(openPR) Die Osnabrücker GRÜNEN schlagen nach dem Vorbild von Münster für Osnabrück ein Projekt "Busbegleiter" vor. In Münster hatten sich Mitte 2009 die Stadt und die Stadtwerke zusammengetan, um das Projekt "Busbegleiter" auf den Weg zu bringen. Dabei handelt es sich um ein Angebot gemeinnütziger und zusätzlicher Arbeit für Empfänger von Arbeitslosengeld II. Diese bieten Unterstützung für Fahrgäste, wenn sie nötig ist.
„Situationen, in denen Hilfe willkommen ist, gibt es viele. Seien es Rollstuhlfahrer und -fahrerinnen oder Eltern mit Kinderwagen, die tatkräftige Hilfe genauso brauchen, wie ältere Mitbürger mit schweren Taschen", erklären der verkehrspolitische Sprecher Jens Meier und die GRÜNEN Vertreterin bei der AGOS Anke Jacobsen.
Den Schwerpunkt aber bilden Fahrten, mit denen viele Schüler unterwegs sind. Hier tragen die Busbegleiter dazu bei, Drängeleien zu vermeiden und sorgen dafür, dass die Schüler im Bus nach hinten durchgehen. "Insbesondere jüngere Schüler profitieren", so Jens Meier. Die zusätzlichen Serviceangebote wären ohne Busbegleiter nicht möglich. "Das ist eine zwingende Voraussetzung für diese Art von Tätigkeiten", erklärt Jacobsen, "Ansonsten wäre das Lohndumping. Die Busbegleiter ersetzen ja vorhandenes Personal nicht, sondern unterstützen es".
In Münster sei die Resonanz bisher von allen Seiten uneingeschränkt positiv. Die Organisatoren, die Busfahrerinnen und -fahrer und auch die Busbegleiter selbst seien begeistert, heißt es dort. "Die Begleiter erhielten zusätzlich höchstes Lob von den Fahrgästen. Für die ehemaligen Langzeitarbeitslosen ein wichtiges Argument für die Tätigkeit: Denn für das Selbstwertgefühl ist das 'Gebraucht-Werden' zentral", so die beiden GRÜNEN. Nach einer sechsmonatigen Probephase sei das Projekt vor kurzem verlängert worden.













