(openPR) Engagement dem Sparzwang zum Trotz
Die Wirtschaftskrise zeigt sich in der Kultur allerorten, den Kommunen sind die Hände gebunden und kulturelle Einrichtungen stehen überall „auf dem Prüfstand“. In Bonn widersetzt sich einfach die Innovativkraft des Jazz den schwierigen Rahmenbedingungen und schafft das scheinbar Unmögliche: Vom 3.-6. Juni 2010 findet das „Jazzfest Bonn“ das erste Mal statt, das kreativen modernen Jazz in die Konzertsäle der Beethovenstadt holt.
Jazz als Kunst zu präsentieren, der kreativen Musik eine Plattform geben, ist das Anliegen des Saxophonisten Peter Materna. Als künstlerischer Leiter des erstmalig stattfindenden Jazzfestfestivals hat er ein Programm auf die Beine gestellt, das eine ausgewogene Mischung aus bekannten Jazzgrößen und neuen Formationen darbietet und dabei seine Heimatstadt mit ausgesuchten Locations in das Konzept mit einbezieht.
Fast ein ganzes Jahr war er unterwegs, um für seine Idee zu werben. Mit Erfolg, so Materna: „Ich freue mich, wie deutlich und freudig meine Initiative für modernen Jazz hier in Bonn begrüßt wird.“ Um die Musikstadt Bonn um eine neue kulturelle Facette zu bereichern, hat er viele Förderer mobilisiert. Private Sponsoren wie die Zürich Versicherung, Bechtle, Headware und Škoda, aber auch öffentliche. Das Jazzfest steht unter der Schirmherrschaft des Bonner Oberbürgermeisters Jürgen Nimptsch. Das Festival wird vom WDR und vom Deutschlandfunk mitgeschnitten.
Das Festival ist in vier Themen gegliedert.
Der „AufTakt“ des Festivals im Forum der Bundeskunsthalle ist dem Jazzgesang und der Poesie gewidmet. Die Norwegerin Rebekka Bakken kommt mit ihrer sinnlichen Stimme, Claus Fischer präsentiert das neue Projekt „debakel5“ mit Daniela Panteleit und Niels Klein und die deutsche Newcomerin Inga Lühning bringt den „poetry clan“ mit.
„Xtreme“ geht es am Freitag in der Brotfabrik weiter. Die „Tieftonfront“ des Nonetts von Steffen Schorns „Universe of Possibilities“ wird im wahrsten Sinne einen „tiefen“ Eindruck hinterlassen. Nils Wogram (Posaune) und Simon Nabatov (Klavier) zeigen die intellektuellen Möglichkeiten des Jazz auf und der internationale Star Renaud Garcia-Fons wird seinen Kontrabass im Soloprogramm zum Singen bringen.
Freitags und samstags tagsüber kommen Familien und Freunde der Big Band Musik unter dem Motto „Big Family“ zum Zug. Auf dem Museumsplatz wird im Rahmen des Museumsmeilenfestes das 2. Bundes Big Band Festival Bonn gefeiert, „umsonst und draußen“. Hier kooperiert das Jazzfest Bonn mit dem Förderkreis Jazz e.V.
Das „High End“ des Jazzfest Bonn präsentiert sich lyrisch und melodiös im Kirchenraum des Collegium Leoninum. Stars dieses Sonntagabends sind die italienische Pianistin Rita Marcotulli und ihr kongenialer Partner, der britische Saxophonist Andy Sheppard, aber auch die Vibraphonistin Taiko Saito wird mit ihrer Formation „KOKOTOB“ die Zuhörer in ihren Bann ziehen.
Karten zu allen Veranstaltungen gibt es bei Bonnticket (www.bonnticket.de) und allen bekannten Vorverkaufsstellen. Ticketpreise ab 22,- / 15,- (ermäßigt) Euro.
Mehr Infos zum Programm und den Musikern unter: www.jazzfest-bonn.de









