openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Der gute Ruf wird zunehmend zur Überlebensfrage für Unternehmen

Bild: Der gute Ruf wird zunehmend zur Überlebensfrage für Unternehmen
Johannes Nikolopoulos, atunis Berater
Johannes Nikolopoulos, atunis Berater

(openPR) Reputation – entscheidender Wettbewerbsvorteil in stagnierenden Märkten mit hohem Wettbewerbsdruck


Reputation, also der auf Berechenbarkeit basierende Ruf eines Unternehmens bei seinen Kunden, Mitarbeitern, Konkurrenten und Stakeholdern ist ein mindestens ebenso wichtiger Bestandteil des Firmenwertes wie Patente oder Markenrechte. Diese Erkenntnis findet sich im Wesentlichen schon bei Adam Smith und erscheint auf den ersten Blick so trivial und intuitiv einsichtig, dass sich eine weitere Diskussion offensichtlich erübrigen sollte.



Leider zeigt ein Blick in die Zeitung und auf die Wirklichkeit, dass zwischen Einsicht und Umsetzung eine deutlich wahrnehmbare Lücke klafft. Dies gilt nicht nur für den bereits hinlänglich kritisierten Bankensektor, sondern zieht sich wie ein roter Faden durch alle Branchen. So hat manches stolze Unternehmen auf der Jagd nach einem neuen (z.B. jungen und dynamischen) Image seine Reputation (z.B. als Hersteller qualitativ höchstwertiger Produkte) leichtfertig aufs Spiel gesetzt. In anderen Fällen wurde einer positiven Wahrnehmung durch kurzfristig orientierte Anleger, Analysten und die Börsenaufsicht mehr Beachtung geschenkt als den Interessen der Kunden.

Mag das Thema Reputation in einem klassischen Verkäufermarkt ohne nennenswerten Konkurrenzdruck noch relativ nachrangig sein, so wird es in einem stagnierenden und umkämpften Markt zur Überlebensfrage für die beteiligten Unternehmen. Der Raum für produktspezifische Innovationen ist oft ausgereizt, Patentrechte sind abgelaufen und neue Wettbewerber treten mit meist überlegener Kapitalausstattung aus benachbarten Branchen und Sektoren zu strategischen Eroberungen an. In diesem Umfeld wird ein auf Vertrauen und Glaubwürdigkeit basierender guter Ruf zum entscheidenden Wettbewerbsvorteil.

Wiederum reagieren viele Unternehmen, die sich in einer solchen Situation befinden reflexartig mit Spar- und Rationalisierungsmaßnahmen, die eine zerstörerische Wirkung auf die Reputation haben. Der vermeintlich billigere neue Zulieferer kann Komponenten nicht in der gewohnten Qualität und Menge zeitnah liefern, der vertraute Ansprechpartner im Vertrieb oder Service wird wegrationalisiert, Kundenwünsche können nicht mehr individuell bearbeitet werden. An die Stelle einer strategischen Kundenbindung treten kurzfristige Reparaturprogramme, die Kunden entbinden.

Demgegenüber benötigt der Aufbau einer hohen Reputation jedoch Zeit und muss als langfristige Investition verstanden werden. Gelingt dies, so wird sich die strategische Wettbewerbsposition des Unternehmens verbessern.
Die entscheidenden Schritte für den Aufbau einer positiven Reputation sind miteinander verwoben und können somit nur ganzheitlich betrachtet werden. Die folgenden Elemente sind dabei wesentlich:

• Ausrichtung des Unternehmenszweckes auf den Kunden
• Für Identität sorgen
• Verantwortet sein und Verantwortungsübernahme fördern

