openPR Recherche & Suche
Presseinformation

8 typische Fehler bei den Planungen zur IT-Prozessautomation

17.05.201016:29 UhrIT, New Media & Software

(openPR) (Köln, 17.05.2010) Die Automation der IT-Prozesse steht bei immer mehr Unternehmen vorne auf der Agenda, weil sie sich davon eine höhere Effizienz und Qualität in ihrer IT-Organisation versprechen. Denn derzeit weisen selbst recht trivial wirkende Prozesse wie beispielsweise das Anlegen von Benutzern in der Praxis oft erst einen geringen Automatisierungsgrad auf. Durch den inzwischen verstärkten Fokus darauf betreten viele Unternehmen Neuland, infolge der geringen Erfahrungen mit diesem Thema werden dabei konzeptionell jedoch nicht immer direkt die richtigen Weichen gestellt. Die Consultants der Ogitix AG beschreiben nach ihren Praxisbeobachtungen einige der typischen Fehler bei den Planungen zur Prozessautomation:



1. Es wird trotz der Automatisierungsziele noch zu manuell gedacht: Auch wenn die Absicht einer stärkeren Automation von IT-Prozessen verbindlich erklärt ist, besteht die Gefahr einer unzureichend konsequenten Ausrichtung. Dies resultiert daraus, dass der Blick auf die operative Durchführung von Abläufen durch recht stabil verinnerlichte – manuelle – Gewohnheiten geprägt ist. Sofern diese manuelle Dimension im Bewusstsein nicht überwunden wird, werden die Automatisierungsperspektiven und ihre dynamische Umsetzung deutlich eingeschränkt bleiben.

2. Zu überdimensionierte Vorhaben: Obwohl die möglichen Optionen zur Automation oft noch gar nicht ausreichend konkretisiert werden können, entstehen mitunter euphorisch motiviert direkt sehr umfangreiche Projekte. Aber mit wachsender Komplexität steigen auch die Erfolgsrisiken. Aus diesem Grund ist es vorteilhafter, bei der Automatisierung von Prozessen mit überschaubaren Projekten sukzessiv vorzugehen. Damit lässt sich ein schnell erkennbarer Nutzen generieren und können eigene Best Practices für die folgenden Automatisierungsvorhaben genutzt werden.

3. Integrationshürden finden in den Automatisierungsplanungen zu wenig Aufmerksamkeit: Wird ein technisches Vorgehen gewählt, bei dem der Einsatz des Automatisierungstools Eingriffe in die IT-Landschaft erforderlich macht und beispielsweise Agenten auf anderen Systemen implementiert werden müssen, entstehen zwangsläufig sehr umfangreiche und zeitintensive Projekte. Deshalb sind technische Wege zu wählen, bei denen vorhandene IT-Systeme unangetastet bleiben und dadurch Integrationshürden vermieden werden.

4. Organisatorische Veränderungen als ungewollte Konsequenzen: Die Automation soll Prozessabläufe effizienter gestalten, aber nicht zu einer Umgestaltung der Organisation führen. Genau dies entsteht jedoch, wenn eine zu Technik-dominierte Verfahrensweise gewählt wird, bei der sich die organisatorischen Verhältnisse an den Vorgaben des Tools orientieren und angepasst werden müssen.

5. Zu unklares Anforderungsprofil bei der Auswahl des Tools: Fehlt es an einer präzisen Definition der operativen und wirtschaftlichen Ziele, die mit dem Automatisierungstool erreicht werden sollen, entstehen ungewollte Effekte: Die Implementierung und der Einsatz des Tools binden nicht nur erhebliche Ressourcen, sondern erzeugen durch hohen und teuren Projektaufwand meist auch einen unbefriedigenden Return on Investment (ROI). Auch eine ausreichend hohe Transparenz und durchgängige Kontrollierbarkeit – allein schon aus Compliance-Gründen – lässt sich nicht in befriedigender Weise erreichen.
6. Die Wiederverwendbarkeit von Prozessen ist nicht vorgesehen: Bereits intern erstellte oder extern zur Verfügung stehende Workflows werden nicht genutzt, weil dies organisatorisch nicht vorgesehen ist oder sie sich nicht in dem Automatisierungstool abbilden lassen. Die Konsequenz ist ein vermeidbarer Mehraufwand in oft beträchtlicher Größenordnung.

