(openPR) Erfolgreich an der Börse zu handeln ist kein Zufall. Im Folgenden werden wir auf eine grundlegende Voraussetzung hierfür eingehen, dies beinhaltet u.a. einen kurzen Ausflug in die Behavioral Finance.
Bei intensiver Auseinandersetzung mit der Materie ist festzustellen, dass bei Investments letztendlich nur ein einziger Bestandteil kontrollierbar ist und dieser dementsprechend überwacht werden muss - die Verluste!
Selbst die Auswahl und der Kauf einer Aktie mit hohem Potential, in einem guten und passenden Marktumfeld, ist kein Garant für eine aus Sicht des Anlegers gewünschte Entwicklung. Für eine möglichst gute Ausgangslage sollten diese „perfekten Situationen“ dennoch geduldig abgewartet werden, um dann „in den Markt“ zu gehen. Nur leider hat der Investor keinerlei Einfluss auf die Entwicklung der Aktie - dies ist eine wichtige Erkenntnis. Aktien bewegen sich aus vielerlei Gründen, sie steigen aber letztendlich nur, weil es mehr Käufer als Verkäufer gibt - und deshalb die Nachfrageseite überwiegt.
Für den Fall, dass sich eine Aktie nicht wie erwartet sondern konträr entwickelt, muss - um erhebliche Verluste zu vermeiden - ein Ausstieg erfolgen.
Dem entgegen steht die Psyche der allermeisten Investoren. Es ist nämlich sehr schwer sich selbst einzugestehen, dass die getroffene Investmententscheidung falsch war, daraufhin auszusteigen und möglicherweise einen kleinen Verlust hinzunehmen. Die Psyche sagt, es sei besser, weiter in der Aktie investiert zu bleiben und zu hoffen (Glück!), dass sie doch noch steigt. Durch das Aussitzen von Verlusten kann das Portfolio stark dezimiert werden und bei sich neu bietenden Einstiegschancen steht weitaus weniger Kapital zur Verfügung.
Bei einem Verlust von beispielsweise 50% bedarf es einem Plus von 100% um gerade einmal wieder Pari zu sein! Mit einer konsequent angewendeten und sinnvollen Stoppstrategie kann dies nicht passieren. Es bedarf hierfür Geduld und Disziplin.
Mit einer Stoppstrategie wird man sicherlich öfter und teilweise auch unglücklich ausgestoppt, (d.h. beispielsweise, dass der Stoppkurs erreicht wird, eine Ausführung erfolgt und die Aktie danach wieder steigt), es spricht jedoch nichts dagegen mehrmals in eine gute Aktie mit positiver Dynamik einzusteigen.
Von einer guten Aktie im Depot profitiert zwar das gesamte Portfolio, dennoch bedarf es nicht nur Glück, um überhaupt wieder die vorangegangenen Verluste auszugleichen. Deswegen ist es außerordentlich wichtig sich nicht bereits vorher „die Finger zu verbrennen“.
Geduldig auf die passende Situation zu warten, konsequent mit knappen Stopps zu arbeiten und zu wissen, dass Gewinne nicht erzwungen werden können, ermöglicht ein langfristig erfolgreiches Handeln an der Börse!
Weitere Grundlagen für professionelle Investoren - die es zu beachten gilt - sind:
- Genaue tägliche Analyse des Gesamtmarktes anhand der wichtigsten
Indizes sowie Rohstoffe & Währungen
- Einzelwertanalyse und Selektion der aussichtsreichsten Werte im Markt
- Trademanagement
Lesen mehr zu diesem Thema unter:
http://lrt-finanzresearch.de/Verlustbegrenzung/tabid/340/Default.aspx



