(openPR) Die schnelle Markteinführung innovativer Konsum- und Investitionsgüter erfordert eine nahtlose Verbindung zwischen Konzeptphase und Produktentwicklung. Aus diesem Grund hat die Münchner ID-Consult GmbH ihre innovative Software METUS für die Visualisierung und Optimierung komplexer Produktarchitekturen mit der SAP-Software iPPE integriert. Entwickelt wurde die Schnittstelle von der msg systems ag in Ismaning, mit der ID-Consult eine Partnerschaft eingegangen ist.
METUS basiert auf der gleichnamigen Methode zur Entwicklung modularer Produktarchitekturen und dient dazu, den Aufbau von variantenreichen Produkten wie Maschinen, Anlagen, Automobilen oder Flugzeugen zu visualisieren und sowohl unter funktionalen, als auch unter Kostengesichtspunkten zu optimieren. Die transparente Darstellung von Strukturen und Abhängigkeiten erlaubt es, alternative Konzepte beispielsweise von verschiedenen Lieferanten zu vergleichen und die Auswirkungen der Varianz zu minimieren. Gleichzeitig lässt sich die Funktionsstruktur bestimmten Modulen oder Lieferanten zuordnen und unter Fertigungsgesichtspunkten optimieren.
Dank der gemeinsam mit msg systems ag entwickelten Integration können Daten aus SAP-iPPE zur Bearbeitung an METUS exportiert werden, beispielsweise um ausgehend von einer bestehenden Produktstruktur eine neue Architektur zu entwickeln. Die in METUS optimierten Produktstrukturen können dann in SAP-iPPE direkt verwaltet und für die weitere Entwicklung herangezogen werden. Dadurch haben die Entwickler Zugriff auf relevante Daten aus der frühen Entwicklungsphase wie Anforderungen, Funktionen, geplante Module, Kosten oder Lieferanten.
„Die Produktentwicklung fängt lange vor dem ersten Zeichenstrich und der Eingabe des ersten Materialstamms an. Ein konsequentes Produkt-Lifecycle-Management setzt deshalb voraus, dass auch die Informationen aus der frühen Konzeptionsphase erfasst und mit den Daten aus der weiteren Entwicklung verknüpft werden. In dieser Phase werden die Weichen für den späteren Produkterfolg gestellt“, erläutert Dr. Gerhard Tretow, Geschäftsführer von ID-Consult. „Insofern ist die Integration von METUS und SAP-iPPE ein logischer Schritt zu noch mehr PLM, der den Anwendern der SAP-Software Effizienzsteigerungen über die gesamte Wertschöpfungskette ermöglicht.“
Als eigenständige Lösung ist METUS schon bei zahlreichen, renommierten Industrieunternehmen im Einsatz. Dank ihrer ausgefeilten Optimierungsmethoden erschließt die Software den Kunden ungeahnte Rationalisierungspotenziale. Bei einem renommierten Schienenfahrzeugbauer konnten sowohl der Engineering-Aufwand, als auch der Zeitraum für die Inbetriebsetzung neuer Fahrzeuge um 73 bzw. 80 Prozent reduziert werden. Ein Kunde aus der Automatisierungstechnik berichtete über eine Reduzierung des Time to Markets von 78 Prozent, unter anderem durch eine drastische Reduzierung der Lieferantenzahl.









