(openPR) Die MVTec Software GmbH (München), Hersteller von Standardsoftware für die industrielle Bildverarbeitung, zeigt zum ersten Mal mit Live-Demos eine Vorschau auf die neue Version HALCON 10 auf der AUTOMATICA. Weiterer Schwerpunkt wird das Thema „Green Automation“ sein.
Weltpremiere: Neue Version von HALCON
Mit HALCON 10 wird leistungsstarke 3D-Vision weiter forciert. Als Weltneuheit wird auf der AUTOMATICA 2010 das neue oberflächenbasierte 3D-Matching von HALCON anhand einer Robotik-Applikation vorgestellt.
Das neue Mehrbild-Stereo von HALCON ermöglicht es beim Stereo-Verfahren, beliebig viele Kameras für die 3D-Rekonstruktion einzusetzen. Für beste Performance hält HALCON 10 außerdem eine effiziente automatische Beschleunigung durch optimale Nutzung der Rechenleistung von Grafikprozessoren (GPUs) basierend auf dem OpenCL-Standard bereit. Auch durch den erweiterten Ausbau der Multicore-Nutzung wird die Geschwindigkeit der Software allgemein deutlich gesteigert, dies alles bei gleichzeitiger Reduzierung des Speicherbedarfs. Wiederum wurde die Benutzerfreundlichkeit der Entwicklungsumgebung (IDE) von HALCON verbessert.
3D-Vision kommt vor allem immer mehr in der Robotik und in der Automation zum Einsatz. Die neuen 3D-Verfahren von HALCON 10 geben daher gerade diesen Anwendungsfeldern neue Impulse. HALCON 10 kommt am 10.10.2010 auf den Markt.
HALCON Embedded: Beitrag zur „Green Automation“
Mit HALCON Embedded leistet MVTec einen konkreten Beitrag zur „Green Automation“. Denn HALCON Embedded stellt die gesamte Funktionalität der HALCON-Bibliothek auch auf Strom sparenden Hardware-Plattformen zur Verfügung. HALCON hat bereits seit einigen Jahren den Markt für intelligente Kameras erobert. Weltbekannte Hersteller haben sich für HALCON entschieden, um ihre Geräte mit Hochleistungs-Bildverarbeitungssoftware auszustatten. Weil HALCON mit einer flexiblen und offenen Architektur ausgestattet ist, ist die Software problemlos portierbar. Mit HALCON Embedded können also gänzlich unterschiedliche Hardware-Plattformen bedient werden. So läuft die Software zum Beispiel auf einem Beagle-Board oder auf einem Handy (wie dem Nokia N900).
Mit HALCON Embedded ist es dem Programmierer möglich, auf dem PC zu entwickeln und problemlos den Transfer zur Hardware (Smart-Kamera oder proprietärer Prozessor) vorzunehmen. Ein direktes Entwickeln auf der jeweiligen Hardware ist damit nicht nötig. Gerade in der Robotik werden proprietäre Plattformen eingesetzt. Verwendete Software muss deshalb auch andere Plattformen unterstützen als handelsübliche PC.
Wie Strom sparend der Einsatz von HALCON Embedded ist, zeigt das Rechenbeispiel: Im Dauerbetrieb verbraucht eine beispielhafte Embedded-Plattform in der Regel 2-5 Watt (maximal 10 Watt für Extremfälle), und das meist inklusive Kamera. Dadurch wird eine passive Kühlung ohne Lüfter möglich. Damit ist ein solches Gerät auch im Reinraum oder in hygienisch bedenklichen Bereichen problemlos einsetzbar. Ein PC verbraucht je nach Generation 60-300 Watt, wozu der Verbrauch einer Kamera und eines Framegrabbers noch nicht eingerechnet ist. Selbst wenn man den exakten Verbrauch der Prozessoren unter der Bedingung einer gegebenen Aufgabe durchrechnet, spart eine Embedded-Plattform gegenüber dem PC unter dem Strich jede Menge Strom. Berücksichtigt man, dass bei einer Embedded-Plattform typischerweise nicht einmal ein Monitor notwendig ist, spart man hier auch noch einmal etwa 50 Watt ein.
Mehr Infos: http://www.halcon.de/
Mehr Pressemeldungen von MVTec: http://www.mvtec.com/presse/
MVTec auf der AUTOMATICA 2010: Halle: B2, Stand: 204












