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Verdeckte Videoüberwachung ist der falsche Weg

06.04.201008:05 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Verdeckte Videoüberwachung ist der falsche Weg
Klaus Hamal - Verdeckte Videoüberwachung ist der falsche Weg
Klaus Hamal - Verdeckte Videoüberwachung ist der falsche Weg

(openPR) Die aktuelle Diskussion in der Politik um verdeckte Videoüberwachung zeigt, wie kontovers dieses Thema angegangen wird. Einerseits geht es um den Schutz des Arbeitnehmers, andererseits um berechtigte Interessen der Unternehmer um den Schutz Ihres Eigentums. Kommt es zum Verdacht, dass Mitarbeiter an Unregelmäßigkeiten schuld sind, wird häufig eine verdeckte Videoüberwachung zur Aufklärung von Unterschlagungen oder Diebstählen installiert. Die bisherige Rechtssprechung sagte im Prinzip, dass in konkreten Verdachtsfällen (und nur dann), eine vorübergehende, verdeckte Ermittlung erlaubt ist. Häufig wurden diese Ermittlungstätigkeiten wie in den Fällen Lidl, mißbraucht und zur dauernden Beobachtung von Mitarbeitern, ohne dass diese davon wußten. "Meiner Meinung nach ist eine verdeckte Videoüberwachung der falsche Weg", so Klaus Hamal, Chef der Videoüberwachungsfirma Alpha11. Eine Untersuchung von Mitarbeitern an der Kasse hat gezeigt, dass rund 40% von Mitarbeitern anfällig für Gelegenheiten sind, wenn selten oder gar nicht kontrolliert wird. 30% der Mitarbeiter sind zudem absolut ehrlich, bei diesen kommt nie etwas weg. Die restlichen 30% der Mitarbeiter machen immer wieder Probleme und nutzen die Gutmütigkeit mancher Chefs rigoros aus. Wird nun eine verdeckte Videoüberwachung installiert, so ist dies ein Vertrauensbruch gegenüber den ehrlichen Mitarbeitern, die hier natürlich auch automatisch im Verdacht stehen. "Der bessere Weg ist also", so Klaus Hamal, eine offizielle Videoüberwachung einzuführen, mit sichtbaren Schildern am Eingang und Einbeziehen der Mitarbeiter - warum im Ladenbereich Kameras installiert werden. Wichtig, in Aufenthaltsräumen, Nebenräumen, in denen sich nur Mitarbeiter alleine aufhalten, war und ist sowieso Kameras verboten. Wird offen mit diesem Thema mit den Mitarbeitern und dem Problem des Diebstahls umgegangen, so ist die Akzeptanz der Mitarbeiter in der Regel wesentlich positiver, als wenn nach einer Verdeckten Ermittlung nachträglich Kameras installiert werden. Hier ist der Vertrauensbruch bereits vollzogen worden. In Deutschland wird laut einer Studie des Einzelhandelsverbandes jährlich für 4,5 Milliarden Euro Ware entwendet. Davon sind bis zu 60% die eigenen Mitarbeiter verantwortlich. Täglich rund 12 Mio. Euro Diebstahl oder Unterschlagung durch eigene Mitarbeiter. Würde jeder Betrieb Kameras im Ladenbereich installieren, wären die 40% der Mitarbeiter, die anfällig für Gelegenheiten sind, nicht zum Diebstahl indirekt verleitet worden. So ist jeder Betrieb, in dem nur wenig oder gar nicht kontrolliert wird, eine indirekte Aufforderung zur Durchführung von Straftaten. Mit einer offiziellen Kameraanlage wird diese Verführung unterbunden und alle Mitarbeiter und Kunden gleich behandelt.

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