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Professor Wahlster: Deutschland bei Spracherkennungssystemen besser als die USA - Automaten leisten sich sogar Gefühle

24.02.200517:10 UhrMedien & Telekommunikation

(openPR) Düsseldorf/Hannover/Bonn – Deutsche Sprachforschung ist Weltspitze und den amerikanischen Systemen deutlich überlegen. Diese Ansicht vertritt Professor Dr. Wolfgang Wahlster im Gespräch mit dem Fachmagazin Teletalk http://www.teletalk.de. Wahlster ist ein international bekannter und anerkannter Experte für Sprachapplikationen. Er lehrt im Fachbereich Informatik der Universität des Saarlandes http://w5.cs.uni-sb.de, leitet das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH http://www.dfki.de und ist Schirmherr des Voice Day http://www.voiceday.de, der im Oktober 2005 die wichtigsten Trends bei Sprachapplikationen in Bonn vorstellen wird. Wahlster wurde 2001 als erster Informatiker mit dem Zukunftspreis des Bundespräsidenten ausgezeichnet und ist das einzige deutsche Mitglied im Nobelpreiskomitee der Royal Swedish Academy of Science. Deutsches Spracherkennungswissen – so Wahlster in der März-Ausgabe von Teletalk – hat eindeutig das Zeug zu einem Exportartikel.



Auch wenn Microsoft-Chef Bill Gates bei einem Roundtable mit Professor Wahlster vor kurzem betonte, dass die Sprachtechnologie höchste Priorität genieße, sieht der Voice Day-Schirmherr doch große Vorteile für die deutsche Seite: "Wir haben hierzulande eine hohe Kompetenz aufgebaut. Ausschlaggebend war dabei sicher auch, dass die deutsche Sprache, wie übrigens auch Italienisch, leichter und sicherer zu erkennen ist als etwa das Englische mit seinen vielen sehr kurzen Wörtern und gleich klingenden Polyphonen. Heute ist die deutsche Forschungslandschaft sehr gut aufgestellt, auch bezüglich europäischer einschließlich osteuropäischer Sprachen. Besonders für multilinguale Anwendungen sind europäische Lösungen den amerikanischen deutlich überlegen." Die jüngste Genesys Studie "Contact Center Realities" http://genesyslab.com kommt zu dem Schluss, dass bis Ende 2005 fast jedes dritte Contact Center Sprachtechnologie einsetzen wird.

Wahlster macht im Teletalk-Gespräch deutlich, dass gewisse Widerstände gegen spracherkennende Anwendungen bald der Vergangenheit angehören könnten: "Viele, auch unter den Entscheidern in den Unternehmen, haben einfach schlechte Erfahrungen mit kontextunabhängigen Diktiersystemen gemacht. Die sind zu früh auf den Markt gekommen. Sprachportale dagegen bewegten sich in einem limitierten Kontext, ihr Thema ist eingeschränkt. Ähnlich wie beispielsweise bei einem Radiologen, der immer gleichartige Befunde in ein Formularsystem diktiert, so etwas funktioniert ja sehr gut." Der Informatik-Professor verweist auf das Auskunftssystem der Bahn und das Bundesliga-Portal Berti, das auf dem Voice Day 2004 ausgezeichnet worden ist. Beide Portale hätten hervorragende Erkennungsraten: "Manager, denen diese Möglichkeiten einmal demonstriert werden, reagieren in der Regel begeistert." Für Endkunden seien Sprachapplikationen bei Dating Lines oder bei einigen Bankgeschäften sehr interessant, da sie Anonymität garantieren.

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