(openPR) Virtuelle Welten sind im Kommen. Onlinewelten wie Twinity haben sich auf Städtesimulationen fokussiert, Blue Mars bietet grafische Highend Qualität vom Feinsten und das Open Grid wächst täglich. Die zentrale Welt des modernen „Homo Virtualensis“ ist und bleibt jedoch Platzhirsch Second Life, der in San Francisco ansässigen Firma „Linden Lab“ – die bisher grösste immersive Umgebung wird immer häufiger für Firmenpräsentationen, Lehrgänge und Forschungsprojekte genutzt. Auch hier haben Stadtprojekte eine langjährige Tradition.
Lebten deutschsprachige Projekte, insbesondere City Simulatoren bislang isoliert voneinander, ist es den Besuchern der virtuellen Umgebung jetzt möglich, einen grossen Teil der maßgeblichen deutschsprachigen Initiativen auf einem zusammenhängenden Kontinent zu bereisen. So genannte „Community Gateways“, besondere Regionen, die vor allem Neulingen als Startposition angeboten werden, gibt es in „Germany in 3D“ gleich drei – hier bieten sich Köln, München und Berlin an, den Newbie mittels didaktisch durchdachter Tutorials mit der neuen Umgebung vertraut zu machen; von hier erschliesst sich eine gewaltige Landmasse, die zu Fuss, per Taxi, mit dem Hubschrauber, oder – in der in Second Life typischen Fortbewegungsweise – im Fliegen erschlossen werden kann.
Bisher haben sich die Projekte Köln, Berlin, München, Saarland, Baden-Württemberg, Deutsches Eck (Koblenz), die Gamewelt Simulacron sowie das Erzbistum Freiburg und die Universität Tübingen zusammengeschlossen - dies auf eigene Initiative. Zusammen soll erreicht werden, was einzeln oft nur unter grossem, auch finanziellem Aufwand, gelingt: (internationalen) Besuchern die vielen Facetten der deutschen Regionen nahezubringen. Dazu gehören nicht nur massstabsgetreue Replikas bekannter Bauwerke, wie dem Kölner Dom, der Festung Ehrenbreitstein oder dem Brandenburger Tor, sondern auch Events, Partys und Gaming. Um dies alles zu koordinieren und demokratisch abzustimmen, haben sich die Betreiber der jeweiligen Projekte zu einem wöchentlich tagenden Rat versammelt, der gemeinsame Aktivitäten beschliesst und in Arbeitsgruppen durchführt.
Das Mammutprojekt wurde durch Linden Lab unterstützt und marketingtechnisch vorangetrieben.
„Wir wollten vor allem mal die andere, viel grössere Community von Second Life nach aussen tragen,“ sagt der Sprecher des Rates. „In den deutschen Medien wird soviel Negatives über Second Life verbreitet, vor allem in Hinsicht auf Erotikangebote, dass wir mal einen positiven Akzent setzen wollten: indem wir deutlich machen, dass diese virtuelle Umgebung in erster Linie anderen Zwecken dient, nämlich denen der Kommunikation und Kooperation, vor allem auch im Zusammenhang mit edukativen und durchaus auch kommerziellen Projekten.“
Um das weitere Wachstum zu gewährleisten, wurde die gesamte Regionsmasse kürzlich auf neue Server verlegt – auch dies ein technisch gewaltiges Unterfangen, bei 35 Regionen.
Webseite von Germany in 3D mit Infos über sämtliche Projekte, Zugangskoordinaten und Eventkalender:
http://www.germanyin3D.de













