(openPR) Der Trend zur zunehmenden Individualisierung von Produkten ist ungebrochen. Egal ob Automobile, Maschinen oder Haushaltsgeräte. Erfolgreiche Hersteller bieten immer mehr Produktvarianten am Markt.
In den letzten 10 Jahren hat sich die Anzahl der Varianten im Automobilbereich mehr als verfünffacht. Neue Produkte werden in immer kürzerer Folge am Markt platziert. Das kostengünstige produzieren von Produktvarianten wird zunehmend wichtiger als ein entscheidender Wettbewerbsfaktor.
Kalkulation von Produktvarianten
„Die traditionellen Instrumente der Produktkalkulation halten nicht mit der rasanten Zunahme von Produktvarianten Schritt“, weiß Uwe Metzger Geschäftsführer der I&R Konzeptberatung.
Die Herstellkosten werden häufig auf Basis von Grundtypen oder exemplarisch für bestimmte Berichtsmodelle kalkuliert. Produktvarianten verursachen in aller Regel abweichende Aufwendungen im Unternehmen. Das beginnt mit dem Anlegen von neuen Materialnummern, über zusätzliche Aufwendungen bei Entwicklung und Freigabe, bis zu überproportional hohen Aufwendungen bei Lagerung, Transport, Rüsten und Montage, sowie Ersatzteilhaltung und Kundendienst.
Die systematische Erfassung der sogenannten Komplexitätsaufwendungen bei unterschiedlichen deutschen Herstellern belegt: die zusätzlichen Kosten für Produktvarianten betragen zwischen 15% und 40% der gesamten Herstellkosten. Diese Größenordnung kann über Gewinn oder Verlust eines Unternehmens entscheiden. „Häufig werden Produktvarianten produziert, die dem Hersteller nachweisbar Verluste einbringen“, erläutert Uwe Metzger.
Systematische Senkung der Herstellkosten
Die I&R Konzeptberatung verfügt über mehr als 10 Jahre praktische Erfahrungen mit der systematischen Analyse und Optimierung von technisch komplexen Produkten.
„Mit den Jahren wissen Sie ganz genau, worauf es dabei ankommt. Mittlerweile sind wir in der Lage, die Variantenaufwendungen über alle Unternehmensbereiche in wenigen Wochen zu erfassen“, erläutert Uwe Metzger.
Die systematische Erfassung der variantenspezifischen Aufwendungen eröffnet ungeahnte Möglichkeiten zur kurzfristigen Optimierung des gesamten Produktprozesses:
- Identifikation von verlustbringenden Varianten
- Verursachungsgerechte Kalkulation von Ratiomaßnahmen
- Festlegung von Maßnahmen zur Produktüberarbeitung
- Kalkulation von Szenarien zur Standardisierung
Noch größer sind die Potenziale bei der Entwicklung neuer Produkte. Wenn die variantenspezifischen Aufwendungen bekannt sind, lassen sich die Komplexitätskosten über die gesamte Baureihe hinweg vorab simulieren und so systematisch senken. Hier liegen ungeahnte Potenziale brach.
„Wir haben schon einige Anläufe unternommen, um die Variantenvielfalt im Unternehmen besser zu beherrschen. Aus eigener Kraft hätten wir das so schnell nie geschafft.“, erläutert der Werksleiter eines mittelständischen Herstellers.