Der Kunde steht im Mittelpunkt des unternehmerischen Handelns – er ist die Zweckbestimmung des Unternehmens. Nur ein Kunde, der seine Rechnungen bezahlt und dies auch in Zukunft leisten will und kann, ist der Garant für das langfristige Überleben des Unternehmens. In diesem Sinne ist das Unternehmen ein Stakeholder des Kunden! Was so einfach klingt, ist nach Jahren des Shareholder-Value tatsächlich ein bedeutender Paradigmenwechsel, der den Abschied von lange gepflegten Denkmustern und durchaus schmerzhafte Veränderungen in Organisation und Prozesse bedeutet. In der Tat muss sich jedes Unternehmen erst über Art und Qualität seiner Beziehung zum Kunden und dessen Erwartungen bewusst werden, um seine Position im Markt zu bestimmen. Nur eine realistische Einschätzung dieser Beziehung ermöglicht die notwendige Flexibilität zur Gestaltung von Prozessen, Produkten und Dienstleistungen, die Kundennutzen schaffen.

Damit verbunden ist eine Klärung und Stärkung der Identität des Unternehmens selber. Die Fragen nach dem „Wer sind wir?“ und „Für was stehen wir?“ werden zu oft gar nicht, oder nur unzureichend beantwortet. Erst durch die Beantwortung dieser Fragen entsteht aber die notwendige Orientierung für die Mitglieder des Unternehmens, die die Basis für Vertrauen und Zuverlässigkeit und damit für die Berechenbarkeit des Handelns gegenüber Kunden und Stakeholdern sind. Durch dieses berechenbare Handeln und Kommunizieren im Bewusstsein der eigenen Identität erlangt das Unternehmen schließlich einen einzigartigen, weil nicht kopierbaren Wettbewerbsvorteil.

Den dritten komplementären Pfeiler des Reputationsaufbaus bildet schließlich das verantwortete Management der Stakeholderbeziehungen, also zu den Mitarbeitern und externen Anspruchsgruppen. Dadurch definiert das Unternehmen seine Position in der Gesellschaft und stärkt weiterhin seine Kundenbeziehungen. Der Kunde, in Ergänzung zum oben gesagten, ist ja auch immer Stakeholder des Unternehmens – als Konsument, Arbeitnehmer, Investor und als mündiges Mitglied der Gesellschaft mit ihren Vorstellungen von Fairness, Gerechtigkeit, oder einer lebenswerten Zukunft. Umgekehrt gefährdet ein nicht verantwortetes (z.B. auf Effekthascherei und kurzfristige PR ausgerichtetes) Stakeholdermanagement die Reputation und damit die Stabilität der Kundenbeziehungen. Wird hier jedoch professionell agiert, wird ein Unternehmen mögliche Reputationsrisiken antizipieren und auch ungerechtfertigte Angriffe (z.B. vorsätzliche Rufschädigung durch Konkurrenten und Pressure Groups, Skandaljournalismus) leichter abwehren können.

atunis gibt seinen Kunden durch die Management-Philosophie der Werteorientierung konkrete Hilfestellungen, wie eine tragfähige Reputation ins Leben gerufen werden kann. Die dabei eingesetzten Methoden und Werkzeuge unterstützen aktiv diese Entwicklung und befähigen das Management der Unternehmen, sich wirkungsvoll der Aufgabenstellung anzunehmen. Da sich die Reputation aus der Gesamtheit des Unternehmensschaffens ergibt, sind auch alle Disziplinen von der Strategieentwicklung über Prozessmanagement, Organisationsentwicklung und Führungsentwicklung darin einbezogen.

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 418372
 120

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Der gute Ruf wird zunehmend zur Überlebensfrage für Unternehmen“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von atunis GmbH

