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Telefonieren ohne die Telekom – was tun, wenn Billigvorwahlen nicht funktionieren?

12.05.201017:25 UhrMedien & Telekommunikation

(openPR) Immer mehr Verbraucher schaffen ihren herkömmlichen Festnetzanschluss ab, um komplett über einen anderen Anbieter zu telefonieren und ins Internet zu gehen – doch so kann man meist nicht mehr über Billigvorwahlen ins Ausland telefonieren. Hier eine Übersicht über die neuesten Tricks, um auch bei Auslandstelefonaten Geld zu sparen.



In vielen Haushalten ersetzen Verbraucher ihren herkömmliche Anschluss der Telekom durch ein Komplettangebot aus Telefon und DSL Internet eines privaten Anbieters wie 1&1, Alice oder Netcologne. Dann telefoniert man auch nicht mehr über den Anschluss der Telekom, sondern über seinen Internetanschluss. Dieser wird durch ein Gerät ergänzt, welches gleichzeitig die DSL Verbindung sicherstellt und das Telefonieren über diesen DSL Anschluss ermöglicht, beispielsweise eine Fritzbox. Der Vorteil: Festnetzflatrates und kein Aufpreis für einen Telefonanschluss bei gleicher Gesprächsqualität.

Doch wie tauglich sind diese Angebote für Auslandstelefonate? In einer Welt, die wirtschaftlich und politisch immer weiter zusammenwächst, möchten Menschen schließlich auch weltweit in Verbindung treten.

Wenn man einen gewöhnlichen Telefonanschluss besitzt, kann man zum Beispiel auf Billigvorwahlen von so genannten Call-by-Call Anbietern zurückgreifen. Dann wählt man vor der Rufnummer im Ausland die entsprechende Vorwahl und wird zu einem Tarif ins Ausland verbunden, der deutlich unter dem herkömmlichen Preis liegt. Doch wer sich für ein Komplettpaket eines Internettelefonie-Anbieters entschieden hat, der kann diese Billigvorwahlen oft nicht nutzen, und die eigenen Tarife der Anbieter sind für Auslandsgespräche oft entsprechend hoch.

Dies heißt jedoch noch längst nicht, dass man das Geld, das man bei Festnetzanrufen spart, auf teure Auslandgespräche umlegen muss. Anstatt Billigvorwahlen kann man auch Callingcards verwenden. Diese Calling Cards kann man meist in Callshops oder in Zeitungsgeschäften erwerben. Man wählt dann eine spezielle Einwahlnummer des Services, gibt eine auf der Calling Card angezeigte PIN ein und kann anschließend zum günstigen Tarif des Anbieters ins Ausland telefonieren.

Calling Cards sind eine Lösung, aber nicht immer die Beste. Wer häufig und über einen längeren Zeitraum ins Ausland telefoniert, dem dürfte das ständige Eintippen von diversen Nummern schnell lästig werden. Ein weitaus größerer Nachteil ist, dass es bei Calling Cards oft keine Verbindungsnachweise und somit auch keine echte Kostenkontrolle gibt.

Eine komfortablere und transparentere Möglichkeit bieten Callthrough Dienste, die ebenfalls auf günstige Auslandstarife spezialisiert sind. Im Prinzip erwirbt man bei auch diesen Anbietern eine Calling Card, nur dass diese virtuell ist. Der Vorteil ist hier, dass man sich dann im Internet auf dem Portal des Anbieters ein eigenes Konto einrichten kann. Bei diesem Konto kann man nicht nur immer wieder bequem und einfach sein Prepaid Guthaben aufladen anstatt immer neue Calling Cards zu kaufen, man hat auch stets in einem individuellen Einzelverbindungsnachweis die volle Kontrolle über sämtliche Kosten seiner Anrufe. Im Grunde ist die virtuelle Calling Card also die bequemere und erweiterte Version einer herkömmlichen Calling Card.
Einige Anbieter von virtuellen Calling Cards geben dem Kunden zusätzlich die Möglichkeit in seiner Fritzbox einzustellen, Auslandstelefonate direkt über den günstigen Spezialtarif zu führen. Damit kann man sich das ständige Eintippen von Einwahlnummern und PINs ersparen und direkt die Zielrufnummer eingeben. Hierzu legt man vorher einfach beispielsweise bei seiner Fritzbox als Wahlregel fest, dass alle Auslandsgespräche über den günstigen Tarif des Anbieters laufen sollen. Diese Einstellung kann mit wenigen Mausklicks vom Kunden selbst durchgeführt werden. Auf diese Weise kann man also Inlandsgespräche mit den Flatrates der großen Provider führen und für Auslandstelefonate zusätzlich den Spezialanbieter nutzen.
Meist geht man bei diesen kleineren Dienstleistern keinen zeitlich festgelegten Vertrag ein, sondern hat ein Prepaid Guthaben, das man - wie bei der herkömmlichen Calling Card - abtelefonieren kann. Einige bieten sogar die automatische Aufladung des Kontos per Kreditkarte an. Dies kann vor allem für Kunden wichtig sein, die ihre Fritzbox darauf eingestellt haben, Auslandsgespräche über den Spezialanbieter zu führen.

Internettelefonie, Call by Call, Calling Cards, Callthrough – so vielfältig die neuen Möglichkeiten zum Telefonieren sind, es kann schwer fallen, den Überblick zu behalten. Wer wirklich Geld beim Telefonieren sparen möchte, der sollte sich ein wenig Zeit nehmen, um Preise zu vergleichen und genau überlegen, welche Lösung für ihn am Besten ist.

Ein Anbieter von virtuellen Calling Cards und Auslandstarifen für die Fritzbox ist der Kölner Telefonie-Dienstleister DCalling.
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