(openPR) Automatisierung sorgt für Komfort und schont den Geldbeutel
Beim ersten morgendlichen Sonnenstrahl öffnen sich die Rollläden, und brennt die Sonne mittags auf die Terrasse, fährt die Markise von selbst aus – der Trend, Rollläden und Sonnenschutz zu automatisieren ist seit Jahren ungebrochen. Zählte vor wenigen Jahren ausnahmslos das Verkaufsargument „Komfort“, ist heutzutage auch „Energiesparen“ ein Grund für die Anschaffung von Automatisierungssystemen. Möglich wird das durch Hightech hinter den Kulissen.
Ob Herd, Kaffeemaschine oder Heizung – fast alles funktioniert im modernen Heim auf Knopfdruck oder sogar vollautomatisch. Konsequenterweise werden auch Rollläden immer seltener einzeln per Gurtzug auf- und abgerollt, sondern gehorchen einem Tastendruck. Zu den Tastern der ersten Generation gesellte sich wenig später bereits Elektronik, die Rollläden vollautomatisch zur gewünschten Zeit auf- und abfahren lässt. „Das ermöglichte Zusatzfunktionen wie etwa eine Urlaubsschaltung, die durch das selbständige Öffnen und Schließen der Rollläden zu unterschiedlichen Zeiten ein bewohntes Haus vortäuscht und so Einbrecher abschreckt“, erklärt Erwin Pauwels, Marketingleiter von Becker-Antriebe GmbH. Das Unternehmen aus dem hessischen Sinn bietet Rollladen- und Sonnenschutzantriebe mit den dazugehörigen Steuerungen und Automatisierungen an.
Energiebewusstsein fördert Fortschritt
Kunden für solche Schaltungen waren zunächst Hauseigentümer, die sich etwas Luxus gönnen wollten. Doch im Jahr 2002 trat in Deutschland die erste Energieeinsparverordnung (EnEV) in Kraft. Sie beschreibt, wie energieeffizient ein Gebäude sein muss und wurde inzwischen mehrfach verschärft. Die aktuelle Regelung gilt seit dem Januar 2009, die – noch strengere – EnEV 2012 steht schon in den Startlöchern.
Die Verordnung ist ein bestechendes Argument für eine Automatisierung: Im Winter reduzieren geschlossene Rollläden Wärmeverluste über die Fenster um bis zu 40 Prozent. Im Sommer hingegen sperren Sonnenschutz und Rollläden die Hitze aus und machen künstliche Kühlung oft überflüssig. Das Potenzial ist enorm: Mit modernem Sonnenschutz können – so eine Studie des belgischen Physibel-Instituts Maldegem – europaweit rund 111 Millionen Tonnen Kohlendioxid (CO2) bei der Gebäudeheizung und -kühlung eingespart werden.
Wertsteigerung durch Energiesparen
Auch für Hausbesitzer, die ihre Immobilie vermieten wollen – die deren Energiekosten also nicht selbst bezahlen – lohnt es sich, bei Neubau oder Sanierung die Heizkosten im Blick zu behalten: Seit kurzem empfehlen die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) und der Deutsche Mieterbund (DMB) allen Mietern ausdrücklich, sich vor Abschluss eines Mietvertrags den Gebäudeenergiepass – kurz „Energieausweis“ – zeigen zu lassen, der durch die neue EnEV für fast alle Gebäude zur Pflicht wurde. „Damit erweitert sich die Argumentation für den Rollladenfachhandel: Eine Investition in Automatisierungen steigert durch günstigere Energieverbrauchswerte im Gebäudeenergiepass auch den Gesamtwert einer Immobilie“, führt Erwin Pauwels aus.
Ausgezeichneter Komfort
Rollladenautomatisierungen machen das Energiesparen auch noch komfortabel, wie etwa durch die Zeitschaltuhr Centronic TimeControl TC511. In der Standardausführung werden die Rollläden morgens und abends minutengenau geöffnet und geschlossen – auf Wunsch orientiert sich das Gerät dabei an Sonnenaufgang und Sonnenuntergang. Zwischenpositionen können sowohl aus der unteren wie aus der oberen Position bequem angefahren werden. Mit dem jederzeit nachrüstbaren Licht- und Dämmerungssensor SC43 wird der Raum je nach Sonneneinstrahlung sogar automatisch beschattet.
Automatisierungskomfort zeigt sich auch in einfacher Handhabung und ansprechendem Design. Beides wurde bei Becker-Handsendern aus der Centronic-II-Serie soeben mit einem internationalen Preis ausgezeichnet: Der MC441-II und dessen großer Bruder TC445-II erhielten den „red dot design award“. Er ist einer der weltweit renommiertesten Designpreise. Becker-Antriebe legt seit jeher großen Wert auf Form und Funktion seiner Produkte. „Daher freuen wir uns umso mehr über diese Ehrung – sie unterstreicht die hohe Qualität, die wir unseren Kunden in allen Bereichen bieten“, sagt Erwin Pauwels
Der Schlüssel: Hightech
Mehr Energie sparen und noch komfortabler wohnen – das ist nur möglich mit ausgefeilter Technologie. Ein Beispiel: Der Handsender TC4410. Er bietet zehn Kanäle zur freien Belegung – und kann damit Rollläden, Sonnenschutzanlagen, Lichtsteuerungen und Funksteckdosen ansteuern. Mit einem einzigen Handsender können so im Idealfall alle Rollläden eines Hauses oder einer Wohnung bedient werden. Der Anwender kann mit dem TC4410 jedoch auch Szenarien programmieren: Ein Tastendruck, und schon fahren die Rollläden in die Zwischenposition, die Stehlampe geht an – und keine Sonne blendet mehr beim TV-Genuss. „Mit solchen exklusiven Komfort-Features kann der Fachhandel auch anspruchsvolle Kunden erreichen“, verdeutlicht der Marketingleiter.
Wer seine Wohnung oder sein Haus mit einer Automatisierung ausrüsten möchte, dem bieten sich dafür heute einfache Möglichkeiten. Die Nachrüstung schon bestehender elektrischer Antriebe mit entsprechender Automatisierung muss zudem nicht teuer sein: „Funklösungen lassen sich einfach installieren – und bieten Wohnkomfort, ohne dass zusätzliche Kabelkanäle entlang der Wände gezogen werden müssen“, so Erwin Pauwels.
Gebäudeautomatisierung liegt im Trend
In fast allen neueren gewerblichen Gebäuden sind Rollläden, Markisen und Jalousien selbstverständlich in die zentrale Steuerung eingebunden, die auch Klimaanlage, Beleuchtung und Sicherheitseinrichtungen koordiniert. Deshalb hat Becker-Antriebe fast alle seine Antriebe in einer sogenannten SMI-Variante im Programm.
Der Name steht für „Standard Motor Interface“: Vor acht Jahren entwickelten sieben innovative Hersteller der Branche – darunter auch Becker-Antriebe – diese digitale Schnittstelle speziell für elektrische Antriebe in Rollladen- und Sonnenschutzsystemen. SMI-Antriebe lassen sich problemlos in Gebäudeautomatisierungen integrieren, die mit dem Bussystem EIB/KNX (Europäischer Installationsbus) – quasi dem Standard für digitale Haustechnik – ausgestattet sind. „Die Tendenz zur Vernetzung der Haustechnik greift inzwischen auch auf private Immobilien über – Ansporn für unsere Entwicklungsabteilung, auch bei der Automatisierung von morgen Trends zu setzen“, resümiert Erwin Pauwels.













