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Chronisch kranke Rheumatiker brauchen Spezialkliniken

23.04.201013:56 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) VRA Symposium 23.- 24. April 2010 in Berlin

Bonn, 23.04.2010. Zu viele Rheumakranke werden in Deutschland nach wie vor in nicht spezialisierten Einrichtungen behandelt, wenn sich ihre Erkrankung akut verschlechtert. Dies kritisiert die Deutsche Rheuma-Liga aus Anlass des Symposiums des Verbandes der Rheumatologischen Akutkliniken (VRA). Wie in der ambulanten Versorgung, so müsse auch in Kliniken die notwendige Erfahrung und Kenntnis mit der Erkrankung durch qualifizierte Ärzte und Pflegepersonal sichergestellt sein. Verbesserungen seien zudem an den Schnittstellen zwischen stationärer und ambulanter Behandlung erforderlich. „Nach dem Krankenhausaufenthalt stehen Patienten häufig vor großen Problemen bei der weiteren Organisation der komplexen Behandlung,“ erläutert Professorin Erika Gromnica-Ihle, Präsidentin der Deutschen Rheuma-Liga Bundesverband.

„Rheumakliniken sind ein wichtiger Bestandteil der Versorgung. Wir begrüßen sehr, dass sich der Verband der Rheumatologischen Akutkliniken seit einigen Jahren bereits sehr intensiv mit der Qualitätssicherung in seinen Einrichtungen befasst und Vertreter der Deutschen Rheuma-Liga in diesem Prozess beratend eingebunden sind“, ergänzt die Präsidentin. Eine große Bedeutung habe dabei die Patienteninformation und das Gespräch zwischen Arzt und Patient.

„Nur ein umfassend informierter Patient kann über seine Diagnose und Therapie mit entscheiden. Gemeinsam mit dem Arzt sind Ziele zu formulieren und Entscheidungen über die Behandlung zu treffen. Wir wissen, dass dies erheblich zum Gelingen der Therapie beiträgt,“ so Gromnica-Ihle.

Die Patienten verlassen die Klinik meist mit einem komplexen Therapieplan, der hochwirksame Medikamente beinhaltet. Die weitere Betreuung soll dann der Rheumatologe vor Ort übernehmen. Hier gebe es aber meist lange Wartezeiten und Hausärzte seien mit der weiteren Verschreibung der Spezialmedikamente überfordert, so die Erfahrung der Rheuma-Liga-Berater. Gromnica-Ihle: „Da gibt es noch einen großen Bedarf an zusätzlicher Abstimmung, um eine leitliniengerechte Versorgung der Rheumatiker deutschlandweit sicherzustellen.“

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