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Unternehmen rufen nach einfacheren IT-Lösungen

04.05.201017:55 UhrIT, New Media & Software

(openPR) (Gescher, 04.05.2010) Die Anwenderunternehmen fordern die IT-Anbieter auf, ihre Lösungen deutlich einfacher zu konzipieren und nicht mehr in erster Linie technische Innovationen in den Vordergrund zu stellen. Hintergrund sind zu aufwändige Implementierungen und zu hohe Kostenbelastungen. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Studie der d.velop AG, in der mehr als 650 Firmen befragt wurden.



Ihr zufolge plädieren neun von zehn Unternehmen gegen die bisherige Komplexitätsentwicklung und für mehr Einfachheit in den Lösungskonzepten der IT-Anbieter. 71 Prozent bewerten eine solche zukünftige Ausrichtung als unbedingte Pflicht, für ein weiteres Fünftel wäre sie wünschenswert. Lediglich 9 Prozent sind mit der gegenwärtigen Situation zufrieden und sehen keine Notwendigkeit für Veränderungen.

Ähnliche Tendenzen spiegeln die Antworten auf die Frage wider, worauf sich die Hersteller in ihren weiteren Produktstrategien schwerpunktmäßig konzentrieren sollen. Ein gutes Viertel ist der Meinung, dass weiterhin das Hauptaugenmerk auf die technologische Weiterentwicklung gelegt werden müsse. Dagegen urteilen 34 Prozent, dass die Konzepte auf eine größere Einfachheit in der Implementierung, der Bedienung und dem Betrieb ausgerichtet sein sollten. Die größte Gruppe (39 Prozent) erachtet beide Aspekte als unabdingbar und fordert eine Balance von technischer Innovation einerseits und einfacheren Einsatz- bzw. Nutzungsbedingungen auf der anderen Seite.

„Unter dem Strich verbirgt sich dahinter ein sehr klares Votum dafür, nicht mehr alles unter das Primat von Innovation und Funktionserweiterung zu stellen, sondern die Bedürfnisse der Anwender stärker in den Vordergrund zu rücken“, urteilt Christoph Pliete, Vorstand der d.velop AG. Mit jedem neuen Release einer Lösung würde die Zahl der programmierten Code-Zeilen deutlich zunehmen und die Funktionsleisten immer umfassender werden, aber es sei in der Vergangenheit zu sehr vernachlässigt worden, dass dem Anwender damit eine immer größere Last aufgebürdet würde. „Die oft versprochene Steigerung von Effizienz durch Leistungsverbesserungen der Lösungen wird mitunter vom höheren Aufwand bei Installation, Betrieb und Benutzung wieder mehr als aufgefressen“, problematisiert Pliete. Seine Forderung: „Innovation muss sich neu definieren.“ Dazu gehöre vor allem, dass vom Benutzer aus gedacht werde und nicht wie bisher von der Technik aus. „Innovation hieß in der Vergangenheit immer, den Funktionalitätsumfang kontinuierlich und in möglichst großen Schritten zu steigern. Jetzt muss man aber Umdenken und das technische Können dafür nutzen, dem Einfachheitsprinzip in hohem Maß Geltung zu verleihen. Dies klingt aus Sicht der Techniker wie ein Widerspruch, aber ihn zu lösen ist die heutige Herausforderung der IT-Anbieter“, weist der d.velop-Vorstand die Richtung. Sonst würden die Anwender auf fast allen Gebieten der IT an der Komplexität zu ersticken drohen.

Tatsächlich sind die Hinweise auf dieses Problem sehr deutlich. Zwar wird in der Erhebung der Innovationsgrad heutiger IT-Technologien lediglich von einem Drittel der befragten Unternehmen verbesserungswürdig erachtet. Dafür geben mehr als drei Vierteil jedoch zu Protokoll, dass sie an den heutigen IT-Lösungen den hohen Implementierungsaufwand bemängeln. Kaum weniger kritisieren die schwierige Integrationsfähigkeit und unbefriedigende Benutzerfreundlichkeit. Auch dem Wartungsaufwand geben 69 Prozent der IT-Manager schlechte Noten, zudem erachten zwei Drittel die typischen Kosten für den Betrieb von Unternehmenssoftware als zu hoch.

„Dies sind alles deutliche Hinweise darauf, dass IT nicht nur eine Notwendigkeit darstellt, sondern gleichzeitig auch Tendenzen zur Überforderung entwickelt“, sieht Pliete die Hersteller in der Pflicht. „So trivial sich das Thema Einfachheit auf den ersten Blick möglicherweise anhört, so spannend erweist es sich beim zweiten Blick.“ Als Beispiel nennt er die Entwicklung einer neuen Version für das Dokumenten- und Content-Management im eigenen Haus. Den Softwerkern wurde dabei eine bestimmte und vor allem auch geringe Anzahl an Mausklicks vorgegeben, mit denen der Benutzer zu bestimmten Aktionen gelangt sein soll. „Dies war für unsere Entwickler zunächst einmal eine ganz fremde Sichtweise, weil dies auch andere konzeptionelle Prinzipien verlangt, aber nachdem erst einmal diese Anforderung verinnerlicht wurde, entstanden plötzlich sehr kreative und zielgerichtete Ideen zur Umsetzung.“

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