Bild: Krisenresistenz und Hochzuverlässigkeit für den nachhaltigen UnternehmenserfolgBild: Krisenresistenz und Hochzuverlässigkeit für den nachhaltigen Unternehmenserfolg
Krisenresistenz und Hochzuverlässigkeit für den nachhaltigen Unternehmenserfolg
Das HRO (High Reliability Organization)–Konzept versetzt Unternehmen in die Lage mit der wachsenden Anzahl von Risiken funktional und mit pragmatischem Aufwand umzugehen sowie diese sinnvoll zu managen Die Öl-Katastrophe im Golf von Mexiko, Hitzepannen bei den Intercity-Zügen der Bahn, Toyota muss tausende von Fahrzeugen nachbessern… Treffen solche Pannen, Skandale und unternehmerische Katastrophen nur die anderen, die großen Unternehmen? Engpässe bei qualifiziertem Personal, unerwartete Umweltauflagen, der Mittelstand spürt die Finanzkrise,…
Bild: Der Zweck heiligt nicht jedes Mittel - Der Ankauf von geklauten Bankdaten erhitzt die GemüterBild: Der Zweck heiligt nicht jedes Mittel - Der Ankauf von geklauten Bankdaten erhitzt die Gemüter
Der Zweck heiligt nicht jedes Mittel - Der Ankauf von geklauten Bankdaten erhitzt die Gemüter
Der Ankauf von geklauten Bankdaten erhitzt die Gemüter – ein Entscheidungsdilemma Politiker, Juristen, Journalisten und deutsche Staatsbürger bewegt seit Tagen eine heftige Diskussion über das Für und Wider des Ankaufs gestohlener Bankdaten möglicher Steuersünder. Rechtsstaatlichkeit, außenpolitisches Risiko, Prämierung von Straftaten steht dem Argument der Steuergerechtigkeit gegenüber. Ein Entscheidungsdilemma, das ein prädestiniertes Beispiel dafür ist, wie verantwortete Entscheidungen getroffen werden sollen und wie nicht. Die juristis…

