüber dem durch die Wirtschaftskrise beeinträchtigten Vorjahr um 18 Prozent auf 3.769 Millionen €. Das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) stieg vor allem dank eines deutlich höheren Mengenabsatzes um 126 Prozent auf 744 Millionen €. Die EBITDA-Marge verbesserte sich auf 19,7 Prozent (Vorjahr: 10,3 Prozent) und erreichte damit ein gutes Niveau. Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) hat sich insbesondere aufgrund der erfreulichen Entwicklung in den Geschäftsfeldern Chemie und Energie auf 554 Millionen € mehr als vervierfacht. Insgesamt erwirtschaftete der Evonik-Konzern ein Konzernergebnis von 290 Millionen € nach einem Verlust im entsprechenden Vorjahresquartal von 46 Millionen €.

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit konnte um 20 Prozent auf 530 Millionen € gesteigert werden. Hierzu trug vor allem das deutlich höhere operative Ergebnis bei, während das Nettoumlaufvermögen im Zuge der spürbaren Geschäftsbelebung zunahm. Mit dem erwirtschafteten Cashflow konnten sowohl die Sachinvestitionen von 117 Millionen € finanziert als auch die Nettofinanzschulden gegenüber dem Geschäftsjahresende 2009 um 239 Millionen € auf 3.192 Millionen € zurückgeführt werden.

Positive Entwicklung in allen drei Geschäftsfeldern

Im Geschäftsfeld Chemie hat sich die erfolgreiche Geschäftsentwicklung des 4. Quartals 2009 verstärkt fortgesetzt. Deutliche Nachfrageimpulse kamen insbesondere aus Asien und Europa; aber auch in Nordamerika war eine leichte Erholung des Geschäfts zu verspüren. Insgesamt lagen die Absatzmengen erheblich über dem stark durch die Wirtschaftskrise beeinträchtigten Vorjahresquartal. Der Umsatz wuchs um 32 Prozent auf 2.989 Millionen €. Dies ist mit 30 Prozentpunkten auf die gestiegenen Absatzmengen und mit 3 Prozentpunkten auf leicht höhere Verkaufspreise zurückzuführen, während der Währungseinfluss minus 1 Prozentpunkt betrug. Das EBITDA erhöhte sich um 140 Prozent auf 579 Millionen €. Das EBIT hat sich auf 425 Millionen € verfünffacht. Dies ist maßgeblich auf die signifikante Mengensteigerung und die damit verbundene höhere Kapazitätsauslastung zurückzuführen. Die deutlich ansteigenden Rohstoffkosten konnten dagegen teilweise über die Verkaufspreise weiter gegeben werden.

Der Umsatz des Geschäftsfelds Energie blieb mit 689 Millionen € aufgrund niedrigerer Kohlepreise um 15 Prozent unter dem Vorjahreswert. Das EBITDA verbesserte sich um 67 Prozent auf 149 Millionen €. Das EBIT wuchs um 93 Prozent auf 129 Millionen €. Der Anstieg resultiert vor allem aus dem Kohlehandel, der im Vorjahresquartal durch Sondereffekte belastet war.

Das Geschäftsfeld Immobilien erwirtschaftete mit 82 Millionen € einen auf Vorjahreshöhe liegenden Umsatz. Das EBITDA erhöhte sich um 9 Prozent auf 43 Millionen €. Das EBIT verbesserte sich bei guter Entwicklung des Bestands- und Portfoliomanagements um 48 Prozent auf 32 Millionen €.

Ausblick für das Gesamtjahr 2010 angehoben

Trotz der derzeit verbesserten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen verbleiben Unsicherheiten über die weitere konjunkturelle Entwicklung, insbesondere hinsichtlich der Situation an den Finanzmärkten. Dämpfend könnten sich außerdem steigende Rohstoffkosten auswirken.
Trotzdem ist Evonik nach dem erfolgreichen 1. Quartal für das gesamte Geschäftsjahr optimistischer als zu Jahresbeginn. Für 2010 geht der Konzern dank der deutlich höheren Mengennachfrage von einem Umsatzzuwachs im zweistelligen Prozentbereich aus. Insgesamt erwartet Evonik für 2010, dass EBITDA und EBIT über den Vorjahreswerten liegen werden. Positive Impulse werden auch im Jahr 2010 aus dem Effizienzsteigerungsprogramm On Track resultieren. Damit will Evonik ab 2012 nachhaltige Kosteneinsparungen in Höhe von jährlich rund 500 Millionen € erreichen. 80 Prozent der dauerhaften Einsparungen waren Ende des 1. Quartals 2010 bereits mit konkreten Maßnahmen unterlegt. „Wir sind auf einem guten Weg, werden aber nicht nachlassen und die weiteren Maßnahmen konsequent vorantreiben“, sagte Engel.

Rechtlicher Hinweis
Soweit wir in dieser Pressemitteilung Prognosen oder Erwartungen äußern oder unsere Aussagen die Zukunft betreffen, können diese Prognosen oder Erwartungen der Aussagen mit bekannten oder unbekannten Risiken und Ungewissheit verbunden sein. Die tatsächlichen Ergebnisse oder Entwicklungen können je nach Veränderung der Rahmenbedingungen abweichen. Weder Evonik Industries AG noch mit ihr verbundene Unternehmen übernehmen eine Verpflichtung, in dieser Mitteilung enthaltene Prognosen, Erwartungen oder Aussagen zu aktualisieren.

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