(openPR) (esb/pr-krk) Jedes Semester vergibt die Oberbürgermeisterin der Stadt Reutlingen, Barbara Bosch, höchstpersönlich das mit 1.000 Euro dotierte traditionelle Mobilitätsstipendium an einen Studierenden der Hochschule Reutlingen.
Am 16.04.2010 freute sich Felix Renz, Student des Master of Science in Production Management an der Fakultät ESB Business School der Hochschule Reutlingen über das Mobilitätsstipendium. Empfohlen wurde er von der Auswahlkommission der Hochschule von Präsident Professor Dr. Peter Nieß, Professor Peter Kleine-Möllhoff und Professor Baldur Veit (RIO), weil sich der 26-jährige gebürtige Reutlinger „aufgrund seines hervorragenden Bachelor-Abschlusses an der ESB Business School, seiner hohen Motivation und seinem überragenden Engagement in vielen Bereichen für das Masterstudium in Production Management als einer der besten Kandidaten mit einem Notendurchschnitt von 1,6 qualifiziert hat.“
In der Tat, Felix Renz, ist ein eloquentes, freundliches, echt schwäbisches Naturtalent. Fröhlich plaudert er aus dem „Nähkästchen“ und lobt seine Heimatstadt Reutlingen und seine Ausbildung an der Hochschule Reutlingen in den höchsten Tönen, so dass sich die Oberbürgermeisterin schon überlegte, ihn „künftig als Werbeberater einzustellen.“ Bemerkenswert ist, dass Felix Renz trotz seiner vielen Auslandsaufenthalte – bei denen es schon und wieder mal zu Verständnisschwierigkeiten mit einem chinesischen Taxifahrer kommen kann - seine Bodenständigkeit und seine Verankerung in seine Heimat nie verloren hat. Im Gegenteil, seine Familie und seine hiesigen Freunde geben ihm den nötigen Rückhalt und die Sicherheit. Das freut die Oberbürgermeisterin, die vor allem in der Anwesenheit der gesamten Familie des Stipendiaten – Großeltern, Eltern, Bruder mit Freundin – ein vorbildliches Beispiel für die gelebte Familie sieht: „Es ist schön, wie ihre Familie Anteil nimmt, die Großeltern und Eltern sie als jungen Menschen hinaus ins Leben begleiten“. Denn nicht jeder habe so viel Glück, so gute Voraussetzungen für und während seiner Ausbildung zu erhalten. Der junge Reutlinger, der sein Abitur am IKG machte und daran sein Bachelor-Studium an der Fakultät ESB Business School der Hochschule Reutlingen anschloss, weiß diese Anteilnahme zu schätzen und freut sich deshalb auf jeden Auslandsaufenthalt – sei es nun in China, Frankreich, England, Australien, USA oder derzeit in Kopenhagen – aber auch auf seine Rückkehr in die schwäbische Heimat „wenn alle wieder da sind und sich nichts geändert hat.“ Der Familie, die sichtlich stolz auf den Junior ist, gefällt es auch: kommt sie so doch in den Genuss, ihren Sohn und Bruder an den diversen Studienorten zu besuchen. Als nächstes steht ein Familienausflug nach Kopenhagen an. Dort studiert Felix Renz für ein Semester an der renommierten CBS Copenhagen Business School.
Die CBS zählt zu den führenden europäischen Universitäten und bietet den knapp 1000 Austauschstudenten internationale Studienprogramme. Wobei Felix Renz, der während seines fünfmonatigen Studienaufenthaltes in Kopenhagen die Vorlesungen International Business, Human Ressources und Advanced Controlling belegen wird, das Reutlinger Modell mit seiner Praxisnähe deutlich besser gefällt als das eher wissenschaftsorientierte Studium der Dänen: „Uns Studenten wird es an der Hochschule Reutlingen – gerade durch das RIO und die vielen persönlichen Kontakte der Professoren und VIMA-Unternehmen – sehr leicht gemacht, ins Ausland zu gehen. Und zwar ohne Zeitverlust. Auch die Möglichkeit der Praxissemester im Ausland sind hervorragend. Jetzt im meinem Masterstudium sind wir 12 Studierende in einer Gruppe, so dass fast ein freundschaftliches Verhältnis zu den Professoren entsteht. Ich bin superzufrieden und es war auf jeden Fall die richtige Entscheidung, den Master auch noch an der ESB Business School zu machen. Ich habe andere Fächer, andere Professoren und kann wieder ein Semester ins Ausland, um andere Studenten und eine andere Kultur kennenzulernen.“ Die Wirtschaftsingenieure unterstützen sich gegenseitig und sind so für das spätere Berufsleben bestens vorbereitet. So meldet die Oberbürgermeisterin dem jungen Studenten spontan zurück, nach dem Studium erst in die Industrie zu gehen und nicht gleich zum Beispiel in ein Beratungsunternehmen. Das schwebt dem Schwaben sowieso vor, er möchte gerne in ein produzierendes Unternehmen wie MAN, ZF oder Siemens in Richtung Prozessoptimierung in der Logistik zum Beispiel.
Barbara Bosch und der Präsident der Hochschule Reutlingen, Professor Dr. Peter Nieß, sind sich sicher, mit Felix Renz als Mobilitätsstipendiaten die 100% richtige Wahl getroffen zu haben. Und die war gar nicht so einfach, weiß Uwe Weber, Leiter des Amtes für Schulen, Jugend und Sport zu berichten, denn obwohl zum einen die Reutlinger Wurzeln eines der Auswahlkriterien sind, müssen zudem noch die Noten, die Auslandsaufenthalte und das persönliche und soziale Engagement stimmen. Bei Felix Renz, der das neunte Mobilitätsstipendium der Stadt Reutlingen erhält, war das alles gar kein Problem: er gehört zu den Jahrgangsbesten, Internationalität lebt er seit der Schule und in seiner Freizeit engagiert er sich vorbildlich im Tennisverein, in der Politik und im sozialen Bereich. Er ist der Ideal-Stipendiat, der über die städtischen Wurzeln verfügt, im internationalen Wettbewerb bestehen wird, weil er über den Blick nach draußen verfügt und mit den 1000 Euro das teure Studentenleben in Kopenhagen mitfinanzieren kann. Immerhin kostet die Unterbringung im Studentenwohnheim dort das Vierfache. Mit dem Stipendium investiert die Stadt Reutlingen in die Bildung und zeigt die traditionelle sehr enge Bindung zwischen der Stadt, dem Land Baden-Württemberg als bedeutendem Wirtschaftstandort und der Hochschule Reutlingen, die mit ihren Absolventen dafür sorgt, dass der Wirtschaft international ausgebildete Kräfte mit einem Hochschulabschluss zur Verfügung stehen.











