(openPR) Die Basis bilden heimische Hölzer, wie die der Buche, Pflaume oder auch Kirsche. Daraus fertigen erfahrene Bürstenmacher hochwertige Bürsten, welche durch den Einzug ganz spezieller Haare noch weitere Aufwertung erfahren.
Diese Haare stammen von Hochlandyaks, welche hauptsächlich in Tibet auf über 4000 Metern Höhe leben. Bei der Zurichtung werden sie zunächst bis zu acht Mal gewaschen, ganz ähnlich wie die Wolle der Kaschmirziege, und erst dann in unserer südbadischen Produktionsstätte verarbeitet.
Yakhaar ist, verglichen mit dem der Ziege, etwas kräftiger sowie kraus, jedoch genauso weich wie das der Ziege. Eine Streckung bzw. Glättung funktioniert nicht, was u. a. in einem zweimonatigen Praxistest bewiesen wurde. Deshalb sollte die Länge der Haare im Optimalfall leicht unter 20 mm liegen. Zudem findet sich hier auch die Begründung, weswegen unsere Bürsten nicht maschinell gesteckt werden können, sondern händisch eingezogen werden müssen.
Warum bezeichnet man die Yakhaarbürste nun als Feinpolierbürste?
Yakhaar – ebenso Ziegenhaar – zählt zu den Feinhaaren. Wie rechtfertigen sich aber die Preisunterschiede bei den Feinpolierbürsten? Die manuellen Herstellungskosten liegen bei mehr als dem Zwölffachen gegenüber einer maschinell gefertigten Bürste. Der Preis bei handeingezogenen Bürsten wird bestimmt durch die Anzahl der zu bestückenden Löcher des Bürstenkörpers, die Holzart und Holzqualität (heimische vs. Osteuropa- oder Überseeware) sowie die Produktionsstätte (Inland vs. Polen oder Chinaware). Des Weiteren ist es aufwändiger zwei verschiedene Haarsorten in eine Bürste einzuziehen.
Der Vorteil von Yakhaarbürsten – und dies bestätigen Profis, die täglich mehr als 20 Paar Schuhe polieren – ist: Die Yakhaare stehen bei gleicher Anzahl der Einzugslöcher sehr dicht. Aus diesem Grund wird mit der Yakhaarbürste wesentlich schneller und effektiver eine Hochglanzpolitur erreicht.