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: Checkliste Digitalisierung zum kostenlosen DownloadBild: Checkliste Digitalisierung zum kostenlosen Download
Checkliste Digitalisierung zum kostenlosen Download
… bringt, längst schon einen großen Nutzen ziehen. Somit wird die „Digitalisierung“ bzw. „digitale Transformation“ der Geschäftsprozesse früher oder später für alle Unternehmen zur Überlebensfrage. Die SIC! Software GmbH aus Heilbronn, ein Enterprise Software Engineering Spezialist, der sich auf die Prozess-Digitalisierung in Unternehmen spezialisiert hat, …
GEDORE optimiert seinen globalen Einkauf mit JAGGAER
GEDORE optimiert seinen globalen Einkauf mit JAGGAER
… die branchenspezifischen Lösungen von JAGGAER für Innovationen in ihrem Geschäft nutzt. Wir beobachten zunehmend, dass Unternehmen von manuellen, analog basierten Prozessen Abstand nehmen, um die Leistungsfähigkeit von Cloud-basierten SaaS-Lösungen zu nutzen. Digitalisierung ist eine Überlebensfrage für Unternehmen“, so Rob Bonavito, CEO von JAGGAER.
Bild: Burn-out-Prävention: Resilienztraining für MitarbeiterBild: Burn-out-Prävention: Resilienztraining für Mitarbeiter
Burn-out-Prävention: Resilienztraining für Mitarbeiter
… regelmäßig vor neuen Herausforderungen und ihr Lebens- und Arbeitsumfeld ändert sich rasant schnell. Daran wird sich künftig wenig ändern. Deshalb wird es zu einer „Überlebensfrage“ sich, bildhaft gesprochen, eine „dickere Haut“ zuzulegen, so dass wir diese Lebenssituation als weniger stressig erleben – auch weil wir mit ihr aktiver umgehen. Wie dies …
Bild: Mutaree-Studie zeigt: Gesundheitsbranche unter großem VeränderungsdruckBild: Mutaree-Studie zeigt: Gesundheitsbranche unter großem Veränderungsdruck
Mutaree-Studie zeigt: Gesundheitsbranche unter großem Veränderungsdruck
… auf die steigenden Anforderungen der Patientenbedürfnisse vorbereitet. „Kostenreduzierungsprogramme alleine stellen keine zukunftsfähige Gesundheitsversorgung sicher. Umfassende Veränderungsfähigkeit wird zur Überlebensfrage. Die Zukunft wird zeigen, ob der Gesundheitssektor ausreichend Agilität und Change-Fitness besitzt. Noch immer dominieren in der …
KCS.net Industry Forum Kunststoff
KCS.net Industry Forum Kunststoff
… Marktanforderungen reagieren zu können, die optimale Auslastung der Kapazitäten und die gleichzeitige Minimierung der Bestände und Durchlaufzeiten ist heute zur Überlebensfrage in der Kunststoffspritzgussindustrie geworden. Da diese Unternehmen typischerweise nicht nur die eigenen Verkaufsprodukte herstellen, sondern oft auch die dazugehörigen Werkzeuge …
Bild: Liquidität sicher steuern: Online-Seminar am 7.11.2025 zeigt Wege zu mehr Planung, Kontrolle und StabilitätBild: Liquidität sicher steuern: Online-Seminar am 7.11.2025 zeigt Wege zu mehr Planung, Kontrolle und Stabilität
Liquidität sicher steuern: Online-Seminar am 7.11.2025 zeigt Wege zu mehr Planung, Kontrolle und Stabilität
… ZahlungsfähigkeitHeidelberg, Oktober 2025. In Zeiten volatiler Märkte, steigender Finanzierungskosten und wachsender Unsicherheiten wird ein strukturiertes Liquiditätsmanagement zur unternehmerischen Überlebensfrage. Ob Preissteigerungen, verzögerte Zahlungen, Zinsänderungen oder globale Störungen in der Lieferkette – finanzielle Handlungsfähigkeit muss heute aktiv …
Bild: Gerhard Kwasnik: Jetzt ist die Zeit für strategische KostenreduzierungBild: Gerhard Kwasnik: Jetzt ist die Zeit für strategische Kostenreduzierung
Gerhard Kwasnik: Jetzt ist die Zeit für strategische Kostenreduzierung
… es aber auch langfristige Investitionen", so Kwasnik. Der Markt, so Kwasnik, werde härter, globaler und transparenter. Die Frage der Kosten sei von daher eine Überlebensfrage, genauso wie gute Mitarbeiter und eine schlanke und effiziente Organisation und Verwaltung. Wer diese Aspekte am Jahresende sorgfältig betrachte und die richtigen Schlüsse daraus …
Bild: Gipfelgespräche09 - Die unternehmerische Zukunft aktiv gestalten – Der ehrbare Kaufmann als Gewinner der Krise?Bild: Gipfelgespräche09 - Die unternehmerische Zukunft aktiv gestalten – Der ehrbare Kaufmann als Gewinner der Krise?
Gipfelgespräche09 - Die unternehmerische Zukunft aktiv gestalten – Der ehrbare Kaufmann als Gewinner der Krise?
… vollziehen, werden unweigerlich vom Markt verschwinden. Insofern ist die Beschäftigung mit notwendigen Veränderungen branchenübergreifend eine immens bedeutende Frage – wenn nicht sogar die Überlebensfrage schlechthin. Mit Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Medien wird folgenden Fragen auf den Grund gegangen: - Wie kann ich die unternehmerische …
Derag ist Vorreiter
Derag ist Vorreiter
… AHGZ und der Conference Group veranstalteten fünften Hotelkongresses war die Derag Gruppe, zu der auch die Derag Livinghotels gehören, als Referent zum Thema "Green Hospitality - Überlebensfrage oder Hype?" eingeladen. An der Diskussion zum Thema nahmen neben der Derag Gruppe unter anderem auch führende Vertreter von Accor Hotels sowie der Beiersdorf AG …
Bild: Schlaraffenland ist abgebrannt im Vertrieb der ZukunftBild: Schlaraffenland ist abgebrannt im Vertrieb der Zukunft
Schlaraffenland ist abgebrannt im Vertrieb der Zukunft
… durch Digital Selling etabliert. Der dritte Vertriebsweg, digital, systematisch und automatisch wird für vielen Unternehmen neben dem klassischen Vertrieb und dem Innendienst zur Überlebensfrage. Denn der Satz gilt immer: Mehr Kontakt bringt mehr Geschäft. Und in der heutigen Krisenzeit erst recht. Innendienst, Außendienst und digitaler Vertrieb müssen …
Sie lesen gerade: Der gute Ruf wird zunehmend zur Überlebensfrage für Unternehmen