(openPR) Mainz, 18. März 2010 – Nach den Querelen um die Meldemengen 2008 werden jetzt mit Interesse die Planzahlen der Dualen Systeme für das zweite Quartal 2010 erwartet. Die Landbell AG sieht den Stichtag 15. März als Prüfstein: „Alle dualen Systeme waren aufgerufen, realistische Zahlen abzubilden, um glaubwürdig zu bleiben. Unsere Mengen sind nicht nur stabil geblieben – die Landbell AG hat in allen Fraktionen höhere Mengen gemeldet als in Q1“, so Jan Patrick Schulz, Vorsitzender des Vorstands der Landbell AG.
Für das erste Quartal hatten die dualen Systeme eine Clearingmenge von gut 280.000 Tonnen insgesamt gemeldet. Schulz: „Wir hoffen, dass es wieder zu einer vernünftigen Mengenentwicklung im Markt kommt – damit wir endlich eine Versachlichung der derzeitigen Diskussion und eine Entspannung des Reizklimas unter den dualen Systemen herbeiführen können. Es darf keine ,taktisch-kreativen’ Meldeszenarien mehr geben.“
Als ein unabhängiger Systembetreiber macht sich Landbell seit Markteintritt für Fairness, Transparenz und Rechtssicherheit im liberalisierten Markt stark und war immer bereit, im Sinne des Erhalts der dualen Systemlandschaft solidarisch zu agieren – beispielsweise im Rahmen der Lösung für die „verschollenen“ Mengenmeldungen 2008 oder zuletzt in Form einer Vorleistung bei der Mengenmeldung für das erste Quartal 2010. Erfreulicherweise konnte die hohe Prognosemenge, die Landbell für Q1 gemeldet hat, durch das Neugeschäft inzwischen realisiert werden. Im zweiten Quartal wird Landbell das Ergebnis des ersten Quartals mengenmäßig sogar deutlich übertreffen.
Zu diesem Erfolg trägt unter anderem auch das führende Online-Rücknahmesystem Landbell-EASy Shop bei, das sich überdurchschnittlich erfolgreich entwickelt hat und bereits Ende 2009 über 20.000 Kleinkunden zählte. Landbell EASy hat dafür gesorgt, dass mehrere tausend Tonnen PPK, Glas und LVP dem dualen Entsorgungssystem zugeführt werden – und mehr als 13.000 kleinere Hersteller und Vertreiber eine Mengenmeldung abgegeben haben – ein schönes Ergebnis, das Landbell noch weiter ausbauen wird.

