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Bremer Modernisieren zieht positive Zwischenbilanz

21.04.201018:53 UhrEnergie & Umwelt
Bild: Bremer Modernisieren zieht positive Zwischenbilanz
Dr. Cornelis Rasmussen, Geschäftsführer Bremer Energie-Konsens, und Bernd Richter, Geschäftsführer Haus & Grund Bremen e.V. (von links). Foto: Bremer Energie-Konsens
Dr. Cornelis Rasmussen, Geschäftsführer Bremer Energie-Konsens, und Bernd Richter, Geschäftsführer Haus & Grund Bremen e.V. (von links). Foto: Bremer Energie-Konsens

(openPR) Bremen, 20. April 2010. Rund 650 Besitzer von Ein- und Zweifamilienhäusern haben in Bremen in den vergangenen vier Jahren aufgrund einer von der Klimaschutzagentur Bremer Energie-Konsens geförderten Gebäudeenergieberatung ihren Altbau saniert. Dabei investierten die Hausbesitzer im Schnitt gut 36.000 Euro und sparen pro Gebäude und Jahr etwa acht Tonnen CO2 ein. „Insgesamt ergibt sich so eine Einsparung von gut 5.000 Tonnen CO2 pro Jahr und eine Investition von rund 23 Millionen Euro. Das Instrument der Gebäudeenergieberatung ist damit nachgewiesenermaßen überaus wirksam“, freute sich Dr. Cornelis Rasmussen, Geschäftsführer der Bremer Energie-Konsens bei der Vorstellung der Bilanz der Initiative Bremer Modernisieren. Eine wichtige Rolle habe dabei auch die Förderung gespielt: „Gut ein Drittel der Hausbesitzer gaben bei einer Evaluation an, dass sie ohne unsere Förderung die Gebäudeenergieberatung nicht hätten durchführen lassen.“



Mit diesen Zahlen stehe Bremen im Bundesvergleich gut da, so Rasmussen. So hätten in der Hansestadt zweieinhalbmal so viele Ein- und Zweifamilienhäuser bisher eine Gebäudeenergieberatung erhalten als im Bundesschnitt und im benachbarten Niedersachsen und etwa dreimal so viele wie in Hamburg. Aber dennoch: Die Sanierungsrate sei insgesamt mit etwa ein bis 1,5 Prozent pro Jahr - rund 850 bis 1300 Gebäuden - noch immer deutlich zu niedrig. Wolle Bremen seine im Klima- und Energieprogramm definierten Ziele erreichen, müsse die Zahl der pro Jahr sanierten Gebäude deutlich steigen, fordert der Klimaschutzagentur-Chef. Folgende Zahlen verdeutlichen diese Einschätzung: Etwa 30 Prozent des Gesamtenergieverbrauchs in Deutschland werden durch Beheizung verursacht. Durch geeignete Maßnahmen könnten Hausbesitzer im Mittel rund 60 Prozent, in Einzellfällen sogar bis zu 90 Prozent Heizenergie einsparen. Aus diesem Grund startete die Klimaschutzagentur Bremer Energie-Konsens 2006 die Modernisierungs-Offensive „Taten statt Warten: Bremer Modernisieren“, die vom Senator für Umwelt, Bau, Verkehr und Europa unterstützt wird.

Aufgrund der guten Ergebnisse und der unverändert hohen Notwendigkeit, Altbauten wärmetechnisch zu sanieren, wird die Initiative Bremer Modernisieren bis Ende 2012 fortgesetzt, kündigte Rasmussen an. Für den Planungszeitraum haben sich die Verantwortlichen der Initiative eine ganze Reihe von Neuerungen einfallen lassen. Unverändert bleibt jedoch die Förderung der Gebäude-Energieberatung durch das eigens aufgebaute Netzwerk, das aktuell gut 20 Energie-Berater umfasst.

Ein Bundesprojekt an dem Bremer Modernisieren teilnimmt, hat gezeigt, dass es bei Hausbesitzern viele Gründe gibt, die eine Sanierung verhindern: So halten immer noch sehr viele Besitzer ihr Haus für gut in Schuss und erkennen keinen Sanierungsbedarf. Mangelndes Problembewusstsein oder wirtschaftliche Barrieren seien, so die Studie des Instituts für sozial-ökologische Forschung aber nicht der einzige Grund für geringe energetische Sanierungsraten sind. Vielmehr seien viele Hausbesitzer angesichts der zahlreichen Fragen, die eine energetische Sanierung aufwirft, abgeschreckt und blieben deshalb untätig. Bremer Modernisieren will daher künftig noch stärker als unabhängiger und zuverlässiger Erstansprachepartner für Hausbesitzer in Erscheinung treten, so Rasmussen: „In der zweiten Phase der Initiative werden wir mit Projekten, Veranstaltungen und Beratung in die Stadtteile gehen, um die Menschen vor Ort entsprechend ihrer Bedürfnislage noch praxisnäher beraten zu können.“ Der Start für die Stadtteilkampagnen fällt nach den Sommerferien in Findorff und Walle.

Eine wichtige Rolle spielt in den Planungen die Kooperation mit starken Partnern. So steigen neben dem Umweltsenator neu auch die Bremer Umwelt Beratung und Haus & Grund Bremen als Unterstützer in die Initiative ein: Bernd Richter, Geschäftsführer von Haus & Grund Bremen e.V., macht deutlich, dass auch die Hausbesitzer von einer Sanierung direkt profitieren: „Die Heizkosten sinken, der Wohnkomfort steigt und der Wert der Immobilie wird gesichert. Wer sein Haus jetzt saniert, investiert in die Zukunft.“

Zu den bewährten Instrumenten gehören auch die Bremer Altbautage, die am kommenden Wochenende im BLG-Forum bereits zum vierten Mal stattfinden. Im vergangenen Jahr konnten dort 7.600 Besucher begrüßt werden. Um noch gezielter Informationsarbeit leisten zu können, wird die Internetseite www.bremer-modernisieren.de zu einem regionalen Portal für Sanierer ausgebaut. Für erste Fragen rund um die energetische Haussanierung hat Bremer Modernisieren ein Infotelefon geschaltet, dass unter der Nummer 0421 / 835 888 22 zu erreichen ist.

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