7. Es werden Abhängigkeiten zu Spezialkompetenzen geschaffen: Die sowieso schon sehr umfangreichen Know-how-Anforderungen sollten nicht dadurch noch weiter gesteigert werden, dass die Prozessautomation den Bedarf an umfangreichen Schulungen für weitere Kompetenzen auslöst. Vielmehr ist eine Technologie zu wählen, die ohne externes Know-how auskommt. So muss die Anpassung des Systems an sich ändernde Umgebungen mittels gängiger Methoden und Techniken in eigener Regie durchführbar sein.

8. Vernachlässigung des Betriebsaufwands in den Planungen: Die Realität im Umgang mit Tools charakterisiert sich meist dadurch, dass sie einen kontinuierlichen Aufwand erfordern. Doch das Gegenteil ist notwendig: Um die Betriebsbedingungen effizient zu halten, darf kein ständiger Pflegebedarf ausgelöst werden. Aufwand darf nur entstehen, wenn mit der Lösung produktiv gearbeitet wird.

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 429152
 85

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „8 typische Fehler bei den Planungen zur IT-Prozessautomation“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von OGiTiX Software AG

Leitfaden zum User & Rechte-Management im Kontext der EU-DSGVO
Leitfaden zum User & Rechte-Management im Kontext der EU-DSGVO
Praxishilfe der OGITIX AG hilft bei der Identifizierung kritischer Handlungsfelder und beschreibt Lösungsansätze ------------------------------ Ende Mai dieses Jahres endet die Umsetzungsfrist der neuen EU-Datenschutzverordnung (DSGVO), wodurch erhebliche Anforderungen an die Unternehmen gestellt werden. Sie betreffen nicht zuletzt auch die Verwaltung der Benutzerkonten und Zugriffsrechte. Das Softwarehaus Ogitix AG hat deshalb hierzu einen umfangreichen Leitfaden herausgegeben, der sich speziell diesem Thema widmet. "Es sind zwar in den le…
BPM als OEM-Lösung für Hersteller von Business Applikationen
BPM als OEM-Lösung für Hersteller von Business Applikationen
(Langenfeld, 19. Juli 2012) Die Ogitix Software AG hat ihre Plattform „OGITIX unimate“ zur Prozessautomation als zusätzliche OEM-Version auf den Markt gebracht. Zielgruppe sind Softwarehäuser, die ihre Business-Applikation dem wachsenden Wunsch der Anwender entsprechend um ein leistungsstarkes Tool für das Business Process Management (BPM) erweitern wollen. Bislang verfügen die meisten Geschäftsanwendungen nur über begrenzte Workflow- und Automationsfunktionen, obwohl die Unternehmen ihre Organisationen zunehmend prozessorientiert aufgebaut h…

Das könnte Sie auch interessieren:

