(openPR) BAD LIEBENZELL. Wie sie anderen Menschen helfen und von Jesus Christus erzählen können, erfuhren rund 1600 Kinder am Sonntag, 9. Mai beim Kindermissionsfest der Liebenzeller Mission. Ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm nahm die Kinder unter dem Motto „Let’s Go“ mit in ferne Länder. Missionare berichteten, was sie auf der ganzen Welt mit Gott erlebt haben. So konnten Kinder in Papua-Neuguinea in einem Gefängnis ein Musical aufführen und damit den Gefangenen eine Freude machen. Ein Missionar aus Sambia berichtete vom Leben in einem abgeschiedenen Dorf, indem es weder Strom noch fließend Wasser gibt: „Viele Kinder haben dort noch nie etwas von Jesus Christus gehört. Wenn wir ihnen Geschichten aus der Bibel erzählen, sind sie immer ganz begeistert.“ In Bangladesch finden Kinder, deren Eltern verstorben oder sehr arm sind, in einem Kinderdorf ein neues Zuhause.
Begleitet wurde das Programm von fetzigen Liedern, Spielen und mehreren Theaterszenen, bei denen die Freunde Eli und Rubi viele Abenteuer erlebten. Die beiden Freunde fanden eine Schatzkarte und gingen auf die Suche – allerdings ohne Pascal. Der war zwar auch beim Zeltlager dabei, ärgerte Eli und Rubi aber immer wieder, die ihn daraufhin ausschlossen, um es ihm heimzuzahlen. Da die Freunde auf dem Zeltlager in einer Geschichte hörten, wie Gott den Menschen immer wieder vergibt, nahmen sie Pascal doch einmal zur Schatzsuche mit. Am Ende fanden sie den Schatz, spendeten das gefundene Geld und wurden richtig gute Freunde.
In der Mittagspause konnten die Kinder in einer Spielstraße beim Gras-Ski-Rennen, im Spiegellabyrinth oder beim Stelzen-Fußball ihre Geschicklichkeit testen. Neu war in diesem Jahr eine Action-Arena zum Austoben. Außerdem konnten die Kinder ein Autogramm von „Mäxi“ bekommen – einem großen blauen Fuchs, der durch das Programm des Kindermissionsfests führte.
Für das vielfältige Programm wird zahlreiche Wochen lang im Voraus geplant und gearbeitet. „Die ganze Organisation ist jedes Jahr eine große Herausforderung“, sagt Daniel Sowa, der Verantwortliche der Kinderveranstaltung. „Doch die Mitarbeiter und freiwilligen Helfer sind mit großem Engagement bei der Sache, weil sie den Kindern vermitteln wollen, wie viel Freude es macht, mit Jesus Christus zu leben. Das soll auch unser Programm ausdrücken.“
Die Kinder reisten mit ihren Eltern, Kinderkirchmitarbeitern oder Jungschargruppen aus verschiedenen Bundesländern an.
Wer das Kindermissionsfest am Sonntag verpasst hat, hat an Christi Himmelfahrt (13. Mai) noch einmal die Gelegenheit, nach Bad Liebenzell zu kommen. Dann findet das Kindermissionsfest mit identischem Programm erneut statt. Beginn ist um 10 Uhr, das Ende ist gegen 16 Uhr geplant. Der Eintritt ist frei. Weitere Infos gibt es auch Internet unter www.kimife.de.













