(openPR) Vom bidirektionalen Funksystem zum intelligenten Datensammlernetzwerk – Mehr Sicherheit, grössere Schnelligkeit und höherer Komfort.
Leinfelden-Echterdingen, 04.03.2005 – Mit der Weiterentwicklung ihres bisherigen bidirektionalen Funkmesssystems zum intelligenten Datensammlernetzwerk setzt die Minol Messtechnik W. Lehmann GmbH & Co. KG, einer der führenden Gerätehersteller und Dienstleister für die verbrauchsabhängige Abrechnung von Heiz-, Warm- und Kaltwasserkosten, einen neuen Standard in der elektronischen Erfassung und Übermittlung von Verbrauchsdaten. Die Erfassung auch umfangreicher Datenbestände – z.B. der Inhalt des 18-Monats-Speichers, der die Verbrauchshistorie der letzten 18 Monate beinhaltet – über die Datensammler und die Datenübertragung per GSM-Modem direkt in das Abrechnungsprogramm ist bisher in dieser Form ein¬malig und zeigt erneut den Innovationsvorsprung des schwäbischen Familienunternehmens. Mit der einhergehenden Weiterentwicklung der Messgeräte in den Wohnungen und deren Ausstattung mit Funkmodulen wird die Ablesung weiter vereinfacht. Die Auslesung der Verbrauchsdaten erfolgt nunmehr „aus der Ferne“. Durch den Übergang auf das 868 MHz-Frequenzband (vorher 434 MHz) mit seiner genau reglementierten Bandaufteilung sind darüber hinaus Störungen durch andere Funkquellen weitestgehend ausgeschlossen. Die direkte, papierlose Übertragung der Daten in die Abrechnungszentrale bringt nicht nur einen erheblichen Zeitvorteil, sondern gewährleistet darüber hinaus eine deutlich erhöhte Datenqualität.
Gegenüber dem bereits 1997 von Minol eingeführten Funkmesssystem zur Erleichterung der Datenerfassung und -übertragung mit den erwähnten Vorteilen für Mieter und Ableser zeigt das neue, intelligente Datensammlernetzwerk seine Überlegenheit unter anderem bei der Erfassung der umfangreichen Datenbestände der Messgeräte der neuen Generation, wie z.B. bei der neuen Minomess-Familie. Mit deren optionalem Stichtagsmodul für Wasserzähler werden neben dem aktuellen Verbrauchswert auch die vergangenen 18 Monatswerte sowie der Jahres- und Vorjahreswert gespeichert und zur Auslesung per Infrarotschnittstelle oder Funk bereit gestellt, was unter anderem beim Mieterwechsel aufwändige Zwischenablesungen erspart.
Das Datensammlernetzwerk besteht in seiner maximalen Ausbauversion aus einem Master und bis zu 20 Slaves, die ihrerseits jeweils über 200 Messgeräte verwalten können. Die Netzwerkanordnung und die Zuordnung der Messgeräte zu den jeweiligen Datensammlern (Slaves) wird den unterschiedlichen Gebäudegegebenheiten individuell angepasst. Die Slaves werden in regelmäßigen Abständen auf Empfang geschaltet und kommunizieren im bidirektionalen Modus mit dem Master. Somit erhält der Master regelmäßig ein aktuelles Bild der Verbrauchsstände. Der Master verwaltet alle im Gebäude installierten Datensammler und kann selbst über eine Infrarot-Schnittstelle sowie über GSM oder Funk abgefragt werden. Im intelligenten Datensammlernetzwerk werden durch die redundante Datenerfassung zuverlässig alle Messgeräte erreicht. Selbst Messgeräte, die von ihrem zugeteilten Datensammler nicht mehr empfangen werden können, zum Beispiel aufgrund einer Störung der Funkstrecke, werden dann von einem anderen Datensammler übernommen. Über den Master kann ein Suchauftrag gestartet werden und eine ent¬sprechende Änderung der Geräteliste erfolgen.
In Kürze realisiert wird die im Rahmen der GSM-Technik mögliche Fernwartung von Anlagen. Damit kann in regelmäßigen Abständen eine Prüfung oder Auslesung des gesamten Netzwerkes sowie der angeschlossenen Erfassungsgeräte erfolgen.
Die Komponenten des neuen Minol Funkmesssystems bestehen aus dem Datensammler Minomat, dem neuen elektronischen Heizkostenverteiler Minometer M6 radio, dem neuen modularen Wohnungswasserzählersystem Minomess radio sowie dem Funkmodul Minotel contact radio. Das Funkmodul Minotel contact radio ermöglicht die Integration von Wärme-, Haus- und Großwasserzählern sowie von Strom- und Gaszählern in das Minol Funkmesssystem.
Minol präsentiert das neue Funkmesssystem erstmals auf der diesjährigen ISH-Messe, die vom 15. bis 19. März in Frankfurt am Main stattfindet (Halle 10.2, Stand A71).
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