Workflow des Monats zu gewinnen
Workflow des Monats zu gewinnen
(Köln, 14.06.2010) Die auf Lösungen zur einfachen Prozessautomation spezialisierte Ogitix Software AG startet im Juni eine Kampagne mit der Verlosung von professionellen IT- oder Business-Workflows. Sie wird bis Mitte kommenden Jahres monatlich durchgeführt. Pro Monat wird unter den Teilnehmern ein nach individuellen Wünschen konzipierter Workflow kostenlos zur Verfügung gestellt. Er enthält jeweils vom anwenderspezifischen Design des Prozessablaufs über die notwendige technische Plattform für die automatisierte Prozesssteuerung samt der Impl…
Savills vermittelt neuen Standort für IT-Dienstleister in Berlin
Savills vermittelt neuen Standort für IT-Dienstleister in Berlin
Zur Optimierung ihrer Bürofläche bezieht die Gesellschaft für Informationssysteme und Prozessautomation mbH (GIPA) neue Räume in Berlin-Charlottenburg. In der Carnotstrasse 4 mietet der IT-Dienstleister ca. 400 m² Bürofläche. Die GIPA bietet seit über 25 Jahren innovative IT-Lösungen für die Entsorgungswirtschaft. Die Gesellschaft für Informationssysteme und Prozessautomation mbH (GIPA) wurde von Savills, einem der führenden, weltweit tätigen Immobiliendienstleistungs-Unternehmen, der Eigentümer von der EPM Assetis GmbH als Property Manag…
Automation der IT- Prozesse steckt noch in den Kinderschuhen
Automation der IT- Prozesse steckt noch in den Kinderschuhen
… sowie die Möglichkeit zur Einführung von Konzepten für Self Services. Der Studie zufolge weisen drei Viertel der Firmen dem Automatisierungsthema in ihren strategischen Planungen eine hohe oder zumindest steigende Bedeutung zu. Lediglich 16 Prozent der IT-Manager sehen hier derzeit keinen nennenswerten strategischen Handlungsbedarf, für 7 Prozent ist …
ITIL braucht schlanke Lösungen zur Automation
ITIL braucht schlanke Lösungen zur Automation
… Prozessautomation zuletzt spürbar gestiegen ist. Immerhin weisen nach einer kürzlich durchgeführten Ogitix-Erhebung drei Viertel der Firmen dem Automatisierungsthema in ihren strategischen Planungen eine hohe oder zumindest steigende Bedeutung zu. Die befragten IT-Manager erwarten davon vor allem deutliche Aufwandsersparnisse, einen Qualitätsgewinn in den …
Juni-Gewinner beim Workflow des Monats steht fest
Juni-Gewinner beim Workflow des Monats steht fest
(Köln, 20.07.2010) Die Deutsche Anlagen-Leasing GmbH hat die Juni-Auslosung des Workflow des Monats gewonnen. Sie erhält einen professionellen Benutzer- und Berechtigungsworkflow für das User-Lifecycle-Management einschließlich des Automations-Tools für eine dauerhafte Nutzung zur Verfügung gestellt. Durchgeführt wird diese monatliche und im Juni erstmals gestartete Aktion von der Ogitix Software AG, einem auf Lösungen zur einfachen Prozessautomation spezialisierten Softwarehaus. Die Teilnehmer müssen für die Verlosung von professionellen I…
ITIL bleibt ohne Prozessautomation ein zahnloser Tiger
ITIL bleibt ohne Prozessautomation ein zahnloser Tiger
… zur Prozessautomation zuletzt spürbar gestiegen ist. Immerhin weisen nach einer weiteren Ogitix-Erhebung drei Viertel der Firmen dem Automatisierungsthema in ihren strategischen Planungen eine hohe oder zumindest steigende Bedeutung zu. Die befragten IT-Manager erwarten davon vor allem deutliche Aufwandsersparnisse, einen Qualitätsgewinn in den Abläufen …
IT-Prozessautomation im IT-Management hat hohe Priorität
IT-Prozessautomation im IT-Management hat hohe Priorität
(Leverkusen, 19.01.2010) Die IT-Prozessautomation im IT-Management spielt für die Unternehmen eine immer größere Rolle. Nach den Ergebnissen einer Erhebung durch das Leverkusener Beratungshaus Centracon gehört sie bei einem Viertel der fast 200 befragten Firmen zu den drei strategisch wichtigsten Handlungsfeldern, weitere 37 Prozent zählen sie zu den …
Manuelle Handgriffe beherrschen noch die Unternehmensprozesse
Manuelle Handgriffe beherrschen noch die Unternehmensprozesse
… Automationsziele zu aufwendigen Projekten führen. Aber auch fehlende finanzielle Mittel für eine umfangreiche Prozessautomation sowie eine Konzentration auf andere Maßnahmenplanungen gehören zu den Hinderungsgründen. Tendenziell weisen die Business-Abteilungen gegenüber den IT-Organisationen in den Unternehmen eine höhere Quote in der Prozessautomation …
Experten-Workshop von centracon zur IT-Prozessautomation in Köln
Experten-Workshop von centracon zur IT-Prozessautomation in Köln
(Leverkusen, 11.01.2010) Die IT-Prozessautomation im IT-Management spielt nach einer kürzlich durchgeführten Erhebung des Beratungshauses centracon für die Unternehmen eine immer größere Rolle. Sie gehört inzwischen für drei von fünf Firmen zu ihren fünf strategisch wichtigsten Handlungsfeldern. Besonders wichtig ist ihnen dabei die Rationalisierung …
Psychologische Hürden bei der IT-Prozessautomation
Psychologische Hürden bei der IT-Prozessautomation
(Köln, 20.12.2010) Auch wenn die Automation der IT-Prozesse einen erheblichen Nutzen wie höhere Effizienz und Qualität in der IT-Organisation verspricht, setzt sie sich in der Praxis vergleichsweise mühsam durch. Nach den Erkenntnissen der Consultants der Ogitix AG tragen auch psychologische Aspekte eine Schuld daran: 1. Schwerer Abschied von Gewohnheiten: Nirgendwo wirken lange praktizierte Verhaltensmodelle widerständiger gegen Veränderungen als bei den Prozessen. Diese Erfahrung hat auch gemacht, wer sich um eine Standardisierung bemüht h…
Sie lesen gerade: 8 typische Fehler bei den Planungen zur IT-Prozessautomation