(openPR) Bonn. Bei der Informationsveranstaltung der Beta Klinik im Kameha Grand Hotel zum Thema „Schwindel, Tinnitus und Gleichgewichtsstörungen“ herrschte ein reger Andrang. Waren es beim letzten Vortrag über Rückenschmerz und Wirbelsäule noch 150 Interessierte, waren es diesmal schon 250, sodass der Vortragsraum sogar nachbestuhlt werden musste.
Wichtig war Prof. Dr. Reul, Geschäftsführer der Beta Klinik und Initiator der Veranstaltung, dass das Thema möglichst ganzheitlich aus dem Blickwinkel unterschiedlicher Fachdisziplinen beleuchtet wurde. So konnten Betroffene und Interessierte etwas über die Erkennungsmerkmale, Ursachen, Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten von Schwindel, Tinnitus und Gleichgewichtsstörungen aus der Sicht verschiedener Fachdisziplinen erfahren wie etwa HNO, Neurologie, Orthopädie, Sportmedizin, Psychiatrie und Psychotherapie. Dass diese Vorgehensweise sinnvoll ist, wurde offensichtlich, als die unterschiedlichen Typen von Schwindel, Tinnitus und Gleichgewichtsstörungen vorgestellt wurden. Denn für die unterschiedlichen Formen gibt es zum Teil auch ganz unterschiedliche Diagnose- und Therapieansätze.
Prof. Dr. Reul und Prof. Dr. Martin Grond, Chefarzt der Klinik für Neurologie im Kreisklinikum Siegen, legten Ihren Schwerpunkt auf die symptomatischen Formen von Schwindel, Tinnitus und Gleichgewichtsstörungen. Das sind diejenigen mit einer nachweisbaren Ursache. Mögliche Ursachen können hier zum Beispiel Entzündungen, Herzkreislauf-, Nerven- oder Gefäßerkrankungen sein. Während Sie unter anderem physiotherapeutische, interventionelle und operative Therapiemöglichkeiten erläuterten, konzentrierte sich Dr. Barbara Hawellek auf psychisch bedingte, auch idiopathisch genannte Formen. So können Schwindel, Tinnitus und Gleichgewichtsstörungen hier als Begleitsymptome etwa von Depressionen oder anderen psychischen Erkrankungen auftreten. Die Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie stellte je nach Ausprägungsform und PatientIn unter anderem Psychotherapie mit oder ohne Medikamentengabe und Entspannungstechniken als Behandlungsoptionen vor.
Deutlich wurde, dass eine äußerst sorgfältige interdisziplinäre Diagnostik vonnöten ist, um die richtige Diagnose zu stellen und eine entsprechende Therapie einleiten zu können. Denn nur so lässt sich ermitteln, welche Ursache vorliegt und wie sich die Erkrankung richtig behandeln lässt. Den Abschluss der Veranstaltung bildete eine Fragerunde, in der die ReferentInnen dem Publikum bei allgemeinen, aber auch sehr speziellen Fragen Rede und Antwort standen.












