(openPR) Hannover. „Iphupho Lami“ (Mein Traum) heißt das gesellschaftspolitische Theaterstück der südafrikanischen Theatertruppe Ayoba 2010, mit dem sie auf ihrer Deutschlandtournee am 21. April um 19.00 Uhr auch in der Jugendkirche in Hannover zu sehen ist. Die jungen Schauspieler, die aus einem Johannesburger Problemviertel kommen, bringen auf ihrer Tour ihrem Publikum auf der Bühne und in Workshops das Lebensgefühl südafrikanischer Jugendlicher näher. Der vom Ev.-luth. Missionswerk in Niedersachsen (ELM) mitbegründete „Club der guten Hoffnung“ ist eine ökumenische Anti-Gewalt-Kampagne und wirbt mit Blick auf die Fußball-WM 2010 für Projekte gegen Jugendgewalt in Südafrika.
Wovon träumen südafrikanische Jugendliche auf der Schattenseite der Gesellschaft? Mit „Iphupho Lami“ gibt die junge Schauspieltruppe des südafrikanischen Theaterprojektes Ayoba ihre authentische Antwort auf diese Frage. Neben Theateraufführungen werden Workshops angeboten, die von deutschsprachigen Referentinnen und Referenten begleitet werden. „Das Konzept stärkt unsere Jugendarbeit“, meint Niels von Türk, Jugendreferent beim ELM aus Niedersachsen. „Durch authentische Begegnungen können wir die interkulturelle Kompetenz der Jugendlichen enorm fördern.“
Mit Ayoba 2010 erleben die Zuschauer ein unmittelbares Zeugnis der aktuellen gesellschaftlichen Probleme in Südafrika. Das Stück wird in englischer Sprache aufgeführt. Durch dramaturgische Mittel wie Trommeln, Tanz und Gesang werden die Inhalte des Stückes ebenfalls vermittelt, so dass Sprache nicht das Haupttransportmittel des Inhaltes ist.
Das Theaterstück richtet sich an Kinder und Jugendliche ab der 7. Klasse sowie Erwachsene, die sich mit Südafrika und den Herausforderungen des Landes auseinandersetzen wollen. Edutainment ist der Leitgedanke von Ayoba 2010, was soviel wie unterhaltsames Lernen heißt. Die achtköpfige Theatergruppe wird von ehemaligen Straßenkindern geleitet, die von professionellen Schauspielern und Theaterpädagogen ausgebildet wurden und nun selbst Jugendlichen durch Theaterausbildung und Anti-Gewalt-Workshops eine Alternative zum Leben auf der Strasse bieten.
Informationen über den Club der guten Hoffnung unter
www.club-der-guten-hoffnung.de













