(openPR) Mehr Effizienz in der frühen Phase der Produktentwicklung mit METUS®
München, 23.03.2010 - Die auf Innovations- und Technologieberatung spezialisierte ID-Consult GmbH, München, ist auch dieses Jahr auf dem VDMA-Stand in Halle 17 vertreten (Stand Nr. D50) und präsentiert die neue Version METUS 5.0, die die Weichen für eine weitere Effizienzsteigerung in der Produktentwicklung stellt.
ID-Consult ist der Experte für die Konzeption und Optimierung von variantenreichen Produkten und modularen Produktplattformen in der frühen Phase der Entwicklung. Ziel ist es, durch einen hohen Wiederverwendungsgrad der Komponenten und Module von Beginn an niedrige Stückkosten zu realisieren. Gleichzeitig wird das Produktkonzept so gestaltet, dass neue Kundenanforderungen in einer späteren Phase des Produktlebenszyklusses ohne hohen Aufwand umzusetzen sind. Das gelingt durch die Anwendung der METUS-Methodik und der gleichnamigen METUS-Software. Hauptmerkmale von METUS sind ein geeignetes Datenmodell zur Unterstützung der Entwicklung und Visualisierung komplexer Systeme, ein definierter Prozess, der die Integration einer Vielzahl von beteiligten Disziplinen ermöglicht, kundenspezifische methodische Unterstützung und definierte Schnittstellen zu den PLM- und ERP-Systemen.
Integrierte Nutzung von METUS in PLM-Lösungen schafft Effizienz im Produktentwicklungsprozess:
In der frühen Phase der Produktentwicklung werden 80% der künftigen Produktkosten festgelegt. Zur Absicherung der Erfolgspotenziale muss ein Tool die Kreativität der Entwicklungsmannschaft unterstützen und flexibel gegenüber Änderungen sein. Genau das sind die Stärken von METUS. Die so optimierten Produktkonzepte werden zur Detailentwicklung in die unternehmensspezifischen PLM- und ERP-Systeme exportiert. Dieses Vorgehen im Produktentwicklungsprozess wird bereits in vielen Unternehmen erfolgreich angewendet. Mit der Integration von METUS in Siemens PLM Teamcenter 2007 ist dieses Erfolgsmodell bereits seit einem Jahr verfügbar. Jetzt wurden die Schnittstellen weiter optimiert. Konnten bisher Stücklisten und Metadaten aus Teamcenter in METUS importiert und visualisiert werden, ist es nun möglich, die optimierten Produktdaten direkt in Teamcenter zu exportieren und dort weiter zu bearbeiten. Die Vollintegration wurde in Zusammenarbeit mit der BCT Technology AG in Willstätt, dem Entwicklungs- und Vertriebspartner von ID-Consult, realisiert.
Kennzahlenbasierte Optimierung von Produkten und modularen Plattformen:
Auch die METUS-Methodik wurde weiterentwickelt, so dass nun der Optimierungserfolg mittels Kennzahlen gezeigt werden kann. „Wir sind damit in der Lage, die Effekte von Optimierungen wie z.B. Funktionsoptimierung, Modularisierung, Standardisierung, Varianzoptimierung und Target Costing mit Kennzahlen direkt in METUS abzubilden“, sagt Dr. Gerhard Tretow, Geschäftsführer der ID-Consult GmbH. „Mit der Kennzahl «Funktionskapselung» lässt sich beispielsweise die Umsetzung der funktionalen Modularisierung überprüfen. Eine wichtige Kennzahl ist auch die «Zielkostenerreichung» im Rahmen des Target Costing“. Mit der Abbildung von Kennzahlen können Defizite bei einzelnen Optimierungsansätzen aufgezeigt und spezifische Optimierungsmaßnahmen umgesetzt werden. Mit dem Monitoring der Kennzahlen über den Produktlebenszyklus ist erstmals eine permanente Überprüfung der Optimierungseffekte der Plattform möglich.
Konfigurationswissen bereits in der Konzeptionsphase dokumentieren:
Zeit und Geld sparen bei der Definition von Konfigurationsregeln in Produktkonfiguratoren ist ein weiteres neues Feature in METUS 5.0. Bei der Aufbereitung der Daten für Produktkonfiguratoren kann in der Regel nicht auf vorhandenen Informationen aufgesetzt werden. “Mit der nachträglichen Erfassung von Beziehungswissen werden in den Unternehmen erhebliche Ressourcen gebunden“ sagt Dr. Jan Göpfert, Geschäftsführer von ID-Consult. „Warum erfolgt dies nicht gleich bei der Konzeption?“ Mit der METUS Version 5.0 sind jetzt die Voraussetzungen geschaffen, um das bei der Konzeption von variantenreichen Produkten benötigte Konfigurationswissen sofort zu dokumentieren. Dies erfolgt in einer Metasprache, so dass erforderliche Konfigurationsregeln für vertriebliche und produktionsorientierte Produktkonfiguratoren mit erheblich weniger Aufwand implementiert werden können. „Wenn das Beziehungswissen in METUS auch über den Produktlebenszyklus einer Plattform gepflegt wird, lässt sich auch der Aufwand bei der regelmäßigen Aktualisierung der Produktkonfiguratoren deutlich reduzieren“ versichert Göpfert.













